Posts Tagged ‘auberginen

19
Apr
10

Pakchoi, Mini-Auberginen und Sesam

Nachdem ich hier gefragt hatte, was ich wohl mit dem aus der Gemüsekiste gehupften und noch im Kühlschrank wartenden Pakchoi machen konnte, kam von Sus folgender Tipp:

Sesamkörner in der Pfanne anrösten, dunkles Sesamöl und die geputzten Pak Choi-Blätter und Herzen dazu. Ein bißchen Salz, Pfeffer, ggf. frischen Knoblauch, kurz umrühren und etwas zusammenfallen lassen, fertig. Gerade an Ostern wieder gemacht: sehr lecker. Das geht auch im Backofen.

Wir haben’s dann nicht ganz so gemacht, weil ich nicht alles im Hause hatte, aber es war eine gute Anregung für ein schönes Abendessen, auch ideal geeignet noch diverse Restbestände mitzuverwerten. Vielen Dank, Sus.

1 Orange
1 Pakchoi
2 EL Sesamkörner
2 EL Sojasauce
1 Karotte
1 Stück Ingwer (walnussgroß)
Mini-Auberbinen
Mini-Büffelmozarella
Pfeffer, Salz, Olivenöl
4 Scheiben Brot

Die Orange auspressen und mit der Sojasauce vermischen.

Ingwer schälen und in feine Streifen schneiden, die Möhre schälen und raspeln, beides unter das Orangensaft-Soja-Dressing geben.

Den Pakchoi halbieren und in einer Pfanne mit etwas heißem Öl mit der Schnittfläche nach unten anbraten. Einmal wenden.

Die Auberginen halbieren und ebenfalls auf der Schnittfläche anbraten.

Auberginen und Pakchoi mit der Schnittfläche nach oben in eine Form geben, den Pakchoi etwas salzen und pfeffern und die Mini-Auberginen mit je einem halben Mini-Mozarella belegen.

Im Backofen bei 180° ungefähr 15 – 20 min garen lassen.

In der Pfanne, in der ich das Gemüse angebraten hatte, habe ich anschließend noch vier Scheiben Vollkorn-Ciabatta gebraten.

Die Sesamkörner rösten.

Pakchoi, Auberginen und Brot auf einem Teller anrichten, den Pakchoi mit den Sesamkörnern bestreuen und alles zusammen mit der Orangen-Sojasauce genießen.

Und hier, ab jetzt jeden Montag, ein Foto unserer Peperoncini-Pflanze, Carribian Red, Schärfegrad 10. Woche 1 seit der Adoption:


21
Okt
09

İmam bayıldı

İmam bayıldı

Tobias aus Athen will türkisch bekocht werden und wir tun ihm den Gefallen nur allzu gerne.

İmam bayıldı (türkisch für „Der Imam fällt in Ohnmacht“) ist ein wohl recht bekanntes Gemüsegericht der türkischen Küche.

Dem Erzählen nach soll ein Imam ob des überaus köstlichen Mahles vor Verzücken in Ohnmacht gefallen sein – daher dann wohl auch der Name des Rezepts. Böse Zungen behaupten, der Imam sei wegen der Knoblauchmenge in Ohnmacht gefallen. Das sei dahin gestellt, hier also unser Beitrag zum:

1st Mediterranean cooking event - TURKEY - tobias cooks! - 10.10.2009 -10.11.2009

2 Auberginen
3 Tomaten, gehäutet und gewürfelt
3 Spitzpaprika, gewürfelt
1 Zwiebel, fein gewürfelt
glatte Petersilie, gehackt
1 Kopf Knoblauch, gepresst
Salz

reichlich Thymian, schwarzer Pfeffer, Muskatnuss und ZimtStreifenauberginen
1 TL Zucker
2 Sardellenfilets, fein gehackt

0,75 l Gemüsebouillion
6 EL Olivenöl
 
 

Die Auberginen der Länge nach vom Stielansatz her streifenweise schälen.

 

Das gewürfelte Gemüse, den Knoblauch, die Petersilie (vergessen), die Gewürze sowie die Sardellenfilets miteinander vermischen.

Gemüsefüllung

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Auberginen an einer geschälten Stelle der Länge einschneiden, in eine Auflaufform legen ...fertigund mit der Gemüsemischung füllen. Übriggebliebene Gemüsefüllung haben wir mit in die Auflaufform gegeben.

 

Mit der heißen Gemüsebrühe und 6 EL Olivenöl übergießen und bei 180° ca. 40 – 50 min im Backofen garen.

 

İmam bayıldı kann warm mit Reis oder kalt als Vorspeise serviert werden, wir haben es halbwarm gegessen mit Fladenbrot und etwas Sauerrahm.

Geschmacklich waren wir sehr angetan, zwar ohne direkt in Ohnmacht zu fallen und trotz der vergessenen Petersilie. Dies wird sicher nicht das letzte Mal sein, dass wir İmam bayıldı gekocht haben.

 

Afiyet olsun! Guten Appetit! Καλή όρεξη!




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