Archive for the 'Sehenwertes / Wissenswertes' Category



14
Feb
11

BIO Hanföl – ein Produkttest

Das neue Jahr war noch fast ganz frisch, da erreichte mich eine Email von den Jungs der Hüttenhilfe, Alin und Sebastian mit folgendem Inhalt:

Die letzten acht Monate waren für Sebastian und mich eine sehr aufregende Zeit – acht Monate, die eine Idee benötigt, um zu etwas Handfestem zu werden. Seit dem 27. Dezember halten wir es in den Händen und sind schon ein bisschen stolz darauf. Es war nicht immer einfach und an der deutschen Bürokratie haben wir uns beinahe die Zähne ausgebissen, aber letztendlich haben wir es doch hin bekommen…

Was es genau ist, möchten wir an dieser Stelle noch nicht verraten, aber wenn Du damit einverstanden bist, bekommst Du es in den nächsten Tagen mit der Post zugeschickt und kannst uns nach einer Kostprobe Deine ehrliche und schonungslose Meinung sagen.

Hui, aufregend, Bürokratie, Stolz, in den Händen halten, 8 Monate. Fast schon eine Schwangerschaft. Es ist ihnen jedenfalls gelungen, mich damit so neugierig zu machen, das ich zugesagt habe, das Geheimprodukt 🙂 zu testen. Und ich hatte überlegt, worum es sich handeln könnte, auf Öl wäre ich nicht gekommen. Ich dachte eher an sowas wie ’ne Pastete oder Marmelade.

Bio Hanföl also. Als erklärte und bekannte Olivenöl-Liebhaberin kenne ich mich kaum mit anderen Ölen aus, natürlich verwenden wir Kürbiskernöl oder auch mal Leinöl, aber ansonsten für nahezu alles anderes „unser eigenes“ Olivenöl.

Aber ich habe mich sehr darüber gefreut und war ziemlich gespannt auf das, was mich da geschmacklich erwartet.

Rein äußerlich ist das Bio Hanföl allein schon eine Augenweide, es kommt daher in einer tollen schwarzen Flasche mit wenig Schnickschnack, dezent-geschmackvoll und auf dem Rücken mit dem mir sehr sympathischen Hüttenhilfe-Logo.

Einmal geöffnet und ein wenig Öl herausgegossen, erwartet uns ein wunderschönes Öl mit einer tollen grünen Farbe. Wie auch Olivenöl haben wir das Hanföl erst einmal pur und dann mit etwas Brot und Salz getestet. Es riecht sehr angenehm, leicht nach trockenem Gras.

Geschmacklich ist das Öl ausgesprochen mild, weich und nussig, es erinnert dezent im Geschmack an Haselnüsse und schmeckt schon hervorragend pur oder zum Brot. Sehr gut kann ich mir dieses Öl zu Salaten oder warmen Gemüsegerichten vorstellen und so ist es sicher keine Konkurrenz zum Olivenöl, sondern eine schöne Erweiterung und Bereicherung in der Küche.

Zu einem Pastarezept haben wir es bereits getestet und auch dort war es ausgesprochen gut und hat geschmacklich sehr gut gepasst.

Das Öl kostet in der 0,5-Liter-Flasche 13,90 Euro , was ich für ein Bio-Hanföl mit derart guter Qualität für absolut gerechtfertigt halte. Andere Anbieter ähnlicher Produkte verlangen in der Regel mehr dafür. Es ist unkompliziert online bestellbar auf der Homepage der Jungs, www.hanfoel.com.

Ob geschenkt oder nicht, ich kann nur ehrlich und ganz schonungslos sagen, das Öl ist wirklich prima und ich freue mich darüber ,es probiert und kennengelernt haben zu dürfen.

17
Jan
11

Kochkurs „Die neue vegetarische Küche“ mit Frodo Schäfer in der Kochschule Frank Petzchen

Nach fast genau einem Jahr nach unserem ersten Kochkurs (indisch-vegetarisch) im Januar 2010 haben wir in der Kochschule von Frank Petzchen einen weiteren Kurs gebucht. Thema war „Die neue vegetarische Küche“, also wie geschaffen für die Mestolos. Wir waren insgesamt zehn Teilnehmer, Frodo Schäfer als Küchenchef und ein sogenannter Smutje – ein hilfreicher Mensch, der alle anfallenden, nicht ganz so angenehmen Küchenarbeiten wie Aufräumen, Spülen und Putzen erledigt.

Der gesamte Kurs war über vier Stunden angesetzt. Im Preis von 85€ p.P. sind neben den Speisen alle Getränke wie Prosecco, ein Weiß- und ein Rotwein zur Auswahl, Wasser, Kaffeespezialitäten sowie eine Auswahl an Digestifs nach dem Essen inklusive. Außerdem bekommt man naürlich die Rezeptesammlung mit nach Hause.

Wir wurden sehr freundlich von unserem Koch Frodo Schäfer begrüsst und unsere überaus sympathische Smutje Svenja übernahm die Einführung und Einweisung in die Küche und dann ging es los.

Geplant waren insgesamt vier Gerichte, Vorspeise, Suppe, Hauptgericht und Dessert. Jeweils zwei bis drei Teilnehmer kümmerten sich um einen Gang. Das Menü bestand aus
– Rucolasorbet mit Parmesanchips und warmen Balsamico-Zwiebeln
– Tomatenconsommé mit Spinatklösschen
– selbstgemachten Ravioli gefüllt mit Rote Bete, Backpflaumen und Ricotta dazu Birnen-Spitzkohlgemüse auf Zitronenschaum und
– weißem Espressoparfait mit Zimtchips.

Frodo übernahm sozusagen die Aufsicht, sprang allen Teams hilfreich bei Fragen und Unsicherheiten zur Seite, angenehm unaufdringlich, sympathisch, witzig und mit gutem Fachwissen und Tipps. Als ausgebildeter Koch hat er lange Zeit im Schloss-Hotel Friedestrom in Zons gearbeitet und geht laut eigener Aussage inhaltlich-kochend in die Richtung „Junge Wilde“.  Die Küche in der Kochschule Benrather Straße ist für bis zu 12 Köche groß genug, es gibt genügend Arbeitsflächen und Utensilien, die Küche ist gut ausgestattet mit qualitativ hochwertigen Gerätschaften. Der Einkauf für den Kurs war selbstverständlich schon erledigt, alles frische und gute Sachen, die ich sicher nahezu genauso auch selber kaufen würde.

Nach der Verteilung der einzelnen Gerichte an die Teams und der Ausstattung mit Küchenschürzen ging es also los. Die Teams suchten sich nach Rezept ihre Zutaten heraus, es wurde das Mis en place vorbereitet. Die Atmosphäre war angenehm zwanglos, gelassen und die Auswahl der Rezepte sehr gut. Alles was wir gekocht haben, wurde selbstverständlich auch gegessen und es schmeckte wunderbar. Alle vier Rezepte werde ich den nächsten Tagen hier verbloggen.

Wer in netter Atmosphäre recht ungezwungen lernen möchte, gute, vegetarische Sachen zu kochen, dem sei dieses Kochseminar „Die neue vegetarische Küche“ (und auch die anderen) sehr zu empfehlen. Alles in allem war der Kurs absolut gelungen, hat sehr viel Spaß gemacht und kaum dass wir wieder zu Hause waren, haben wir schon den nächsten Kurs im Mai gebucht, da wird dann Spargel die Hauptrolle spielen.

Die Auswahl an Seminaren in der Kochschule Frank Petzchen ist riesig, fast täglich findet ein Kurs statt, und der ein oder andere ist tatsächlich auch mit dem Schwerpunkt auf die vegetarische Küche. Carnivore finden aber noch viel mehr ansprechende Angebote von Steak über Wild bis hin zu Kobe.

14
Jan
11

Wo die Liebe hinfällt – da wächst kein Gras mehr

Von Anne mit dem Blog Hesting kocht wurde ich mit dem Award bedacht, der hier seid einiger Zeit die Runde macht und der sich „Liebster Blog“ nennt.

Dafür bedanke ich mich sehr. Verbunden mit dem Award ist ein Auftrag, der da folgendermaßen lautet:

Erstelle einen Post, indem du das Liebster-Blog-Bild postest & die Anleitung reinkopierst (= der Text den du gerade liest). Außerdem solltest du zum Blog der Person verlinken, die dir den Award verliehen hat & sie per Kommentar in ihrem Blog informieren, dass du den Award annimmst & ihr den Link deines Award Posts da lassen.

Danach überlegst du dir 3- 5 Lieblingsblogs, die du ebenfalls in deinem Post verlinkst & die Besitzer jeweils per Kommentar – Funktion informierst, dass sie getaggt wurden und hier ebenfalls den Link des Posts angibst, in dem die Erklärung steht.

Liebe Blogger: Das Ziel, dieser Aktion ist, dass wir unbekannte, gute Blogs an’s Licht bringen, deswegen würde ich euch bitten keine Blogs zu Posten, die ohnehin schon 3000 Leser haben, sondern talentierte Anfänger & Leute, die zwar schon ’ne Weile bloggen, aber immer noch nicht so bekannt sind.

Also, entweder relativ unbekannte, schon ältere liebste Blogs oder ganz neue liebste Blogs, die aber nicht so bekannt sind. Kein leichter Job. Hmmm. Wirklich nicht so einfach, weil *rumdrucks* Ganz ehrlich?

♥ Mein wirklich allerliebster Blog hat sicher weit mehr als 3000 Leser pro Tag.
♥ Meinen wirklich allerliebsten Blog muss ich mit garantiert unzähligen, ebenso verliebten, schwärmenden, anhimmelnden, schmachtenden und verzückten Groupies teilen.
♥ Mein wirklich allerliebster Blog ist „Schuld“ daran, dass ich selber blogge. (beschwert Euch also dort)

Aber was soll ich denn machen? Liebe kennt keine Regeln, Liebe sind doch die täglichen Zugriffszahlen egal, Liebe ist grenzenlos, und – wie sagt man so schön – wo die Liebe hinfällt… Meine Liebe ist nun mal nach Basel gefallen und Tag um Tag wird diese Liebe geschürt mit schönen Rezepten, sehr ansehnlichen Fotos und feinen Geschichten. Dennoch, es bleibt dann wohl eine heimliche* Liebe, weil den Blogaward gebe ich weiter an Blogs, die nicht meine liebsten Blogs sind, aber die ich auch gern verfolge und die neu sind oder nicht so bekannt oder beides:

  • Christel ist zwar nicht neu in der Blogger-Szene, aber beschäftigt sich mittlerweile ganz viel mit (Wild-)Kräutern und schreibt in ihrem neuen Blog über jede Menge Kräuterkram. Fundiertes Hintergrundwissen kombiniert mit guten Rezepten und der Möglichkeit zu geführten Kräuterwanderungen.
  • Utecht, der ist wirklich neu. Und Utecht schreibt über Kulinarik und Kultur am Niederrhein und weltweit… Und das gut, mit guten Texten, mit guten Rezepten und mit guten Fotos. Da lohnt es sich auch auf jeden Fall, immer mal wieder reinzuschauen.
  • Und weil nirgendwo steht, dass ich nur Foodblogs bedenken soll, wollte ich Euch auch diesen hier von Lakritze vorstellen, den ich in fremden Blogrolls fand. Allein dieser Satz: „Die einzig normalen Menschen sind die, die man nicht besonders gut kennt.“ Und ich hab‘ nun mal einen Hang zu Alltagsgeschichten.

Ich habe fertig.

* Ach so, meine große Liebe – und damit endet diese ultimative Lobhudelei, gehört nun mal in die Lamiacucina von Robert. Schon die Fotos sind Poesie. Dafür möge man mir die klitzekleine Änderung am Award-Banner verzeihen, denn so habe ich den „Liebster Blog“-Award regelgerecht weitergegeben und an Robert eben nur meinen einen „Allerliebster Blog“-Award 😉

Euch allen ein schönes, ♥liebstes Wochenende!!

06
Jan
11

Italian Sightseeing

Düsseldorf

Neuss

Haribo Werksverkauf, Solingen

Zollfeste Zons

Abbiamo avuto tre belli giorni! Arrivederci presto!

05
Jan
11

Flüssig Brot* macht Wangen rot

…, deswegen ist (nur heute) hier Kochpause, wir haben Besuch aus Italien und entern gerade alle umliegenden Brauhäuser 😉

*) Flüssig Brot

03
Jan
11

Neues Jahr – neues Glück

In meinem ersten Artikel für 2011 möchte ich Euch die  „Instruktionen für das Leben“ des Dalai Lama vorstellen, die mich größtenteils sehr angesprochen haben und die zum Nachdenken anregen. Gerade Punkt 18 sollte für uns alle interessant sein 😉

1. Beachte, dass große Liebe und großer Erfolg immer mit großem Risiko verbunden sind.

2. Wenn du verlierst, verliere nie die Lektion.

3. Habe stets Respekt vor dir selbst, Respekt vor anderen,
und übernimm Verantwortung für deine Taten.

4. Bedenke: Nicht zu bekommen, was man will, ist manchmal ein großer Glücksfall.

5. Lerne die Regeln, damit du sie richtig brechen kannst.

6. Lasse niemals einen kleinen Disput eine große Freundschaft zerstören.

7. Wenn du feststellst, dass du einen Fehler begangen hast,
ergreife sofort Maßnahmen, um ihn wieder gut zu machen.

8. Verbringe jeden Tag einige Zeit allein.

9. Öffne der Veränderung deine Arme, aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen.

10. Bedenke, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.

11. Lebe ein gutes, ehrbares Leben. Wenn du älter bist und zurückdenkst, wirst du es noch einmal genießen können.

12. In Auseinandersetzungen mit deinen Lieben sprich nur über die aktuelle Situation. Lasse die Vergangenheit ruhen.

13. Teile dein Wissen mit anderen. Dies ist eine gute Möglichkeit, Unsterblichkeit zu erlangen.

14. Gehe sorgsam mit der Erde um.

15. Begib dich einmal im Jahr an einen Ort, an dem du noch nie gewesen bist.

16. Bedenke, dass die beste Beziehung die ist,
in der jeder Partner den anderen mehr liebt als braucht.

17. Miss deinen Erfolg daran, was du für ihn aufgeben musstest.

18. Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen.

Euch allen ganz viel Freude, Glück, Liebe, Spaß und immer genügend Feuer unter’m Topf in diesem Jahr! Und ab morgen wird hier wieder mit ganzem Herzen gekocht. 🙂

29
Dez
10

Küchenhelfer-Oscar 2010

Küchenhelfer-Oscar 2010Zorra fragt nach, welches unserer Küchengeräte wohl den Küchenhelfer-Oscar 2010 verdient hätte. Die Liste unserer nominierten Stars war recht kurz und so fiel die Wahl sehr einstimmig auf unsere KitchenAid, die im April ins Hause Mestolo eingezogen ist.
Neben der unglaublich schönen Optik, dem passenden Namen 😉 und der üblichen Grundausstattung brachte sie verschiedene Raspeln, einen Eisbereiter und auch einen Pastaaufsatz mit, so das sie eigentlich für jedwede Eventualität in der Küche zum Einsatz kommt. An elektrischen Geräten kommt sonst nur noch der Pürierstab oder der KitchenAid-Mixer zum Einsatz bei uns.

Also *trommelwirbelundtusch* Der Küchenhelfer-Oscar 2010 im Hause Mestolo geht an die KitchenAid „Artisan“ in Empirerot *applausapplausapplaus*




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