Archiv für Oktober 2011

24
Okt
11

Frittata di finferli e timo

Frittata ist auch immer gut, wenn man noch nicht sooo lange in der Küche stehen kann – auch wenn mir das Putzen der Pfifferlinge einen kleinen Strich durch die Rechnung machte. Das war tatsächlich das Zeitaufwändigste am Rezept, Herr Mestolo musste dann hilfreich einspringen.

Wir hatten ein Kilo (ungeputzte) Pfifferlinge, von denen die Hälfte ungefähr dann in der Frittata landete und die andere Hälfte einfach in der Pfanne gebraten nebenbei serviert wurde.

500g Pfifferline
1 EL frische Thymianblättchen
8 Eier, leicht gequirlt
50g Scamorza, gerieben
Pfeffer, Salz
Olivenöl

Den Backofen auf 180° vorheizen.

Die Pfifferlinge putzen, die großen evtl. etwas kleinschneiden und in einer Pfanne mit Pfeffer und Salz anbraten.

In einer Schüssel die Eier, die Pfifferlinge, den Thymian und den Käse mischen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und die Frittata-Masse dazugeben.

Auf dem Herd 5 min bei kleiner Hitze stehen lassen, bis das Ei beginnt zu stocken.

Dann in den Ofen stellen und dort für noch ca. 15 – 20 min komplett garen lassen.

Auf einen Teller stürzen und genießen. Dazu gab es die anderen Pfifferlinge, die wir gut angebraten haben und mit Pfeffer, Salz und frischer Petersilie gewürzt haben. Von der Menge her war’s mehr als reichlich, es blieb noch etwas für den nächsten Tag übrig.

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19
Okt
11

Sobanudel-Salat mit Sesam und Avocado

Ich befinde mich ja immer noch in der postoperativen Phase nach meiner Bandscheiben-OP, genauer gesagt, absolviere ich gerade ein Reha-Programm. Viel Sport, bewegung und Physiotherapie, deswegen ist hier das Programm immer noch auf Sparflamme gedreht.

Heute ein schneller Salat, kein großartig ausformuliertes Rezept. Aber nachahmenswert.

200g Sobanudeln
200g Zuckerschoten, blanchiert
2 Karotten, in dünne Streifen geschnitten und blanchiert
1 Avocado, gewürfelt
Sojasprossen, blanchiert
2 EL geröstete Sesamsamen

Die Sobanudeln kochen.

Abschütten und mit einem Dressing aus Sojasauce, Olivenöl und etwas Essig vermischen, damit sie nicht kleben.

Das Gemüse untermischen, alles gut durchrühren und mit dem Sesam servieren.

Schmeckt sehr japanisch. Und ist schön bunt.

Und ich geh dann mal walken. 🙂

17
Okt
11

Mandel-Kartoffel-Ravioli mit Mandel-Mohn-Butter

Frische Pasta hatten wir schon lange nicht mehr und so war unsere gestrige, sonntägliche Beschäftigung mal wieder Ravioli basteln. Es sind ziemlich große Ravioli geworden, fast schon Maultaschen mit einem ordentlichen Klecks Füllung. Eignet sich als Haupt- und Vorspeise für 2 bzw. 6 Personen.

Der Teig bestand aus
200g Hartweizengrieß
2 Eiern
1 Eigelb
Salz
etwas Backmohn

Das alles zu einem festen Teig verkneten und im Kühlschrank ruhen lassen.

In der Zwischenzeit die Füllung zusammenrühren aus:
1 Kartoffel, gekocht und fein zerdrückt
100g gut abgetropften Ricotta
2 EL fein geriebenen Parmesan
1 EL geriebene Mandeln
einige Blätter geschnittener Basilikum
Pfeffer, Salz

Den Teig aus dem Kühlschrank nehmen und ausrollen.

Daraus haben wir dann ziemlich große Quadrate (12 Stück) geschnitten und die Ränder mit etwas Eiweiß eingepinselt.

Mit einem kleinen Löffel die Füllung platzieren und gut verteilen außer am Rand. Diagonal zuklappen und an den Rändern gut festdrücken.

Die fertigen Ravioli in reichlich kochendem Salzwasser ca. 4 min garen.

Dazu gab es eine Mohn-Mandel-Butter und die restlichen Basilikumblätter, die der Topf noch hergab.

Es geht nichts über frische Pasta, das war wieder klar. Der Mohn im Teig sieht hübsch aus, ist aber für den Geschmack unerheblich 🙂

13
Okt
11

Polenta-Woche: Polenta-Mais-Puffer mit Radieschenquark

Vielleicht mein persönliches Highlight dieser Polenta-Woche, aber auf jeden Fall das von Herrn Mestolo, sind die Polenta-Puffer. Grundlage ist ein gekochter Polentabrei, dem dann noch die einzelnen Zutaten zugefügt werden. Wer möchte kann hier auf ein Instantpolentaprodukt zurückgreifen, dann geht alles nochmal eine halbe Stunde schneller. Etwas geriebener kräftiger Käse wäre auch noch eine gute Ergänzung.
Gut dazu passt sicher neben oder statt des Quarks ein knackiger Salat. Die angegebenen Mengen ergeben 10 Puffer, ein ganz klein bißchen zuviel für uns zwei.

40 g Polenta
50 ml Milch
1/2 TL Curry
3 EL gemischte, fein gehackte Kräuter nach Wahl und Vorrat
1 Zwiebel
100 g Mehl
2 Eier
4 – 5 EL Mais (TK oder Dose)
Salz, Pfeffer, Olivenöl
1 Bund Radieschen
250g Quark

Herbst vegetarischDie Zwiebel würfeln.

Den Polentagrieß in Salzwasser aufkochen und zugedeckt bei schwacher Hitze 40 Minuten quellen lassen, dabei öfter umrühren.

Kurz abkühlen lassen, die Milch einrühren und in eine Schüssel füllen. Mit einem Schneebesen die Eier, das Mehl, die Zwiebelwürfel, den Mais und die Kräuter unterrühren. Salzen, pfeffern und das Curry unterrühren.

In erhitztem Öl kleine Polenta-Puffer von beiden Seiten goldbraun backen.

Auf Küchenkrepp ablegen und im Backofen bei 50° warmhalten, bis alle Puffer fertig sind.

Die Radieschen fein raffeln und mit dem Quark vermischen, salzen. Den Quark zu den Puffern reichen.

Unser Beitrag zum 1. Gemüseregal Kochevent rund um das Thema „Herbst – vegetarisch -„.

12
Okt
11

Polenta-Woche: Polenta-Paprika-Suppe

Nachdem es ja nun in dieser Woche schon eine Hauptmahlzeit und ein Dessert mit Polenta gab, darf natürlich auch eine Suppe nicht fehlen.
Ich verwende im Übrigen für alle Rezepte italienischen Polentagrieß, den man lange kochen muss. Probieren kann man alle Rezepte auch mit Instant-Polenta, die schon vorgekocht ist.

Von der Menge her ausreichend für ein Hauptgericht für zwei oder als Vorspeise für vier Personen.

2 gelbe Paprika
700ml Gemüsebouillon
60g Polenta
1 Rosmarinzweig
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
90g Feta
ein paar Blätter Basilikum
Salz, Pfeffer, Paprikapulver (scharf)

Die Paprika halbieren, entkernen und in Streifen schneiden.

In einem Topf etwas Öl erhitzen und die Hälfte der Paprikastreifen mit dem Rosmarinzweig darin anbraten. Mit der Gemüsebouillon aufgießen und aufkochen.

Die Polenta einrühren, aufkochen und zugedeckt bei kleiner Hitze etwa 12 Minuten garen, dabei gelegentlich umrühren.

Inzwischen die Zwiebel würfeln und den Knoblauch in feine Scheiben schneiden.

Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Restliche Paprikastreifen, Zwiebeln und Knoblauch dazugeben, anbraten und zugedeckt bei kleiner Hitze bißfest dünsten.

Den Feta mit einer Gabel zerdrücken und den grobgehackten Basilikum darunter mischen.

Den Rosmarinzweig aus der Suppe nehmen und die Suppe pürieren. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Die gedünsteten Paprikastreifen ebenfalls salzen und pfeffern.

Die Suppe mit den gedünsteten Paprikastreifen und dem Feta bestreut anrichten.

Durch das Pürieren wird die Suppe unglaublich cremig, dass man fast schon Sahne darin vermuten möchte. Ohne den Feta ist sie sogar vegan.

Quelle: eatsmarter

11
Okt
11

Polenta-Woche: Polenta-Rührkuchen mit Zitrone

Mit Polenta kann man nicht nur herzhafte Speisen zubereiten, sondern sie eignet sich auch für Desserts oder sogar zum Backen.

Gebacken wird auch der einfache Rührkuchen mit feinem Zitronenaroma, der durch die Zugabe von Polenta kräftiger in der Konsistenz ist als herkömmlicher Rührkuchen. Die Idee stammt von Eva aus Deichrunners Küche, wir haben nur mangels Birnen eben diese weggelassen und den Kuchen in einer Kastenform gebacken. Dementsprechend haben wir die Mengen etwas angepasst.

Ein narrensicheres Rezept, das warm und auch abgekühlt gut schmeckt 🙂

abgeriebene Schale einer Zitrone
3 EL Zitronensaft
200g Butter
125g Zucker
50g Vanillezucker (selbstgemacht)
1/2 TL Zimt
4 Eier
320 g Mehl
2 TL Natron
130 g Polenta
75 ml Milch

Den Backofen auf 200° vorheizen.

Die in Stückchen geschnittene Butter mit der Zitronenschale, dem Zucker und einer Prise Salz in eine Schüssel geben und mit dem Quirl der Kitchenaid (oder einem Handrührgerät) cremig schlagen.

Die Eier nacheinander dazu geben und unterrühren.

Mehl, Natron und Polenta in einer Schüssel mischen und dann zusammen mit der Milch unter die Ei-Butter-Masse rühren.

Den Zitronensaft ebenfalls unterrühren. Eine 25er-Kastenform ausbuttern und mit wenig Semmelbröseln bestreuen. (Alternativ dazu Backpapier verwenden)

Den Teig in die Form geben und ungefähr 40 min backen. Stäbchenprobe machen. Wer mag, kann noch eine Zitronenglasur darüber geben, wir mochten nicht.

10
Okt
11

Polenta-Woche: Polenta mit gebackenem Knoblauch und Pecorino

Polenta fristet oft nur ein Dasein als Beilage und ist doch so vielseitig und schmackhaft, dass man ganze Mahlzeiten davon bestreiten kann und es nicht langweilig wird. 🙂 Für mich ist Polenta eines der typischen Herbst- und Winteressen und so möchte ich Euch eine ganze Woche damit bekochen (oder bebacken?), in der Hoffnung, Euch Polenta etwas näher zu bringen.
Das folgende Rezept ist von eatsmarter und eigentlich dort als Beilage (sic!) angepriesen. Wir haben es als vollwertige Hauptmahlzeit zusammen mit einem gemischten Salat gegessen.
Aufgrund der Knoblauchmenge haben wir am nächsten Tag Gesellschaft Dritter gemieden, aber das Rezept ist toll und absolut köstlich.

1 große Knoblauchknolle
Salz, Pfeffer, Olivenöl
2 Zweige Thymian
300 ml Milch
100 g Polenta
50 g Pecorino-Käse

Das obere Viertel der Knoblauchknolle abschneiden, damit alle Zehen in der Außenhaut zu sehen sind. Knolle auf ein Stück Alufolie geben.

Knoblauch salzen und pfeffern und mit Olivenöl beträufeln. Thymianzweige waschen, trockenschütteln und darauflegen. Folie fest verschließen, auf ein Backblech geben, im vorgeheizten Backofen bei 180 °C auf der mittleren Schiene ca. 45 min backen. Wir haben gleichzeitig noch einen Kuchen gebacken, um nicht den Ofen für eine Knoblauchknolle anzuwerfen.

Den Knoblauch aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen und Knoblauchzehen mit leichtem Druck aus den Häuten lösen.

Die Milch mit 250 ml Wasser und 1/2 TL Salz zum Kochen bringen und die Polenta unter Rühren dazu geben.

Die Hitze reduzieren und die Polenta unter häufigem Rühren etwa 30 Minuten garen lassen. Die Knoblauchzehen unter die Polenta rühren und noch 10 min weitergaren lassen. Den Pecorino reiben.

Am Ende der Garzeit den Pecorino unter die Polenta rühren und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Zusammen mit dem Salat servieren.

Unter einer Knoblauchknolle pro Rezept darf man beim aktuellen Gartenkochevent nicht mitmachen, deswegen sind wir mit diesem Rezept im Rennen. Garten-Koch-Event Oktober 2011: Knoblauch [31.10.2011]




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