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10
Mrz
11

Nachtrag zu meinen erschöpften guten Vorsätzen…

Menschen wie mir, die rundum fehlerfrei, stets konsequent und nahezu perfekt sind, fällt es schwer, einen guten Vorsatz zu fassen, da ich ja sozusagen schon der personifizierte gute Vorsatz bin.

Dennoch habe ich gestern einen Vorsatz gefasst, der da hieß, keine Süßigkeiten mehr bis Ostersamstag. Davon trete ich zurück. Ha, werdet ihr denken, war ja klar. Nein, sage ich, war’s nicht. Ich ergänze nach Lesen der Kommentare zum gestrigen Post meinen Vorsatz bzw. schränke ihn auf industriell gefertigte, gekaufte (und geschenkte gekaufte) Süßigkeiten ein, weil ich das gut und sinnvoll finde und ich damit 89% aller derzeitigen Versuchungen umschiffen kann. Die restlichen 11% sind für die fastenfreien Sonntage :D. Soviel dazu.

Jetzt zum Rezept, ist schließlich ’n Kochblog hier. Von meinem Anti-Krise-Aufruf gibt es heute die Rote-Bete-Klöße von Julianes Blog Schöner Tag noch. Herr Mestolo wurde nicht müde, den Geschmack zu loben und zu preisen und war gleichzeitig fast davon angetan, dass die Dinger aussehen wie Frikadellen. Gut, es sei ihm nachgesehen, dass er in den letzten drei Jahren keine echten Frikadellen mehr gesehen hat, aber ein bißchen suspekt sahen sie schon aus und in Rohform deutlich ansehnlicher.

Geschmeckt haben sie aber wirklich sehr gut, bei uns gab es dazu Joghurt und Rucola-Feldsalat. Den Salat fand ich wichtig, ansonsten wäre mir das Ganze doch zu wenig frisch gewesen. Eine Überlegung wäre, sie im Ofen zu backen, in dieser Form hatten sie fast etwas von Falafel.

Ein paar sind übrig geblieben und sie haben auch kalt gut geschmeckt.

400g gegarte Rote Beete, geraspelt
4 Frühlingszwiebeln, fein gehackt
80 g Parmesan, frisch gerieben
100 g Feta, gerieben
2 Eier, verquirlt
3 EL fein gehackter Dill
3 EL fein gehackte Petersilie
Salz, Pfeffer
60 g Semmelbrösel
50 g Mehl, zum Wälzen
Öl zum Braten

Rote Bete, Frühlingszwiebeln, Käse, Ei und Kräuter vermengen. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann soviel Semmelbrösel unterrühren, daß eine feste Masse entsteht. Abdecken und 1 Stunde kalt stellen.

Die Masse zu kleinen Klößen formen.

Das Mehl salzen und pfeffern und die Klößchen darin wälzen.

Reichlich Öl in die Pfanne geben, bis kurz unter den Rauchpunkt erhitzen und Klößchen rundum goldbraun braten. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.

Mit Zitronenspalten servieren.

Wir hatten dazu Joghurt mit Kräutern und etwas Salat.

Das Rezept ist aus dem Buch „Die neue vegetarische Küche„, dass ich mir nach den ultimativen Lobhudeleien auf diversen Blogs dann auch direkt bestellt habe.

PS: Zum Rauchen nochmal bzw. zum Aufgeben desselbigen: es gibt bereits eine von mir gesetzte Grenzmarke, die ist gegen Ende Mai, dann hör‘ ich eh auf, da muss ich ja nicht vorher sieben Wochen aufhören, dann wieder anfangen, um dann wieder aufhören zu können. Ist ja auch Quatsch 😀

25
Jan
11

Steckrübenwoche: Reste-Ravioli mit scharfer Dill-Sauce und Mandeln

So, Tag 2 der Steckrübenwoche und wider die Voruerteile gegen ein Gemüse, das heute noch schwer an seinem schlechten Ruf trägt. Ich kann Steckrübe nur jedem empfehlen, sie schmeckt feiner als zum Beispiel Kohlrabi, angenehm süßlich-würzig, liefert Kalzium, Beta-Karotin, Vitamin C und Kalium. Und wächst wahrscheinlich bei (fast) jedem vor der Haustür.

Vom Kochkurs in der letzten Woche haben wir den restlichen Teig mitgenommen und ich hatte, weil es ja Ravioliteig war, keine andere Wahl, als wieder Ravioli daraus zu basteln 😉 Wäre es Spaghetti-Teig gewesen, würde jetzt hier ein anderes Rezept stehen…

Reste-Ravioli heißen die Dinger außerdem noch deshalb, weil die Sauce aus dem Suppenrest von gestern bestand, die Steckrübe auch übrig war von der Suppe gestern und auch noch ein Klecks Kräutersauerrahm.

Die Steckrübe habe ich gedämpft, gestampft und würzig mit Kräuter-Salz, Pfeffer und dem Kräuter-Sauerrahm verrührt.

Den Ravioliteig sehr dünn ausrollen, im Abstand von 4 cm je einen Teelöffel der Füllung darauf setzen, eine andere Teigbahn darauflegen und mittels eines Ravioli-Ausstechers einzelne Raviolo ausstechen. Darauf achten, dass nicht zu viel Luft im Raviolo ist, die Dinger gehen sonst im Kochwasser nicht unter.

Die Gemüsesuppe von gestern habe ich etwas verdünnt, mit viel gehacktem Dill begrünt und einen halben TL Currypaste untergerührt.

Die Mandelstifte in einer Pfanne fettfrei anrösten.

Einen großen Topf mit viel Wasser aufstellen und die Ravioli in siedendem Salzwasser etwa 3 – 4 min garen. In der Regel sind sie gar, wenn sie an die Oberfläche kommen, was aber genau dann nicht mehr funktioniert, wenn zuviel Luft in den Ravioli ist.

Ein feines Resteessen, Dill und Steckrübe passt prima zusammen, auch die Mandeln harmonisierten prima. Die Currypaste würde ich das nächste Mal eventuell eher durch Peperoncino-Schärfe ersetzen.

Drei wunderbare Steckrüben-Rezepte habe ich noch für Euch!

03
Aug
10

Woche der schlechten Fotos: Lachs-Ricotta-Cannelloni

Weiter geht’s mit dem Wochen-Motto. Heute Cannelloni. Die Anregung dazu ist von Mipi, allerdings etwas abgewandelt, weil ich nicht wusste, ob alle Mitesser auf Fenchel gut zu sprechen sind. Ich selber tu‘ mich immer etwas schwer mit warmen Fenchel. Gekocht haben wir es für Freunde bei eben diesen Freunden und deswegen wurde das Foto nur aus der Hüfte geschossen (im übertragenen Sinne ;)), also ohne Hintergrund und Stativ.

Die Cannelloni waren aber richtig gut, sind super schnell und einfach gemacht und schmecken einfach nur klasse. Die Füllung passt auch prima zwischen Lasagneplatten.

Für 4 Personen:

500g Lachsfilet (ohne Haut)
200g Ricotta (ein Becher)
1 Becher Sauerrahm
1 Becher Sahne
Dill, 1 Bund
Pfeffer, Salz, Knoblauch
500g Cannelloni (minus 4 Stück)
2 Knoblauchzehen
250 g Büffelmozzarella

Den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Die Lachsstücke abspülen und mit Küchenpapier abtrocknen, dann in möglichst kleine Würfel schneiden.

Den Lachs dann mit dem Ricotta, drei Viertel des Dill (gehackt) Salz und Pfeffer in einer Schüssel vermischen.

Sahne und Sauerrahm mit zwei Knoblauchzehen (klein gehackt), Salz und Pfeffer, sowie dem restlichen gehackten Dill vermischen und davon etwas auf dem Boden einer Auflaufform verteilen.

Die Cannelloni mit der Lachs-Ricotta-Masse befüllen (das geht gut mit einem Spritzbeutel, wir hatten eine Gefriertüte genommen und davon eine Ecke abgeschnitten) und in die Form schichten. Sollte man eine zweite Reihe Cannelloni hochstapeln, zwischen die beiden lagen nochmals etwas von der Sahne-Sauerrahm-Sauce dazwischengießen.

Anschließend alle Cannelloni mit der Sauce begießen und mit dem in dünne Scheiben geschnittenen Mozzarella belegen.

Im Backofen für ca. 20 – 25 min überbacken.

30
Jul
10

Noch’n Salat, lauwarm

Wenn es heiß ist, braucht man eiskalte Suppe, wenn es lauwarm ist, lauwarmen Salat. Ganz einfach zu merken.Die Mengenangaben sind für 1 Person als Hauptmahlzeit, der Salat stammt noch aus den Tagen ohne Herrn Mestolo:

1/2 Gurke
1 kleine, rote Zwiebel
120 g Lachsfilet
1 EL Olivenöl
Salz
Pfeffer
3 EL Sauerrahm
Dill

Die Gurke waschen, schälen, halbieren und die Kerne entfernen. Anschließend würfeln.

Das Lachsfilet abspülen, mit Küchenpapier abtrocknen und in etwa 1 cm große Würfel schneiden.

Die Zwiebel schälen und fein würfeln.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Fisch darin rundum anbraten. Herausnehmen und mit Pfeffer und Salz würzen.

Die Zwiebelwürfel in die Pfanne geben und  glasig andünsten. Anschließend die Gurken dazugeben und 2 min mitdünsten.

Den Lachs wieder in die Pfanne geben und nochmals mit erhitzen. Aus der Pfanne nehmen und in einer Schüssel etwas abkühlen lassen.

Inzwischen Dill kleinzupfen und anschließend mit dem Sauerrahm unter die lauwarmen Lachs-Gurken heben.

Mit Dill dekorieren und servieren.

Gurke und Dill ist seit je her eine tolle Kombination, die ich sehr liebe, der Lachs fügt sich wunderbar dazu und rundet das Ganze zu einem schönen Salat ab.

Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende!

19
Mrz
10

Nordseekrabben-Flammkuchen

Seit dem ich’s kann, gibt es schon mal öfters Flammkuchen oder Pizza, die Möglichkeiten der Gestaltung sind ja unendlich. Diesmal wieder ein schnelles Rezept, nur den Teig sollte man am Tag vorher schon vorbereiten.

Für den Boden (5 Stück)
200g Mehl
2 EL Hartweizengrieß
130 ml Wasser
5g Frischhefe
Salz

Für den Belag:
Creme fraiche
Dill
rote Zwiebeln
Nordseekrabben

Mehl, Hartweizengrieß, Wasser und Salz zu einem Teig verkneten, diesen ca. 30 min gehen lassen, dann in 5 Teile teilen und zu Kugeln formen und diese im Kühlschrank parken über Nacht.

Den Backofen auf 250° vorheizen. (Am nächsten Tag…)

Die Teigkugeln kurz durchkneten und sich aufwärmen lassen bei Zimmertemperatur.

Den Teig ausrollen.

Creme fraiche mit dem Dill und etwas Salz und Pfeffer verrühren.

Die Zwiebel schälen und in dünne Scheiben schneiden.

Die Creme fraiche auf den Teigfladen verteilen und ausstreichen.

Diese dann mit Zwiebelringen und Krabben belegen.

Die Flammkuchen ca. 10 min auf unterer Schiene backen.

Schmeckt toll, vor allem mit dem Dill zusammen und in der Küche riecht es so herrlich nach einem Tag am Meer.

Wir wünschen Euch ein schönes Wochenende!




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