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Nov
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Kuru Fasülye

Dieses Rezept, dass sich an die türkische Bohnensuppe Kuru Fasülye, habe ich bei lecker.de gefunden und ist eine Anregung von Fatih Akin, einem deutsch-türkischen Regisseur, von mir übernommen bis auf kleine Änderungen.
Ich mag diese türkische Bohnensuppe und auch gerne etwas schärfer und so haben wir es ausprobiert. Bis auf die Vorbereitung der Bohnen, die aufwändig ist, weil es einfach lange dauert, ist es ein recht unkompliziertes und schnelles Gericht.

300 g getrocknete, dicke weiße Bohnenkerne
1 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 kleine, grüne Peperoni
2 EL Ghee
1 Dose Tomaten
200g Kirschtomaten
Salz, Pfeffer
Kreuzkümmel, frisch gemörsert
Chilipulver
Petersilie

Einen Tag vorher die Bohnen mit ca. 3 l warmem Wasser übergießen und über Nacht einweichen.

Die Kirschtomaten vierteln. Die Petersilie hacken.

Die Bohnen abtropfen lassen. Dann die Bohnen in reichlich Wasser aufkochen und zugedeckt ca. 1 Stunde kochen. Anschließend in dem warmen Wasser 1 Stunde ruhen lassen.

Inzwischen Zwiebeln und Knob­lauch schälen und beides fein würfeln. Peperoni waschen, put­zen und in dünne Ringe schneiden.

Die Bohnen abtropfen lassen. Ghee in einem Topf erhitzen. Zwiebeln und Knoblauch darin andünsten, Peperoni kurz mitdünsten. Bohnen, ca. 200 ml Wasser und die Kirsch- und Dosentoma­ten zugeben. Aufkochen und zugedeckt ca. 1 Stunde garen, die Tomaten zerdrücken.

Die Bohnen mit Salz, Pfeffer, Kreuzkümmel und Chili abschmecken. Mit Petersilie bestreut servieren.

Es ist alles nicht so suppig geworden und auch ordentlich scharf. Sehr gut kommt der Kreuzkümmel zur Geltung, in Kombination mit der Schärfe fast schon indisch. Und heizt gut ein bei den derzeitigen Temperaturen.

Dazu schmeckt Reis vielleicht, Baguette auf jeden Fall.

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6 Responses to “Kuru Fasülye”


  1. 24. November 2011 um 06:41

    Aha, Steckrübenpause für Herrn Mestolo 😉

  2. 24. November 2011 um 09:08

    Ich freu mich, dass ich Kuru Fasulye in meiner Leseliste finde. Das erinnert mich an Zuhause, wo ich das immer sehr gerne esse, weil hier das niemand besser zubereiten kann als meine Mutter. 🙂

    Und einige meiner Lieblingsfilme sind von Fatih Akin. 🙂

    Viele Grüße!
    A.D.

  3. 24. November 2011 um 09:10

    oh, das klingt nach etwas, das man nachmachen muss…. 😀

  4. 24. November 2011 um 13:34

    Ha, das gibt es ja nicht! Gestern abend hab ich dicke Bohnen eingeweicht, ohne so recht zu wissen, was ich damit anstellen soll. Und jetzt veröffentlichst du dieses Rezept. Danke! 🙂

  5. 5 Sybille-Anna
    24. November 2011 um 18:45

    Ich liebe die türkische Landesküche und Hülsenfrüchte kommen auch gerne auf den Tisch. Lecker!!

  6. 24. November 2011 um 18:54

    Oh mann! Schon wieder ein Rezept, dass ich unbedingt ausprobieren muss… Ich glaube 2 Leben reichen nicht um alles zu kochen, was ich gerne möchte… Liest sich wunderbar, Deine Bohnensuppe!


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