Archive for the 'Dessert' Category



23
Mai
11

Zum Geburtstag: Erdbeer-Creme mit weißer Schokolade


Ab heute bin ich 40.

Mein Leben wird sich schlagartig ändern und bald werde ich mehr Arzttermine haben als Freizeit. Die Kinder werden in der Straßenbahn für mich aufstehen, junge Männer werden mich über die Straße begleiten wollen, im Restaurant reicht man mir ungefragt die Karte mit den Seniorentellern.
Parties enden ab jetzt um 11 Uhr abends und nicht mehr um 11 Uhr morgens, weil man ja auch zu Hause sein muss, wenn der Pflegedienst kommt.

Meine Körperform wird sich ändern  – vor allem um die Mitte herum und ab jetzt wird jedes Kilo noch schneller kommen und noch hartnäckiger bleiben. Konnte man früher noch einen Monat lang gammelnd, rauchend und fernsehend auf dem Sofa liegen und es war alles okay, rächt sich heute schon ein Tag Versumpfen mit Unbeweglichkeit, Knie-, Rücken- und Hüftschmerzen 🙂 Man kann nichts anderes dagegen tun, als sich kontinuierlich bewegen…
Und es ändert sich auch nichts an der Tatsache, dass das Nachlassen der Sehkraft im Nahbereich eine Alterserscheinung ist, die mit 40 herum beginnt und sich stetig verschlechtert.

Ab heute bin ich 40. Und ich freu‘ mich auf die nächsten 40 Jahre 🙂

250 g Erdbeeren
1 -2 EL Puderzucker
50 g weiße Kuvertüre
150 g Sahne
1/2 Limette
250 g Ricotta
etwas Minze zum Garnieren

Die Erdbeeren verlesen, entkelchen und waschen. Einige schöne Früchte für die Deko beiseitelegen. Restliche Erdbeeren und Puderzucker mit dem Pürierstab pürieren.

Die Kuvertüre zerkleinern. 50 g Sahne in einem Topf erwärmen und die Kuvertüre darin auflösen. Die restliche Sahne steif schlagen.

Die halbe Limette auspressen und mit dem Ricotta glatt rühren. Erdbeerpüree und Schokosahne unterrühren. Die geschlagene Sahne unter die Erdbeermasse ziehen.

Die Erdbeercreme in vier Gläser füllen und bis zum Essen kühl stellen. Vor dem Servieren mit den restlichen Erdbeeren und Minze garnieren.

Und damit wir weiterhin solche Desserts ohne Nachteile genießen können, sich die Kilos weiterhin leichter bekämpfen lassen und ich beweglich bleibe, ist dies mein Geschenk von Herrn Mestolo:

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19
Mai
11

Spargel-Menü: Rhabarber Tarte und Erdbeer-Eis

So, Ende vom Menü mit Spargel ist dann mal ohne Spargel, dafür mit Rhabarber. Die beiden liegen ja oft beieinander auf dem Markt und von daher liegt es nahe, das Menü damit abzuschließen. Dazu Erdbeeren, die Dritten im Bunde.
Das war’s vom Kochkurs, ab morgen gibt’s dann wieder Fotos aus meiner Fotoküche.

150g Zucker
50g Butter
600g Rharbarber
2EL Kokosflocken
40g Butter, in Flöckchen

Für den Teig
200g Mehl
100g Butter
50g Zucker
Salz
1 Ei

Mehl, Butter in Flöckchen, Zucker, 1 Prise Salz und das Ei erst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde kaltstellen.

Ofen auf 200° C Ober/Unterhitze vorheizen.

Aus Zucker und Butter einen hellen Karamell zubereiten und in eine feuerfeste Form (24 cm Durchmesser) gießen.

Rhabarber kreisförmig hineinlegen, Kokosflocken darüber streuen und die Butterflöckchen daraufsetzen.

Teig etwas grösser als die Form ausrollen. Die Form damit verschließen.

Den Rand fest andrücken und mit der Gabel Löcher in den Teig stechen. Im Ofen bei 200°C 20 Minuten backen.

Die Tarte vorsichtig stürzen. Dafür einen Teller auf eine Form legen, beides zusammen umdrehen. Ein wenig auf die Form klopfen, dann abheben. (Die Form, nicht man selbst)

Erdbeer-Eis
300g frische Erdbeeren
1 Orange
1 Limette
80g Zucker
150g Joghurt (3,5%, gerührt)
1 Prise Salz

Die Erdbeeren putzen und mit dem Saft der Orange, der Prise Salz, dem Saft der Limette und dem Zucker pürieren.

Joghurt direkt aus dem Kühlschrank dazu geben und für ca. 30 Minuten in die Eismaschine geben – am besten sofort genießen!

Und wer sie immer noch nicht kennt: die Rhabarberbarbara

12
Mai
11

Hüftgold

Bei einem opulenten, hervorragenden Mehrgängemenü in Italien mit allen Köstlichkeiten der toskanischen, vegetarischen Küche, zubereitet von Maria,  gab es neben diversen Vorspeisen, Hauptgerichten und Nebengängen auch ein wunderbares Dessert, dass mein Herz (und meine Hüften) direkt im Sturm erobert hat.

Zu Hause dann schnell nachgemacht. Die angegebene Menge reicht für 4 Personen, schafft man aber auch zu zweit, vor allem mit Herrn Mestolo. Köstlich, wirklich.

250g Mascarpone
100g Sahne, geschlagen
2 – 3 EL Zucker (wir hatten zwei)
3 Eigelb
Erdbeeren, gewürfelt und leicht gezuckert

Die Eigelb und den Zucker miteinander verquirlen.

Den Mascarpone dazu geben und weiter mit dem Mixer verquirlen, bis eine glatte Masse entsteht.

Die geschlagene Sahne darunter heben und gut verrühren.

In vier Gläser verteilen und zusammen mit den Erdbeerwürfeln servieren.

Absolut unaufwendig, total schnell gemacht und dafür aber eins der leckersten Desserts, die ich je gegessen habe. 🙂

30
Mrz
11

Küchentourismus: Brownies mit Düsseldorfs bestem Eis


Heute etwas aus dem Archiv, mit nicht mal selbstgemachtem Eis. Dafür ist das aber von Unbehaun, der besten Eisdiele Düsseldorfs. Dort gibt es nur fünf Sorten (Erdbeer, Vanille, Nuss, Schokolade und Zitrone).

Das Eis ist unschlagbar gut und passte wunderbar zu den Brownies. Schmeckt aber auch ohne Kuchen.

Der Kuchen geht sehr schnell und einfach, überzeugt aber durch fast schon komatösen Schokoladeninhalt.

200g Schokolade (70%)
200g Butter
160g Zucker
200g gehackte Mandeln
4 Eier
1/2 Päckchen Backpulver

Den Backofen auf 180° vorheizen.

Schokolade und Butter zusammen vorsichtig schmelzen und mit allen anderen Zutaten vermischen. Gut verrühren.

In eine Form (ca. 35 x 20) gießen, glattstreichen und ca. 30 min backen.

Absolut schokoladig, schnell und einfach gemacht, kein Diätkuchen. Aber sehr gut.

Entschuldigt bitte, dass ich etwas kurz angebunden bin, aber ich bin krank und komm nicht richtig auf die Beine.

25
Mrz
11

Fremdgekocht: Erdnuss-Fudge


Wenn Kochblogkollegen zwar kochen, aber nicht mehr bloggen, dann springe ich hilfreich ein und unterstütze wo ich kann. Beim Essen UND beim Bloggen. Und das meint fremdkochen, wenn jemand anders kocht und ich blogge 😉
Hans Uwe Koch kocht sicher oft und sicher auch nicht schlecht und jetzt ist er gar in die Süßwarenproduktion eingestiegen, mit allem nötigen Equipment, aber er bloggt nicht mehr. Was ich persönlich schade finde, weil ich die Videos doch immer sehr unterhaltsam fand.

Im Tausch gegen fast einen Liter besten, selbstgepflückten Olivenöls erhielt ich selbstgemachte Erdnuss-Fudge, das Rezept und alle Rechte an der Vermarktung. Öl haben wir reichlich noch, unser Erdnuss-Fudge-Vorrat aber tendierte gegen Null. Ein guter Tausch also. Vor allem weil ich Fudge und Toffees und all‘ diese Dinge sehr (zu sehr) mag.

Für 40 Stück:
250g Zucker
2 EL Glukosesirup
75g Sahne
50g Erdnuss-Butter
50g geröstete, gesalzene Erdnüsse

Zucker, Glukosesirup und Sahne in einem Topf vermischen.

Die Masse langsam erhitzen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Das Zuckerthermometer in den Topf hängen.

Erdnussbutter in den Topf geben und die masse unter ständigen Rühren erhitzen, bis das Zuckerthermometer 115° erreicht hat, dann den Topf vom Herd nehmen.

Die Erdnüsse unterühren und die Masse mit einem Holzlöffel so lange schlagen, bis sie dick-cremig wird.

Sofort in eine mit Backpapier ausgelegte hitzebeständige Form (15 x 15 cm) geben und glatt streichen.

Abkühlen lassen und in ca. 40 Stücke schneiden.

Hält sich kühl und trocken gelagert ca. 2 Wochen.

Mir persönlich schon fast zuviel Aufwand mit Thermometer und so Gedöns, aber essen mag ich’s gern 🙂 Natürlich nur an den Fastensonntagen momentan.

Euch allen ein süßes Sonnenwochenende und denkt daran, am Sonntag wird die Uhr vorgestellt.

21
Mrz
11

Matcha-Mammuts


Herr Mestolo war letztens im Neanderthal, einem Talabschnitt der Düssel im Niederbergischen, ca. 10 km von Düsseldorf weg. Bekannt geworden ist das Neanderthal, als man 1856 Knochenfragmente eines Urzeitmenschen dort gefunden hat, der nun letztendlich auch seinen Namen von dort bekommen hat – der Neanderthaler. Man kann sich heute, wenn man will, noch darüber streiten, ob man nun Neanderthal mit oder ohne h schreibt, muss man aber nicht.

Also, Herr Mestolo war im Museum des Neanderthals (immer ein Besuch wert), dort befindet sich derzeit eine Sonderausstellung zu Mammuts. Und seiner Liebsten, also mir, brachte er von dort ein Minikuschelplüschmammut und eine Mammutkeksform mit.

Dieses Ausstecherle einzuweihen gelang mir am gestrigen Fastensonntag, der mir am Ende einer Woche immer eine leckere, selbstgemachte Süßigkeit beschert 🙂 Schon lange wollte ich mal mit Matcha backen, die tollen grünen Kekse standen schon geraume Zeit auf meiner Liste. Und so verband ich das Angenehme mit dem Angenehmen und es gab Matcha-Mammuts und Matcha-Blümchen.

60 g Puderzucker
130 g weiche Butter
260 g Mehl
3 Eigelbe
10g Matcha
Zucker

Den Backofen auf 180° vorheizen.

Den Puderzucker, die Butter und die Eigelb cremig miteinander verrühren.

Das Mehl und das Matcha-Pulver in einer seperaten Schüssel miteinander mischen.

Dies dann zu den anderen Zutaten geben und zu einem glatten Teig verkneten.

Nach dem Kneten in Frischhaltefolie im Kühlschrank ruhen lassen, mindestens eine Stunde, wir haben den Teig erst am anderen Tag verarbeitet.

Vor dem Weiterverarbeiten den teig aus dem Kühlschrank nehmen und kurz temperieren lassen.

Durchkneten, in 4mm Dicke ausrollen und nach Belieben ausstechen.

Einseitig in Zucker stippen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Ganz weißer Zucker wäre sicher noch hübscher, wir hatten nur braunen Rohrzucker.

Bei 180°C ca. 10-12 min backen.

Sehr aromatisch, nicht zu süß, mit einem guten Matcha-Teegeschmack. Und hübsch.

17
Mrz
11

Schwarzwälder Kirschtorte im Glas

Das heutige Rezept ist der Abschluss des Vier-Gang-Menüs vom Samstag (und damit Abschluss der Rezepte von Montag, Dienstag und Mittwoch. Die wirklich abschließende Käseplatte wurde fototechnisch nicht festgehalten.)

Ich habe den fastenbrechenden Sonntag kurzerhand auf den Samstag vorgezogen und auch davon gegessen. Ansonsten klappt mein Vorhaben, keine Süßigkeiten (vor allem gekaufte) zu essen, bisher sehr gut, ich war standhaft und es ist mir noch nicht mal schwer gefallen.

Ehrlicherweise muss ich noch erwähnen, dass weder das Rezept noch die Zubereitung in meinen Händen lag, sondern beides von einer Freundin stammt, die uns beim Menü tatkräftig unterstützt hat.

1 dunklen Tortenboden
1 Glas Sauerkirschen
(1 Schnaps-Gläschen Kirschwasser)
1/2 Vanillepuddingpulver
25 g Zucker
250 g Mascarpone
250 g Quark 20%
200 g Sahne
40g Zucker
abgeriebene Zitronenschale von 1 Zitrone
und den Saft
50 g gehackte Mandeln, angeröstet
50 ml starker Kaffee oder Espresso
Raspelschokolade zartbitter

Die Kirschen auf einem Sieb abtropfen lassen, den Saft dabei auffangen. Normalerweise ergibt das ca. 350 g.

Diesen Saft und die 25 g Zucker aufkochen und das (mit ein wenig Saft) angerührte Puddingpulver zügig einrühren, einmal aufkochen lassen (und das Kirschwasser hinzufügen). Die Kirschen hinzufügen, gut verrühren und auskühlen lassen.

In der Zwischenzeit rührt man die Creme an.
Die Sahne zuerst steif schlagen.

Die restlichen Zutaten, Mascarpone, Quark, Zucker, Zitronenschale sowie -saft gründlich verrühren. Dann die Sahne zugeben und unterheben.

Sobald die Kirschen kalt sind, beginnt man mit dem schichten.

Etwas Tortenboden (mit einem passenden Glas ausgestochen) mit etwas Kaffee beträufeln, dann Kirschen und Creme schichten, immer abwechselnd. Zwischendrin etwas von den Mandeln streuen.

Geröstete Mandeln und Raspelschokolade als Dekoration aufstreuen.

PS: Ulla, wo ist eigentlich die Raspelschokolade auf diesem Dessert? 😉




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