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23
Sep
10

Wenn vier Leute das Gleiche kochen…

…kommt doch immer was anderes dabei raus…Unser Beitrag für das aktuelle Garten-Kochevent vom Gärtnerblog:

Angefangen hat’s mit Christina, da gab’s die Wirsingröllchen mit Möhrensauce, gefüllt mit Quinoa und Rosinen und allerlei feinen Sachen. Houdini hat’s auch direkt gefallen und zwei Tage später das Gleiche, nur anders, gekocht. Diesmal mit Amaranth dazu und geschichtet statt gerollt.  Wiederum fünf Tage später hat Arthurs Tochter nachgeschoben, da gab’s dann aber schon Wirsingröllchen mit Kichererbsenmus auf Möhren-Ingwer-Honig-Crème. Also nix mehr mit Quinoa oder Amaranth oder Rosinen, nein, da kamen Kichererbsen, Portwein, Ingwer und Zitronengras in den Topf. So so. Und jetzt wir, 11 Tage nach Christinas Original:

Wirsing – hatten wir nicht
Karotten – waren aus
Rosinen, Amaranth, Quinoa – ihr ahnt es schon: NEIN
Kichererbsen – nö
Portwein? Ingwer? Zitronengras? – nixnixnix

Das mit den Kichererbsen hätte mir schon gefallen, aber dafür wäre ein Gang in den nächsten Supermarkt nötig gewesen, da ich vergessen hatte, am Vorabend die Kichererbsen zu ertränken. Dosenkichererbsen sind aber wirklich nur 4. Wahl, zweite und dritte waren nämlich Puylinsen und rote Linsen, jeweils in Restbeständen noch vorhanden und uneingeweicht zu verwenden. Außerdem brauchten hatten wir (fast alles (Kühl)Schrankreste)

10 große Blätter Cavolo nero
Garten-Koch-Event September: Sonnenblumenkerne [30. September 2010]1/2 Butternut-Kürbis
3 EL Sonnenblumenkerne, fettfrei angeröstet
1 Zwiebel, gewürfelt
1/2 Becher Sahne
Gemüsebouillon
Chili, Knoblauch

Die Linsen (ca. 200g – viel zu viel) wurden dann mit einer Chilischote gekocht und im Mixer mit zwei Knoblauchzehen püriert.

Zimt, Koriander, Kreuzkümmel und etwas Kurkuma untermischen.

Zwei der Kohlblätter habe ich vom Stiel befreit und klein geschnitten und das dann zusammen mit der Zwiebel in etwas Öl gedünstet und wurde anschließend noch unter die Linsen gemischt, zusammen mit 2/3 der gerösteten Sonnenblumenkerne.

Die anderen Kohlblätter habe ich mit etwas Natron blanchiert (vorher den Strunk etwas entfernt) und auf einem Küchentuch zum Trocknen abgelegt (und dabei etwas nachgeholfen)

Auf jedes Blatt dann eine angemessene Menge Linsen (die Blätter waren unterschiedlich groß, deswegen auch die Linsenmenge) ablegen, einrollen und mit Zahnstochern verschließen.

Den Backofen auf 200° vorheizen.

In einem Bräter etwas fingerhoch Gemüsebouillon angießen und die Röllchen darin ablegen.

Im Ofen dann für ca. 40 – 50 min schmoren lassen.

In der Zwischenzeit haben wir den klein geschnittenen Butternut-Kürbis in Salzwasser mit etwas Kurkuma geköchelt, püriert und einfach mit der Sahne gemischt. Nochmal nachgesalzen, fertig.

Die Röllchen auf der Kürbis-Sahne anrichten, mit einem Faden Olivenöl verzieren und einigen gerösteten Sonnenblumenkernen.

Schmeckte wunderbar – und jetzt bin ich auf Eure Variationen gespannt 🙂




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