Archive for the 'Kuchen' Category



19
Mai
11

Spargel-Menü: Rhabarber Tarte und Erdbeer-Eis

So, Ende vom Menü mit Spargel ist dann mal ohne Spargel, dafür mit Rhabarber. Die beiden liegen ja oft beieinander auf dem Markt und von daher liegt es nahe, das Menü damit abzuschließen. Dazu Erdbeeren, die Dritten im Bunde.
Das war’s vom Kochkurs, ab morgen gibt’s dann wieder Fotos aus meiner Fotoküche.

150g Zucker
50g Butter
600g Rharbarber
2EL Kokosflocken
40g Butter, in Flöckchen

Für den Teig
200g Mehl
100g Butter
50g Zucker
Salz
1 Ei

Mehl, Butter in Flöckchen, Zucker, 1 Prise Salz und das Ei erst mit den Knethaken des Handrührers, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten.

Den Teig in Frischhaltefolie wickeln und 1 Stunde kaltstellen.

Ofen auf 200° C Ober/Unterhitze vorheizen.

Aus Zucker und Butter einen hellen Karamell zubereiten und in eine feuerfeste Form (24 cm Durchmesser) gießen.

Rhabarber kreisförmig hineinlegen, Kokosflocken darüber streuen und die Butterflöckchen daraufsetzen.

Teig etwas grösser als die Form ausrollen. Die Form damit verschließen.

Den Rand fest andrücken und mit der Gabel Löcher in den Teig stechen. Im Ofen bei 200°C 20 Minuten backen.

Die Tarte vorsichtig stürzen. Dafür einen Teller auf eine Form legen, beides zusammen umdrehen. Ein wenig auf die Form klopfen, dann abheben. (Die Form, nicht man selbst)

Erdbeer-Eis
300g frische Erdbeeren
1 Orange
1 Limette
80g Zucker
150g Joghurt (3,5%, gerührt)
1 Prise Salz

Die Erdbeeren putzen und mit dem Saft der Orange, der Prise Salz, dem Saft der Limette und dem Zucker pürieren.

Joghurt direkt aus dem Kühlschrank dazu geben und für ca. 30 Minuten in die Eismaschine geben – am besten sofort genießen!

Und wer sie immer noch nicht kennt: die Rhabarberbarbara

09
Mär
11

Meine guten Vorsätze sind mir ausgegangen…

…und deswegen geht’s ab heute ans Eingemachte. Jeder, der jetzt ein Saure-Gurken-Rezept erwartet, sei hiermit enttäuscht, ich rede schließlich von Süßigkeiten.

Heute ist nämlich Aschermittwoch und da ist ja bekanntlich alles vorbei. Zum Beispiel das schöne Wetter, das hat schon mal angefangen vorbei zu sein. Ohne mein Dazutun.

Mit dem Aschermittwoch beginnt bei Teilen der christlich geprägten Kultur ein vierzigtägiges Fasten und soll damit an die 40 Tage erinnern, die Jesus fastend und betend in der Wüste verbrachte. Heutzutage kennt man diese Zeit (weil kaum noch jemand 40 Tage fastet) auch als „7 Woche ohne …“.

Genau genommen dauert die Fastenzeit von heute an 46 Tage bis Karsamstag, glücklicherweise 😉 gelten die Sonntage bis dahin als fastenfrei und zählen nicht mit.

Blog-Event LXV - Verzicht mit Genuss - Kulinarisch durch die Fastenzeit (Einsendeschluss 15. März 2011)7 Wochen ohne … Ohne was jetzt?

Ich könnte natürlich mit dem Rauchen aufhören, aber da gibt es ja bereits einen Schlussstrich, den ich ziemlich genau um meinen nächsten runden Geburtstag terminiert habe *ohwehohach* Die sieben Wochen darf ich also noch rauchen (und noch ein bißchen länger). Ich könnte sieben Wochen nicht arbeiten gehen, aber da fallen mir auf Anhieb mehrere Personen ein, die das sicher nicht so gut finden würden und die Konsequenzen hätten sicher eine längere Dauer als sieben Wochen und könnten ein Fasten aufgrund fehlender Einnahmen unfreiwillig verlängern. Fällt also aus.

Sieben Wochen keine Fertigprodukte? Mach ich schon. Kein Fleisch? Kein Fisch? Alles schon erledigt. Kein Alkohol? Bei den geringen Mengen, die ich so vertrinke, wäre das kein Verzicht, ich würde es kaum merken.

Was also wäre Verzicht UND täte mir gleichzeitig gut? Und da schließt sich der Kreis: ich verzichte sieben Wochen auf Süßigkeiten *autsch* Eijeijei, das wird schwer, aber ist zu schaffen. *mirselbstmutzured*

Und zum Abschluss gab’s nochmal Kuchen, Mohnkuchen. Ich LIEBE Mohnkuchen, mit so einem richtigen saftigen Mohnmatsch drin, hach, ein Traum. Der dann für die nächsten sieben Wochen erstmal ausgeträumt ist. Vielleicht mögt ihr ihn ja träumen, weil ihr nicht so’n unsinnigen Quatsch mitmacht…

Passt alles prima in eine kleine Springform von 20 cm Durchmesser.

Teig:

200 g Mehl

1 EL Zucker

1 Prise Salz

40 ml Milch

1/4 Würfel frische Hefe

30 g Butter und etwas für die Form

1 kleines Ei

Belag:

100 g Mohnsamen

4 Scheiben Zwieback

2 1/2 EL Zucker

1 EL Speisestärke

1 TL Zimtpulver

1 Prise Salz

50 g Rosinen

200 ml Milch

20 g Butter

1 EL Rum

1 großer säuerlicher Apfel

(2 EL Aprikosenkonfitüre)

Das Mehl in eine Schüssel sieben. Zucker und Salz darüberstreuen. Die Milch leicht erwärmen und die Hefe darin glatt rühren.

Die Butter schmelzen, lauwarm mit dem Ei zum Mehl geben. Alles mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem Teig verarbeiten. Dann mit den Händen kräftig durchkneten, zu einer Kugel formen und in einer Schüssel zugedeckt 30–40 Minuten gehen lassen.

Mohn und zerbröselten Zwieback im Mixer fein zerkleinern und in eine Schüssel geben. Zucker, Speisestärke, Zimt, Salz und Rosinen untermischen.

Die Milch mit Butter aufkochen. Die Mohnmischung und den Rum einrühren und unter Rühren 1 Minute kochen. Erkalten lassen. Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Die Form einfetten.

Den Teig zusammenkneten, auf Formgröße ausrollen. Die Form damit auslegen, den Rand 2 cm hochziehen. Die Mohnmasse darauf verteilen.

Den Apfel schälen, vierteln, Kerngehäuse herausschneiden und die Viertel in Spalten schneiden. Diese dachziegelartig auf die Mohnmasse legen.

Den Kuchen zugedeckt noch 20 Minuten gehen lassen. Im Ofen 30–35 min backen.

(Diesen Schritt haben wir ausgelassen, weil wir keine Aprikosenkonfitüre hatten: Aprikosenkonfitüre erwärmen, die Äpfel gleich nach dem Backen damit einpinseln.)

Ich habe stattdessen etwas Zucker mit gehackten Mandeln und Zimt vermischt und diese Mischung auf dem Kuchen verteilt.

Kuchen aus der Form lösen und auf einem Backgitter kalt werden lassen.

Aus dem Buch: „Kleine Kuchen & Torten“ von Bassermann

Passt hervorragend (jedenfalls der Text und das Vorhaben :)) zum aktuellen Kochtopf-Kochevent „Verzicht mit Genuss – Kulinarisch durch die Fastenzeit„, ausgerichtet von Julia vom Kochblog German Abendbrot.

Es ist eine wirkliche Herausforderung, der ich mich damit stelle, aber sollte doch wirklich zu schaffen sein.

10
Feb
11

Liebe ist, etwas zu backen, was beide mögen…

Herr Mestolo, seines Zeichens Historiker mit Leib und Seele, doziert redet gern und fesselnd ausschweifend über längst vergangene Zeiten. Liebevoll, interessiert und dankbar an seinen Lippen hängend *hüstel* folge ich stundenlang seinen Ausführungen über diverse historische Ereignisse, die Schlacht von Worringen, der Opiumkrieg, die Weimarer Republik, das Mittelalter im Einzelnen und allgemein, Staufer, Heiliges Römisches Reich, alle Weltkriege – um nur einen wirklich kleinen Auszug seines schier endlosen unerschöpflichen Repertoires aufzuzählen.
Immer wieder gelingt es ihm auch, jedes noch so abwegige Stichwort als Aufhänger für ein neues Referat zu nutzen. („Schau mal, lieber Herr Mestolo, die Sonne scheint so schön.“ – „Oh ja, damals am 4. Juni 1039 in Utrecht, als Konrad II. starb, da schien auch die Sonne. Du musst wissen, liebe Frau Mestolo, er war römisch-deutscher Kaiser von 1027 bis 1039, ab 1024 König des Ostfrankenreichs, ab 1026 König von Italien und ab 1033 König von Burgund, aber lass mich das kurz ausführen…“)

Aber damit nicht genug, werde ich aber häufig mit Erinnerungen aus seiner Jugend gequält beglückt und eine, deren er nicht müde wird zu erzählen, ist die, dass es ja früher seine so sehr geliebte Schokolade Tobler O’Rum gab, die tollste, beste und leckerste Schokolade und überhaupt. Sogar bei Suchard hat er angerufen, um dann zu erfahren, dass die in Deutschland nicht mehr verkauft wird, weil die keiner wollte… IHN hat aber keiner gefragt.

Wie bekomme ich jetzt die Kurve zum Rezept? Ach ja, in diesem Kuchen, ein No-Bake-Cake neudeutsch, ist alles drin, was Herr Mestolo so liebt an der Tobler O’Rum, nämlich Rum, Trauben und Nuss. Letztendlich ist es eine ziemlich gute Variante vom Kalten Hund, die mir persönlich aber sehr viel besser schmeckt.

250g 70%ige Schokolade
250g Butter
200g Vollkorn-Butterkekse
2 Eier
4 EL feiner Rohrzucker
150g Walnusshälften, leicht geröstet
4 TL Rosinen
4 EL Rum

Die Rosinen im Rum einweichen.

Schokolade und Butter im Wasserbad schmelzen.

Die Kekse grob hacken.

Zucker und Eier zu einer festen Masse aufschlagen und die Schokoladen-Butter unterrühren.

100g der Walnüsse grob hacken und zusammen mit den Rum-Rosinen und den Keksen zum Teig geben.

Eine Springform mit Frischhaltefolie auslegen, den Teig hineingießen und glatt streichen. Die restlichen Walnusshälften dekorativ darauf anrichten.

Die Form mit Frischhaltefolie abdecken und für mindestens 4 Stunden kalt stellen.

Ich mag den Kuchen auch ohne Referate über Geschichtliches. Allerdings ist er sehr mächtig, schokoladig, und mächtig schokoladig. Gehalten hat der Kuchen, kühl gelagert, 5 Tage.




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