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14
Jun
10

Fußball-WM-Rezept 2010: Ghana

Die WM erfordert solche Rezepte, dass man auch mal vor dem Fernseher essen kann. Das ist sonst nicht möglich, weil wir gar keinen Fernseher haben, aber für die WM hatte Herr Mestolo dann lange mit sich gerungen und nun steht doch wieder für 4 Wochen solch ein Ding bei uns herum. Ich hatte vergessen, wie anstrengend Fernsehen ist und so begeistert ich für die WM bin, so froh werde ich sein, wenn der Kasten am 12.07. wieder weg ist.

Das zweite WM-Rezept steht für Ghana, einer der Haupt-Lieferanten für die Ananas, die wir hier in Europa essen. Außerdem passte der Salat farblich ganz wunderbar zu den Farben der Flagge.

Es handelt sich um ein wirklich schnelles Rezept, das auch gut in einer Halbzeitpause zuzubereiten ist:

1 Ananas
1 frische, rote Chili
Minze

Die Ananas würfeln in ca. 1 cm große Stücke.

Die Chili entkernen und in sehr kleine Würfel schneiden.

Die Minze-Blätter in feine Streifen schneiden.

Alles gut vermischen, kurz kaltstellen.

Eine sehr erfrischende Kombination.

Achtung, Bildung! Die Bedeutung der ghanaischen Flagge:

  • Rot erinnert an das Blut, das im Freiheitskampf vergossen wurde.
  • Gelb symbolisiert den Reichtum des Landes (der Name der ehemaligen Kolonie Goldküste wies schon darauf hin).
  • Grün steht für die Wälder und Äcker des Landes.
  • Der schwarze fünfzackige Stern in der Mitte der Flagge gilt als Leitstern der afrikanischen Freiheit.

Quelle: Wikipedia

Und wirklich passend zum heutigen Rezept, unsere Adoptivpeperoni, die einen mächtigen Wachstumsschub hatte und schon winzig kleine Blüten zeigt:


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26
Apr
10

Vanille-Chili-Nudeln mit Erdnüssen

Oh man, sie ist da und bringt mich dazu, dass ich jedes Mal, wenn ich die Küche betrete, breit grinsen muss. Meine Küchenhilfe ist eingezogen und mit ihr ein Teil der ganzen Familie. Ein Gemüseschneider. Ein Eisbereiter.  Ein Pastaaufsatz für Röhrennudeln. Der hatte es mir besonders angetan, weil wir ja Spaghetti und Tagliatelle und ähnliche Pasta sehr gut selber machen können, aber Röhrennudeln eben nicht.

Und bei Ulrike, deren Küchenhilfe den selben Stammbaum hat wie meine, habe ich ein Pastarezept frei nach Herrn Schuhbeck gefunden, wie geschaffen dafür, Pasta-Premiere zu feiern und nur ein bißchen an die Situation angepasst, dass es sich um frische Pasta handelt.

300g Macaroni, selbstgemacht aus Hartweizengrieß und Eiweiß, das war übrig von unserer ersten Orangeneis-Produktion. Die Idee ist von Robert, nach dessen Tipp zur Eiweißvernichtung.

Salz
6 Scheiben Ingwer
2 getrocknete rote Chilischoten
1 Lorbeerblatt
300 ml Gemüsebouillon
1 ausgekratzte Vanilleschote
2 Knoblauchzehen in Scheiben


3 EL Olivenöl
30 g gesalzene Erdnüsse, fein gehackt
1 bis 2 EL frisch geschnittenes Basilikum
frisch geriebener Parmesan

Die Bouillon mit 6 Scheiben Ingwer, Vanille, Knoblauch, Lorbeer und Chili in einem Topf aufkochen und gut 5 Minuten kochen lassen.

Lorbeer und Chili entfernen.

Dann die Pasta dazu geben, ca. 3 Minuten köcheln lassen, bis fast die ganze Flüssigkeit verkocht ist, dabei immer mal vorsichtig umrühren, da es schnell ansetzt durch die geringe Flüssigkeitsmenge.

Den Topf vom Herd nehmen und das Olivenöl sowie die Basilikumstreifen hineinrühren.

In warmen Pastatellern anrichten, mit den Erdüssen bestreuen und den Parmesan darüber reiben. Mit Basilikumblättern garnieren. *

Es war schwierig für uns, mit einem Pastarezept mit Eiern zu beginnen, sich mit der Küchenhilfe vertraut zu machen, da wir keinerlei Erfahrung haben mit Pastatei mit Ei. Anfangs war er viel zu weich und wir mussten Mehl nachgeben. Die erste Pasta musste nochmals verknetet werden, da sie viel zu weich war, aber am Ende ging es dann doch ganz gut.

Und hier, das Woche 2-Foto von unserer noch unscheinbaren, aber sehr scharfen Peperoncini-Pflanze:

Woche 1 ist hier:


* Quelle: www.schuhbeck.de




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