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08
Dez
09

Brot-Premiere: Pane veloce

Mein Lieblingsbäcker C. Ontadino hat ein Brot im Repertoire, das immer dann gebacken wird, wenn’s schnell gehen muss – Schnellbrot.

Das Brot geht nicht nur schnell, sondern ist auch sehr einfach zu machen und das war das ausschlaggebende Kriterium für uns, uns endlich mal an ein Brot zu wagen. Unser erstes Brot – keine Backmischung, keine Brotbackmaschine. Ich trotze meiner Backhemmung.

Ich habe genommen, was im Haus war (an Mehl) und alles so Pi mal Daumen zusammengerührt und herausgekommen ist tatsächlich ein mehr als essbares, richtig gutes Brot. Wie immer – ein bißchen zu wenig gesalzen (ich trau‘ mich nie…), aber besser noch als versalzen und mit einem kräftigen Käse auch nicht störend.

250g helles Weizenmehl
250g dunkles Weizenmehl
500g Roggenmehl
1 TL Salz
1 Würfel Frischhefe
Wasser
2 EL Honig

Den Würfel Hefe in ca. 750 ml kalten Wasser zusammen mit dem Honig auflösen.

Das Mehl in einer Schüssel mit dem Salz vermischen.

Mehl und Wasser mit einem Kochlöffel zu einem recht flüssigen Teig verrühren und ca. 30 min gehen lassen.

Ofen auf 250° vorheizen.

Auf einer Arbeitsplatte reichlich Mehl anhäufen, die Hälfte des Teiges darauf platzieren und mit bemehlten Händen in die Länge ziehen, dabei gegenläufige Drehbewegungen ausführen.

Beide Brote nebeneinander auf ein Backblech legen.

Bei 250° ungefähr 15 min backen lassen, dann weitere 20 – 30 min bei 200°.

16
Okt
09

WBD 2009: Früchtebrot

Früchtebrot

Zorra von 1 x umrühren bitte lädt ein zum World Bread Day 2009 und wir als absolute Nicht-Brotbäcker wollen auch dabei sein.

world bread day 2009 - yes we bake.(Einsendeschluss 17. Oktober)

Entschieden haben wir uns für ein Früchtebrot, gefunden im Werbe-Kochkalender 2009 der Mayerschen Buchhandlung. Früchtebrot mögen alle im Hause Mestolo und ich hatte doch die Hoffnung, das es einfacher sei als ein superduper Roggensauerteig-Vollkornwasweißichnochalles-Brot, als ein richtiges Brot eben.

Entgegen meiner Gewohnheit habe ich mich akribisch ans Rezept gehalten.

200g getrocknete Datteln
200g getrocknete Feigen
4 getrocknete Bananen (hatten wir vergessen einzukaufen)
100g getrocknete Aprikosen
125g Rosinen
je 100g Orangeat und Zitronat
100g gehackte Mandeln
1/2 Würfel Hefe
250g Weizenvollkornmehl
1 TL Zimt
2 TL Anis, gemahlen frisch gemörsert
2 EL Honig
Fett für eine 30cm Kastenform

Früchtebrot-Kit

 

Die Trockenfrüchte (ohne Rosinen) in kleine Würfel schneiden und mit Wasser bedeckt kurz aufkochen lassen.

Rosinen, Zitronat, Orangeat und die Mandeln zufügen und bei geringer Hitze 10 min ziehen lassen. In ein Sieb angießen und das Kochwasser auffangen.

Die Hefe zerbröckeln und in 100 ml warmen Wasser auflösen.

 

Mehl, Zimt und Anis mischen und dies mit der aufgelösten Hefe, dem Kochwasser und dem Honig zu einem festen Teig verkneten. (Ich hatte nur die Hälfte des Kochwasser verwendet und der Teig war nicht mal so was ähnliches wie fest)

Den Teig 30 min zugedeckt gehen lassen. (Da wurde er auch nicht fester)

Die Backform fetten. Den Teig nochmals durchkneten (wir haben gerührt und noch etwas Mehl beigefügt) und die Fruchtmasse gründlich unterkneten. (unterrühren)

Den Teig in die Form füllen und weitere 20 min abgedeckt gehen lassen.

Den Backofen vorheizen und das Früchtebrot bei 175° auf der mittleren Schiene für 50 – 60 min backen.

Leicht abgekühlt aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Im Endergebnis ist unser erstes Früchtebrot dann doch ziemlich sehr gut, auch wenn es zwischendurch nach einem Back-Desaster aussah. Das nächste Mal würde ich persönlich mehr Nüsse beifügen, damit es etwas knackiger wird.

Es war relativ wenig Aufwand und wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

23
Jun
09

Panzanella

Panzanella

Panzanella – Brotsalat –  ist ein typisches italienisches Resteeste, vor allem zur Verwertung für altbackenes Brot.

Panzanella lässt sich gut vorbereiten, da er durch längeres Ziehenlassen noch aromatischer wird.

4 Scheiben (Roggen-) Brot, Ciabatta oder Weißbrot eignen sich ebenfalls
4 -5 kleine Tomaten
1/2 Gurke, geschält
2 kleine, junge Selleriestangen
1 kleine Zwiebel
1 – 2 EL schwarze Oliven
1- 2 EL Kapern
1/4 Bund Basilikum

4 Blätter Salbei
1/2 TL frische Thymianblätter
Zitronensaft, Salz und Olivenöl

Das Gemüse in kleine Stücke schneiden und die Zwiebel würfeln. Alles zusammen in einer Schüssel vermischen.
Das (Roggen-) Brot in etwas Wasser ganz kurz einweichen lassen, ausdrücken und in der Schüssel über dem Gemüse zerkrümeln. Das Brot darf nicht matschig werden, altbackenes Brot eignet sich am besten.

Die schwarzen Oliven entsteinen, und mit den abgetropften Kapern zum Gemüse und Brot geben.

Den Basilikum rupfen, Salbei in feine Streifen schneiden und alles zum Salat geben.

Aus dem Saft einer Zitrone, Salz und Olivenöl ein cremiges Dressing anrühren, über den Panzanella gießen, gut durchmischen und mindestens 2 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Vor dem Servieren nochmal auflockernd durchmischen. Abschließend habe ich noch etwas Zitronenschale frisch darüber gerieben.

02
Mai
09

Laugenstangen

Laugenstangen

500g Mehl
1 Würfel Hefe
1/4 TL Zucker
350 ml lauwarme Milch
1 TL Salz
2,5 Liter Wasser
50 g Natron
grobes Salz zum Bestreuen

Mehl mit dem Salz und dem Zucker vermischen, den Hefewürfel hineinbröckeln und mit der lauwarmen Milch übergießen. Einen Hefeteig kneten und an einem warmen Ort ungefähr eine Stunde ruhen lassen.

Danach den Teig gut durchkneten und zu einer Rolle formen. Davon stückchenweise je nach gewünschter Größe Teig abschneiden und Stangen oder Brötchen oder Brezeln formen.

Teigrohlinge
2,5 Liter Wasser zusammen mit 50g Natron aufkochen und 10 Minuten kochen lassen.

Das Laugengebäck für ca. 30 Sekunden im sprudelnden Wasser kochen, herausnehmen und abgetropft auf ein Blech mit Backpapier legen.

Etwas einschneiden, mit dem groben Salz bestreuen, etwas andrücken und dann bei 180° C ungefähr 30 Minuten backen.

Die schmeckten uns heute zum Hirsesalat und werden uns morgen auch beim Picknick sicher noch Freude bereiten.




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