Archive for the 'Dessert' Category

18
Nov
13

Bad Sassendorfer Teamkekse

Weihnachtszeit, Keksezeit. Ich hab’s ja nicht soooo mit Backen, aber Kekse müssen schon sein, gerade wenn sie eine so ansehnliche Flugzeugform haben wie diese hier 😉 Gebacken für und aufgegessen von meinem Team, ein denkbar einfaches Rezept mit jeder Menge Möglichkeiten es zu verändern.

Grundrezept:
100 g Butter
100 g Zucker
1 Ei
1 P.Vanillezucker
250 g Mehl
1 Msp. Backpulver

Zum Bestreichen: 1-2 Eigelb

Butter mit Zucker und Ei schaumig rühren und Vanillezucker und Mehl-Backpulvergemisch dazugeben. Teig rasch zusammenkneten und ca. 30 min im Kühlschrank abstellen.

Auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen und Flugzeuge und Sterne austechen. Nichts anderes, sonst gelingt das Rezept nicht. Ich schwör.

Plätzchen auf gefettetes oder mit Backpapier ausgelegtes Blech legen, mit verquirltem Eigelb bestreichen und im vorgeheizten Backofen bei 180°C ca. 10 Minuten backen (mittlere Schiene).

Abschließend kann man sie verzieren, glasieren, bestreuseln und fertig sind die Bad Sassendorfer Teamkekse, mein Beitrag zum Blogevent von Lunch for One „Plätzchen aus aller Welt“. Und Bad Sassendorf mag ja augenscheinlich in Deutschland liegen, aber so ein Sprungplatz ist echt ’ne andere Welt 😉

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14
Okt
13

Hefeklöße mit Heidelbeeren 2.0

Schon wieder Montag. Einmal die Woche bloggen ist gut, kriegen wir hin und Mestolo.com ist so nicht brachliegend, sondern langsam wuchernd. Vielen Dank für die sehr positive Resonanz über unseren Wiedereinstieg, wir waren angemessen gerührt.

Die Sprungsaison neigt sich dem Ende zu, der Herbst ist da und mit ihm das volle Programm kalt, nass, grau, dunkel. Brrr. Zeit für Winteressen, warmes, muckeliges, heimeliges. Möhreneintopf, Kürbissuppe oder *geschickteumleitungaufsrezept* Hefeklöße. Sind ein Winteressen. Germknödel auf dem Weihnachtsmarkt, sag ich nur. Aber da ist immer so Vanillesauce dabei, die mag ich nicht. Bei mir am liebsten mit Heidelbeeren.

Hefeklöße mit Heidelbeeren hab ich schon mal gebloggt, vor ziemlich genau 4 Jahren. Die Teile gut zu fotografieren sind nun wirklich eine Herausforderung. Am Rezept habe ich auch nichts geändert, ich wollte nur endlich ein halbwegs gescheites Foto. Das ist mir gelungen, also ICH bin zufrieden, das reicht mir.

Und nun zum Rezept:

250g Mehl
15 g frische Hefe
90 ml Milch
1 Ei
20 g Butter
1 Prise Salz

300g Heidelbeeren (TK)
1 TL Zucker
1 EL Kirschwasser

In der erwärmten (nicht zu heißen) Milch die zerbröckelte Hefe verrühren und 20 min stehen lassen.

Mehl, Ei, Butter und eine Prise Salz zusammen mit der Milch zu einem Teig verkneten. Diesen dann 30 min an einem warmen Ort abgedeckt aufgehen lassen.

Danach mit bemehlten Händen 6 – 8 Hefeklöße formen und diese für weitere 20 min ruhen lassen (Wir haben sie auf einem Backblech abgelegt und ein Tuch darüber gedeckt.

Etwas Wasser in einem Topf zum kochen bringen. Ein Sieb darüber legen und jeweils 2 – 3 Hefeklöße ungefähr 10 min Minuten darin dämpfen. Mit Deckel natürlich.

Die Heidelbeeren mit dem Zucker aufkochen und das Kirschwasser einrühren.

Ich könnte noch was vom Fliegen erzählen. Und Kochen. Müsst ihr Euch eh dran gewöhnen. Eine treue Leserin meines Blogs hat mich nämlich, wie auch immer, bei ihrem x-ten Tandemsprung auf der Dropzone meines Vertrauens erkannt. Woran auch immer, aber wir saßen gemeinsam im Flugzeug. Und sie hat mir das später geschrieben und beim nächsten Mal, sie scheint genauso süchtig nach der Fliegerei zu sein 😉 haben wir kurz geplaudert. Fliegen und Kochbloggen ist dann doch gar nicht so weit voneinander entfernt. Schönen Gruß von hier also an Agata.

Wir wünschen Euch allen eine gute Woche, bis nächsten Montag dann!

11
Okt
11

Polenta-Woche: Polenta-Rührkuchen mit Zitrone

Mit Polenta kann man nicht nur herzhafte Speisen zubereiten, sondern sie eignet sich auch für Desserts oder sogar zum Backen.

Gebacken wird auch der einfache Rührkuchen mit feinem Zitronenaroma, der durch die Zugabe von Polenta kräftiger in der Konsistenz ist als herkömmlicher Rührkuchen. Die Idee stammt von Eva aus Deichrunners Küche, wir haben nur mangels Birnen eben diese weggelassen und den Kuchen in einer Kastenform gebacken. Dementsprechend haben wir die Mengen etwas angepasst.

Ein narrensicheres Rezept, das warm und auch abgekühlt gut schmeckt 🙂

abgeriebene Schale einer Zitrone
3 EL Zitronensaft
200g Butter
125g Zucker
50g Vanillezucker (selbstgemacht)
1/2 TL Zimt
4 Eier
320 g Mehl
2 TL Natron
130 g Polenta
75 ml Milch

Den Backofen auf 200° vorheizen.

Die in Stückchen geschnittene Butter mit der Zitronenschale, dem Zucker und einer Prise Salz in eine Schüssel geben und mit dem Quirl der Kitchenaid (oder einem Handrührgerät) cremig schlagen.

Die Eier nacheinander dazu geben und unterrühren.

Mehl, Natron und Polenta in einer Schüssel mischen und dann zusammen mit der Milch unter die Ei-Butter-Masse rühren.

Den Zitronensaft ebenfalls unterrühren. Eine 25er-Kastenform ausbuttern und mit wenig Semmelbröseln bestreuen. (Alternativ dazu Backpapier verwenden)

Den Teig in die Form geben und ungefähr 40 min backen. Stäbchenprobe machen. Wer mag, kann noch eine Zitronenglasur darüber geben, wir mochten nicht.

19
Sep
11

Vom Krankenhaus zur Geburtstagsparty…

…natürlich nur virtuell…
Erstmal natürlich Euch allen herzlichen Dank für die lieben und zahlreichen Genesungswünsche. Um eine Bandscheibe weniger und im Krankenhausessen erfahrener sitze liege ich wieder zu Hause und warte auf den Beginn einer Reha. Herr Mestolo hat vorübergehend die Kochlöffelmacht in der Küche übernommen, ich gebe momentan nur leise Regieanweisungen aus dem Hintergrund.
Dennoch oder gerade deswegen wird es in den nächsten Tagen wieder aktiver werden, wenn wir vielleicht auch noch nicht jeden Tag wieder füllen können. Aber – es geht wieder aufwärts!

7 Jahre kochtopf - Blitz-Blog-Event - Gib ihm Süsses! (Einsendeschluss 30. September 2011)Und das alles hält mich auch nicht davon ab, auf Kochtopf-Zorras Süßbuffet, dass sie sich zum 7. (!) Bloggeburtstag wünscht, einen Klassiker im Kuchenbereich zu stellen: einen Pflaumen-Streusel-Kuchen oder, wie man bei uns so schön sagt: ne Prummetaat 🙂

Köstlich lockerer Hefeteig vereint sich mit süß-säuerlichen Zwetschgen und knusprigen Butterstreuseln zu einem Genusshöhepunkt im Spätsommer. Dafür lass‘ ich alles andere stehen…

Happy Birthday, Zorra!!

Für den Hefeteig:
1 Würfel frische Hefe
50g Zucker
250ml warme Milch
400g Weizenmehl
1 EL Vanillezucker
1 Prise Salz
50g weiche Butter

Für die Streusel:
200g Weizenmehl
150g Zucker
1 EL Vanillezucker
160g weiche Butter

außerdem:
1 Kilo Zwetschgen (Pflaumen)

Für den Hefeteig, Hefe zerbröckeln und mit zwei Teelöffeln Zucker und 100ml Milch verrühren. Dann etwa 15 min bei Zimmertemperatur gehen lassen.

Mehl in eine Rührschüssel sieben, restlichen Zucker, Vanillezucker, Salz, die restliche Milch und die Butter hinzufügen. Die angerührte Hefe hinzugeben und die Zutaten mit einem Handrührgerät mit Knethaken zunächst auf niedriger, dann auf der höchsten Stufe in etwa fünf Min. zu einem Teig verarbeiten. Den Teig zugedeckt an einem warmen Ort stehen lassen, bis er sich sichtbar vergrößert hat.

Den Backofen vorheizen (200° Ober-/Unterhitze oder 180° Umluft).

Die Pflaumen für den Belag waschen, abtrocknen, entsteinen und in Spalten schneiden.

Den gegangenen Teig aus der Schüssel nehmen und auf der Arbeitsfläche noch einmal kurz durchkneten. Danach wird der Teig auf einem gefetteten Backblech ausgerollt und die
Pflaumenspalten darauf verteilt.

Das Mehl für die Streusel in eine Rührschüssel sieben und mit Zucker und Vanillezucker mischen. Die Butter hinzufügen. Die Zutaten mit dem Handrührgerät mit Knethaken zu Streuseln der gewünschten Größe verrühren und gleichmäßig auf den Pflaumen verteilen.

Den Kuchen etwa 30 min backen und ihn danach auf dem Blech abkühlen lassen.

Vor dem Backen

02
Sep
11

Gató – mallorquinischer Mandelkuchen

Im Rahmen eines vegetarischen Dreigang-Menüs bekamen wir auch diesen mallorquinischen Mandelkuchen vorgesetzt.

Ein absolut einfaches, gelingsicheres Rezept, selbst für Backdeppen wie mich. Obendrein schmeckt es auch noch gut. Eigentlich sollte es ein selbstgemachtes Vanilleeis dazu geben, aber die Eismaschine hatte beschlossen, das in eine gut gekühlte Vanillesauce umzuwandeln.

Absolut ausprobieren! Vielleicht schon an diesem Wochenende?

200g Zucker
200g gemahlene Mandeln
6 Eier
Saft einer Zitrone
1TL Zimt
1TL Backpulver
(Puderzucker)

Den Backofen auf 170°C vorheizen.

Die Eier trennen und die Eiweiße steif schlagen. Danach alle restlichen Zutaten (außer dem Eischnee) zusammen mit dem Eigelb gut, aber rasch vermischen.

Den Eisschnee vorsichtig unterheben.

Anschließend den Teig in eine gefettete Form füllen (wir hatten eine kleine ca. 30cm lange viereckige Form) und für ca. 30 min backen, bis der Kuchen hell- bis mittelbraun ist. Zwischendurch evtl. mit Alufolie abdecken, dass er nicht zu dunkel wird.

Danach haben wir Herzchen ausgestochen und eine Schokodeko gebastelt. Wenn man mag, kann man den Kuchen, vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben. Muss aber nicht. 🙂

Dazu gab es dann die Vanilleeissauce.

Fein, fein, fein. Sehr fein.

Wir wünschen Euch allen ein wunderschönes erstes Spätsommersonnenseptemberwochenende!

20
Jul
11

Zum Jubiläum: Trübelichueche aus der Lamiacucina

Das ist mein 500 Post, kaum zu glauben.
Mir fällt auch nix besseres ein, als das Jubiläum mit einem Rezept von Robert zu jubilieren, Lamiacucina war schließlich das allererste Kochblog, das ich gelesen habe und deswegen irgendwann auch „sowas“ haben wollte 🙂
Ist natürlich alles nur vorgeschoben, das Rezept war ausschlaggebend: Johannisbeerkuchen mit Baiser!! Den musste ich UNBEDINGT haben…!! Bis ich nämlich das Rezept bei Robert gesehen habe, hatte ich vergessen, wie sehr ich diesen Kuchen liebe, früher haben wir ihn gekauft, bei einer ganz bestimmten Bäckerei in Düsseldorf. Da waren wir schon lange nicht mehr, aber hausgemacht schmeckte er mindestens genauso gut.

160 g weiche Butter
150 g Zucker
1 Prise Salz
2 Tropfen Bittermandelessenz
2 ganze Eier
165 g Mehl
1,5 TL Backpulver
80 g geriebene Mandeln
2 EL Grand Marnier Aperol
Mandelstifte zur Deko vergessen…
Butter fürs Kuchenblech
500 g Johannisbeeren

für die Baiserhaube:
2 Eiweiss
125 g Zucker
1 Spritzer Zitronensaft

Die Butter mit dem Zucker, Salz und dem Mandelaroma in der Küchenmaschine schaumig rühren. Die Eier aufschlagen und portionsweise unter die Butter rühren.

Backpulver und Mehl sieben und portionsweise unter die Buttermasse arbeiten. Zum Schluss die Mandeln und den Grand Marnier (den hatten wir nicht und haben stattdessen Aperol genommen) unter den Teig rühren.

In einer Springform (26cm) den Teig gleichmässig verteilen, etwa fingerhoch, nicht mehr. Dann mit den Johannisbeeren belegen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C ca. 30 – 40 Minuten backen. Nach 30 min war der Kuchen in der Mitte noch nicht ausgebacken, wir haben ihn dann etwas länger drin gelassen.

Herausnehmen und auskühlen lassen.

Den Ofen auf 180°C Oberhitze zurückstellen. Das geht bei uns nicht, deswegen haben wir ihn nur auf 180° runter gestellt.

Die Meringuemasse auf den Kuchen spritzen, mit Mandelstiften bestreuen (das haben wir vergessen) und im Ofen (mittlere Schiene) nochmals ca. 15-20 Minuten backen.

für die Baiserhaube:
Eiweiss mit Zitronensaft in einer fettfreien Schüssel steif schlagen. Den Zucker löffelweise zugeben und weiter schlagen, bis der Eischnee einen schönen Glanz hat.

Ein Traum von einem Kuchen, ein wunderbares Jubiläumsrezept… 🙂 Danke, Robert.

15
Jun
11

Küchentourismus: Eton Mess mit Himbeeren

Auf der wunderschönen Insel Baltrum ist das Kochen auch immer wieder ein bißchen Herausforderung, weil das Einkaufsangebot doch sehr beschränkt ist. Mittlerweile bekommt zwar auch schon etwas ungewöhnlichere Zutaten, aber natürlich ist es nicht zu vergleichen mit den Einkaufsmöglichkeiten auf dem Festland oder gar in der Großstadt.

Für diesen Nachtisch gibt es alles auf Baltrum zu kaufen, die Zutatenliste ist sehr übersichtlich. Eton Mess ist mindestens ein ebenso tolles und fantastisches Dessert wie die Mascarpone-Creme aka Hüftgold. Ursprünglich macht man Eton Mess mit Erdbeeren, aber auch mit Himbeeren ist es ein Genuss.

Das benötigte Baiser kann man aus Eiweiß und Zucker selbst herstellen, aber auch gekauftes ist natürlich gut zu verwenden.

Mess bedeutet soviel wie Unordnung und ist eine Anspielung auf das Aussehen des Desserts. Traditionell gibt es bei uns Eton Mess sonst beim Picknick, aber es schmeckt auch mit Dach über dem Kopf 🙂

je zu gleichen Teilen Schlagsahne und Creme fraîche (für 6 Personen: je 200g)
1/4 der Menge dann Baisers (100g)
400g Himbeeren

Die Himbeeren waschen und gut abtropfen lassen.

Die Sahne mit der Creme fraîche aufschlagen.

Die Baisers zerkrümeln und unter die Sahne heben, über den Himbeeren verteilen oder abwechselnd schichten und genießen.




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