Posts Tagged ‘creme fraiche

15
Jun
11

Küchentourismus: Eton Mess mit Himbeeren

Auf der wunderschönen Insel Baltrum ist das Kochen auch immer wieder ein bißchen Herausforderung, weil das Einkaufsangebot doch sehr beschränkt ist. Mittlerweile bekommt zwar auch schon etwas ungewöhnlichere Zutaten, aber natürlich ist es nicht zu vergleichen mit den Einkaufsmöglichkeiten auf dem Festland oder gar in der Großstadt.

Für diesen Nachtisch gibt es alles auf Baltrum zu kaufen, die Zutatenliste ist sehr übersichtlich. Eton Mess ist mindestens ein ebenso tolles und fantastisches Dessert wie die Mascarpone-Creme aka Hüftgold. Ursprünglich macht man Eton Mess mit Erdbeeren, aber auch mit Himbeeren ist es ein Genuss.

Das benötigte Baiser kann man aus Eiweiß und Zucker selbst herstellen, aber auch gekauftes ist natürlich gut zu verwenden.

Mess bedeutet soviel wie Unordnung und ist eine Anspielung auf das Aussehen des Desserts. Traditionell gibt es bei uns Eton Mess sonst beim Picknick, aber es schmeckt auch mit Dach über dem Kopf 🙂

je zu gleichen Teilen Schlagsahne und Creme fraîche (für 6 Personen: je 200g)
1/4 der Menge dann Baisers (100g)
400g Himbeeren

Die Himbeeren waschen und gut abtropfen lassen.

Die Sahne mit der Creme fraîche aufschlagen.

Die Baisers zerkrümeln und unter die Sahne heben, über den Himbeeren verteilen oder abwechselnd schichten und genießen.

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14
Mai
10

Eton Mess

Eton Mess kannte ich nicht. Ich hatte nur mal davon gehört, ehrlicherweise konnte ich mir nichts darunter vorstellen, was soll das schon besonderes sein, Sahne, Erdbeeren und Baiser? Gesehen hatte ich es schon bei Chili & Ciabatta und auch bei der Küchenschlacht, als der Sohn von Claus unter anderem damit ins Finale zog. Selber machen wollte ich es aber nicht, warum auch? So’n Hype um das Zeug…

Und dann kam der 1. Mai. Zusammen mit Freunden auf zur Burg Satzvey, davor unser traditionelles Picknick mit Pasteten, Wein, Obst und – ihrerratet es sicher – zum ersten Mal auch Eton Mess. Vom ersten Moment an war ich verliebt, hatte ich doch selten was gesehen, was so simpel zuzubereiten ist, so durcheinander aussieht und SO gut schmeckt.

Vom Eierlikör hatte ich noch Eiweiß übrig, was lag also näher, Baisers daraus zu machen und diese wiederum im Eton Mess zu adeln? Baiser machen also – wir hatten das Eiweiß und Puderzucker und beides zusammen in der Küchenmaschine aufgeschlagen bis die Masse fest war. Mittels zweier Löffel habe ich dann die Eischnee-Masse auf ein Backblech gehäufelt, sie waren für’s Eton Mess und mussten deshalb ja nicht hübsch in Form gebracht werden. Dann bei 100° und offener Backofentür getrocknet.

Und dann den Fehler gemacht, dass ich das Backblech mit den fertigen Baisers rausgenommen und der Küche hab stehen lassen. Circa 3 Stunden später klebten die Dinger wieder wie nie gebacken, vermutlich durch die Luftfeuchtigkeit. Ich habe sie dann nochmals gebacken, deswegen sind sie etwas dunkler als vorgesehen, aber wieder crunchy.

60 ml Schlagsahne

60 ml Creme fraîche

30g Baisers

200g Erdbeeren

20g Zucker

Die Erdbeeren schneiden und zuckern und danach einige Zeit durchziehen lassen.

Die Sahne mit der Creme fraîche aufschlagen. Es gibt einige verschiedene Rezepte, in denen auch ein Teil der Sahne durch Sauerrahm ersetzt wird, ich hatte mich allerdings an dem Rezept von Claus‘ Sohn orientiert und dort wird Creme fraîche und Sahne verwendet.

Die Baisers zerkrümeln und unter die Sahne heben, über den Erdbeeren verteilen und genießen.

Ein wunderbares Dessert, ich bin verliebt. 🙂

Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende.

11
Dez
09

Flammkuchen mit Steckrüben und Apfel

Wenn die Woche mit Pizza anfängt, sollte sie mit Flammkuchen aufhören…

Bei Eva bin ich auf der Suche nach einem Pizzateig-Rezept über diesen Flammkuchen gestolpert. Gut gefallen hat mir dabei die Verwendung von saisonalen und regionalen Zutaten wie Steckrübe oder Apfel und so war ziemlich schnell klar, dass es den auch mal bei uns zu Hause geben soll.

Für den Boden (2 Stück)
200g Mehl
2 EL Hartweizengrieß
130 ml Wasser
5g Frischhefe
Salz

Für den Belag
75g Creme Fraîche

1/4 Steckrübe
1 Eigelb
1 Apfel
1 rote Zwiebel
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Mehl, Hartweizengrieß, Wasser und Salz zu einem Teig verkneten, diesen ca. 30 min gehen lassen, dann in 2 Teile teilen und zu Kugeln formen und diese im Kühlschrank parken über Nacht.

Den Backofen auf 250° vorheizen. (Am nächsten Tag…)

Die Teigkugeln kurz durchkneten und sich aufwärmen lassen bei Zimmertemperatur.

In der Zeit die Steckrübe schälen und in dünne Scheiben hobeln. In kochendem Salzwasser 3 Minuten blanchieren, abgießen und abschrecken. Mit einem Küchentuch abtrocknen.

Den Teig ausrollen.

Die Crème fraiche mit dem Eigelb, Salz, Pfeffer und Muskat verrühren und auf den beiden Teig-Böden verteilen.

Den Apfel schälen, entkernen und ebenfalls in feine Scheiben hobeln, die Zwiebel in dünne Ringe schneiden.

Steckrübe, Apfel und Zwiebel auf dem Teig-Boden verteilen und ca. 10 min auf unterer Schiene backen.

Vor dem Servieren nochmal mit frisch geriebener Muskatnuss würzen.

Die Kombination ist sehr gut und harmoniert prima miteinander. Der Teig ist wunderbar knusprig geworden und ich bin jetzt auf den Geschmack gekommen, Pizza auch selbst zu machen, das hier war ja eigentlich erst unsere zweite nach der Pizza affumicata. Und jetzt muss ich unbedingt meine Lieblings-Pizza selber machen, die mit Kartoffeln und Rosmarin. Demnächst dann hier…





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