Archive for the 'Hauptgericht' Category



08
Jun
12

Anpfiff! EM-Kochen 2012: Griechenland


Anpfiff ist heute, nicht nur für die EM 2012, nein, auch wir beginnen zu diesem frohen Anlass wieder zu kochen und vor allem zu bloggen 🙂 Wir kochen für Euch Rezepte aus EM-Teilnehmerländern, gepaart mit etwas Bildung, weil wir Euch auch noch die Bedeutung der jeweiligen Landesflaggen erklären. Hier wird also auch der Bildungshunger gestillt…

Unsere Wahl für den Anpfiff ist auf Griechenland gefallen und wir eröffnen das Spiel mit einen schönen sommerfrischen Risotto, das seine Frische durch Dill und Zitrone bekommt.
Also, auf ins EM-Getümmel, ich freue mich darauf, möge der Beste gewinnen 😉

2 – 3 frische Artischocken, so vorbereitet, dass die Herzen übrig sind.
Saft und abgeriebene Schale einer kleinen Zitrone
Olivenöl
1 TL Butter
2 Frühlingszwiebeln, in Streifen geschnitten
1/2 kleine rote Zwiebel, fein gewürfelt
1 Zehe Knoblauch, gehackt
200g Risottoreis
1000ml Gemüsebouillon
150ml trockenen Weißwein
150g griechischen Feta, zerkrümelt
3 EL gehackten Dill
Salz, Pfeffer

Die Artischockenherzen vierteln und in Wasser zusammen mit dem Zitronensaft einlegen. Beiseite stellen.

Etwas Öl und die Butter erhitzen und darin, das Weiße der Frühlingszwiebeln, die rote Zwiebel und den Knoblauch andünsten.

Den Reis hinzufügen und darin wenden, mit dem Weißwein ablöschen.

Und dann rühren, rühren, rühren. Die verdunstete Flüssigkeit mit heißer Gemüsebouillon immer wieder schöpflöffelweise nachgießen. Dabei ständig rühren.

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Die Artischocken aus dem Wasserbad holen, abtropfen und abtrocknen. In der Pfanne braten, bis sie gar aber noch al dente sind. Salzen und pfeffern.

Fünf Minuten bevor der Reis gar ist, die Artischocken hinzufügen, ebenfalls den Dill, das Grüne der Frühlingszwiebeln, die Zitronenschale und den Feta bis auf zwei Esslöffel.

Den Risotto noch fünf Minuten ruhen lassen und abschließend mit Feta, etwas Dill und ein paar Frühlingszwiebelringen servieren.

Achtung, Bildung! Die Bedeutung der griechischen Flagge:
Die Flagge soll „Gottes Weisheit, Freiheit und das Land“ darstellen. Das Blau steht für das Meer und den Himmel, Weiß für die Reinheit des Kampfes um die Unabhängigkeit. Das Kreuz steht für die christliche Tradition Griechenlands, die vor allem durch die orthodoxe Kirche gepflegt wird. Die neun Streifen entsprechen den neun Silben des Wahlspruchs des griechischen Befreiungskrieges:
Ε-λευ-θε-ρί-α ή Θά-να-τος (E-lef-the-rí-a i thá-na-tos, deutsch: Freiheit oder Tod). Eine weitere Erklärung wäre, dass das griechische Wort für Ελευθερία (Freiheit) neun Buchstaben hat. Eine dritte Auslegung ist, dass die vier weißen Streifen den vier Himmelsrichtungen und die fünf blauen Streifen den fünf Teilmeeren des Mittelmeers entsprechen, die an das Gebiet grenzen, das Griechenland im Namen der Megali Idea im 19. Jahrhundert anstrebte.

Quelle: Wikipedia

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06
Feb
12

Batata Harra – Süßkartoffelsalat mit Koriandergrün


Im aktuellen ZEIT-Magazin gefunden unter der Rubrik „Jetzt dick werden mit Süßkartoffeln“ Geht also ein bißchen entgegen dem derzeitigen Gewichtsverliertrend, da aber nun schon einige Gramm wieder runter sind vom aktuellen Winterspeck kann man auch mal eine Süßkartoffeldiätpause einlegen…

Das heutige Rezept ist entlehnt aus Ravinder Bhogals Kochbuch „Love to cook“ und ist unglaublich einfach und unglaublich schnell gemacht. Und schmeckt gut. Fand ich – Herr Mestolo überschlug sich fast vor Begeisterung, das wiederum fand ich wohl etwas übertrieben 😉

3 längliche, große Süßkartoffeln
6 EL süße Chilisauce
1 mittelgroße rote Zwiebel
ganz fein gehackt
3 gehäufte EL gehacktes Koriandergrün
Saft von 1 reifen Limette

Die Kartoffeln werden 10 bis 15 Minuten gedämpft, bis sie gar sind, aber noch etwas Biss haben. Dann geschält und in nicht allzu dünne Scheiben geschnitten.

Diese Scheiben einer Platte anrichten und gleichmäßig mit der süßen Chilisauce übergießen.

Die gehackte Zwiebel und das Koriandergrün darüber verteilen und dann mit Limettensaft abschmecken.

Man kann den Salat sofort essen. Wenn man ihn noch einige Stunden durchziehen lässt, bis die Kartoffeln das Aroma aufgenommen haben, schmeckt er am besten.

Gut, und vor allem schnell und damit ist es perfekt unser Februar-Beitrag für Mipis Dauerkochevent Cucina rapida:

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

30
Jan
12

Tagliatelle mit Pilzbolognese


Weiter gehts und heute mal mit Pasta. Wir hatten frische Pasta, aber natürlich kann man auch jede andere Nudel in diese Sauce werfen. Ist jetzt kein ganz so schnelles Rezept, aber wer Pilze mag, wird diese Sauce lieben…
Von der Menge her ist es eher für 3 Personen, wir hatten nämlich für den nächsten Tag noch etwas übrig.

400 g gemischte Pilze (z.B. Champignons, Kräuterseitlinge und Shiitake)
5 Scheibchen getrocknete Steinpilze, eingeweicht
1 kleine Karotte
1 Stange Staudensellerie
1 Zwiebel
2 – 3 Knoblauchzehen
2 EL Olivenöl
Salz, Pfeffer
1 große Dose Tomaten
1 TL Fenchelsaat
1/2 TL getrockneter Oregano
Nudeln

Pilze putzen und fein hacken. Die Steinpilze etwas ausdrücken und ebenfalls kleinschneiden. Das Einweichwasser aufheben.

Karotte schälen. Sellerie putzen, waschen und entfädeln. Beide Gemüse fein würfeln. Zwiebel und Knoblauch schälen und hacken.

Öl in einem großen flachen Topf erhitzen. Gewürfeltes Gemüse, Knoblauch und Zwiebel darin unter Rühren bei mittlerer Hitze in 4-5 Minuten glasig dünsten.

Pilze dazugeben und 3 Minuten unter Rühren weiterdünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen, wir haben auch noch etwas Chili dazu gegeben.

Dosentomaten und den Steinpilzsud in den Topf geben und aufkochen. Bei mittlerer Hitze zugedeckt unter gelegentlichem Rühren insgesamt 20 Minuten kochen lassen.

Inzwischen Fenchelsaat im Mörser fein zerstoßen. Nach 5 Minuten in den Topf geben und unter die Sauce rühren.

Nach weiteren 5 Minuten den Oregano zur Sauce in den Topf geben; noch 10 Minuten weiterkochen lassen. In der Zwischenzeit für die Pasta einen großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die Pasta darin bissfest kochen.

Die Sauce mit nochmals ggf. mit Salz und Pfeffer würzen und die Pasta darin wenden. Auf Teller geben und Pecorino darüberreiben sowie etwas kleingehacktes Selleriegrün.

Sieht nicht ganz aus wie echte Bolognese und schmeckt auch nicht so 🙂 Schmeckt aber natürlich herrlich pilzig-köstlich.

25
Jan
12

Pilzgemüse auf Kichererbsenpüree


Ich verfolge ja immer noch mein Schlankheitsvorhaben mit schon sichtbaren Erfolg und deswegen auch gleichbleibend hoher Motivation. 🙂 Eine großartige Erkältung letzte Woche hat mich ebenfalls erfolgreich unterstützt…

Dieses Rezept ist von eatsmarter und erfüllt alle erforderlichen Bedingungen für unsere momentanen Kochvorhaben: schnell, schlank, schmackhaft.

5 g getrocknete Steinpilze
200 ml klassische Gemüsebouillon
125 g Shi-Take
125 g Austernpilze
250 g Champignons
3 Zweige Thymian
1 kleine Stange Lauch
1 Karotte
1 TL Olivenöl
200 g gekochte Kichererbsen 
 Salz, Pfeffer, 1 Prise gemahlene Nelke
2 TL Ziegenfrischkäse

Getrocknete Steinpilze in einem Sieb kalt abspülen, abtropfen lassen und in eine kleine Schüssel geben.

130 ml Gemüsebouillon aufkochen, über die Steinpilze gießen und 20 Minuten einweichen lassen.

Alle Pilze gründlich mit einem Pinsel oder mit Küchenpapier putzen und in Scheiben schneiden. Den Lauch putzen, der Länge nach aufschneiden, waschen und in etwa 1 cm breite Ringe schneiden.

Die Karotte schälen, in dünne Scheiben schneiden und in der restlichen Gemüsebouillon einige Minuten aufkochen. 

Olivenöl in einer beschichteten Pfanne erhitzen und die Pilze darin kräftig anbraten.

Champignons, Lauch, zwei Zweige Thymian und eingeweichte, kleingeschnittenen Steinpilze dazugeben. Eventuell etwas von dem Steinpilzsud ebenfalls dazugeben.

Kichererbsen in einem Sieb kurz abspülen, abtropfen lassen, zu den Möhren geben und erhitzen.

Das Pilzgemüse offen zu Ende braten und den Ziegenkäse dazugeben, gut verrühren.  Mit Salz, Pfeffer und Nelkenpulver abschmecken.

Kichererbsen und Karotten im Topf mit einem Stabmixer pürieren. Salzen, pfeffern und mit dem Pilz-Lauch-Gemüse anrichten. 

16
Jan
12

Lentejas oaxaqueñas


Zugebenermaßen nicht das attraktivste Fotomodel, aber eins der besten Linsengerichte, das ich je gegessen habe. Und diättauglich obendrein.

Die süß-würzige Kombination im Zusammenspiel mit den frischen Früchten ist charakteristisch für die südmexikanische Küche aus dem mexikanischen Bundesstaat Oaxaca.

250g braune Linsen
4 Tassen Wasser
5 Knoblauchzehen, in feine Scheiben geschnitten
1 Zwiebel, fein gewürfelt
Olivenöl
1 Kochbanane (wir hatten eine normale), in Scheiben
2 Scheiben frische Ananas, gewürfelt
2 Tomaten, gewürfelt
1/2 TL gemahlene Nelken
1/2 TL Piment
Salz, Pfeffer

Die Linsen mit dem Wasser und jeweils der Hälfte des Knoblauchs und den Zwiebeln aufsetzen. Zum Kochen bringen und kochen, bis die Linsen gar sind. Salzen.

Etwas Olivenöl in einer großen, möglichst hohen Pfanne erhitzen. Die andere Hälfte von Knoblauch und Zwiebeln darin anschwitzen. Tomaten, Bananen und Ananas hinzugeben und gar braten.

Dann die Gewürze und die Linsen mit etwas Kochflüssigkeit hinzugeben. Weiter köcheln lassen, bis alles etwas eindickt.

Fertig. Wenn man mag, mit ein paar gebratenen Bananenscheiben garnieren und servieren.

Ich habe es sehr gemocht, ein wirklich gutes und wieder mal schnelles Rezept mit einem hervorragendem Geschmack.

13
Jan
12

Schlank ins neue Jahr…


Alle Jahre wieder beginnt das Jahr für mich damit, den überflüssigen Pfunden den Kampf anzusagen. Seit zwei Wochen bin ich dabei, im Laufe der Krankheitsmonate hat sich doch das ein oder andere Gramm zuviel auf meine Hüften gelegt. Davon ist schon wieder einiges weg, ein bißchen muss aber noch.

Also, heute nicht nur ein schnelles, nicht nur ein einfaches, auch ein schlankes Rezept 🙂

Olivenöl
1 Zwiebel, gewürfelt
1 Knoblauchzehen, fein gehackt
1 TL Kreuzkümmel, gemörsert
400 ml Gemüsebouillon
1 EL Curry-Würzpaste
1 Kopf Blumenkohl
1 Dose Kichererbsen
Koriandergrün
Joghurt

Den Blumenkohl zerteilen und ein paar hübsche kleine Röschen zur Seite legen.

Öl in einem Topf erwärmen. Zwiebel und Knoblauch darin andünsten.

Den Kreuzkümmel dazugeben und kurz mitgaren lassen.
Die Gemüsebouillon angießen, Currypaste einrühren und alles zum Kochen bringen.

Blumenkohl und Kichererbsen dazugeben und für weitere 8 – 10 min kochen, bis das Gemüse weich ist.

In der Zwischenzeit die hübschen Röschen in einer Pfanne braten.

Die Hälfte der Suppe abschöpfen und mit einem Stabmixer pürieren.

Wieder in den Kochtopf geben, kurz umrühren und frischen Koriander hinein streuen. Weitere 2 – 3 min kochen, bis die Suppe schön heiß ist.

Mit dem Jghurt und den gebratenen Röschen servieren.

Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende!

11
Jan
12

Curry-Couscous mit gerösteter Birne und Fenchel

Momentan ist es zwar schon so, dass ich mich als gesund bezeichnend wieder arbeiten gehe. Das entbindet mich allerdings derzeit noch nicht von der, manchmal lästigen, Pflicht, zweimal wöchentlich nach der Arbeit ein Sportstudio aufzusuchen, um an einem Rehanachsorgeprogramm teilzunehmen.

Das braucht Zeit, die mir definitiv in der Küche fehlt… Deswegen koche ich zwar wieder selbst, aber meist schnell und unkompliziert. Man muss eben Prioritäten setzen 🙂 und Rücken geht erstmal vor.

Dieses Couscous ist schnell und unkompliziert, war in der Kombi süßlich-scharf aber wirklich schmackhaft.

180g Couscous
1 TL Currypaste
Gemüsebouillon
1 Zwiebel, gewürfelt
2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
1 Fenchel, in Streifen geschnitten
1 Birne, in Streifen geschnitten
Salz, Pfeffer, Olivenöl
2 EL Kürbiskerne, geröstet und grob gehackt

Den Couscous mit der Gemüsebouillon aufgießen, in der die Currypaste aufgelöst wurde. Beiseite stellen.

In einer Grillpfanne (eine normale tut’s auch) etwas Olivenöl erhitzen und Knoblauch und Zwiebel andünsten. Die Fenchel- und Birnenstreifen dazu geben und bei reichlich Hitze schnell anbraten. Bratspuren sind durchaus gewünscht.

Am Ende den Couscous dazugeben, kurz nochmal erhitzen, mit Salz und Pfeffer würzen und zusammen mit kleingehacktem Fenchelgrün und den Kürbiskernen bestreut servieren.




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