Posts Tagged ‘dkduw

01
Jul
11

Heiße Tage, kalte Küche: Kräuterkaltschale mit Aubergine

Letztens auf dem Trödelmarkt fiel mir ein Kochbuch in die Hand, das ich, obwohl ich keine Kochbücher mehr kaufen wollte und eigentlich auch momentan keine brauche, dann doch gekauft habe. So ein Trödelmarktpreis ist eben einfach unschlagbar und löst den sofortigen „Haben wollen“-Reflex aus.

Es ist das Suppenkochbuch von Tanja Dusy, ein bodenständiges Kochbuch von GU mit dem man eigentlich nix falsch machen kann. Darin fand ich ein Rezept für eine kalte Suppe (nein, kein Gazpacho), eine Kräuterkaltschale. Ideal für das momentane Wetter oder die kommenden heißen Tage… Viele Kräuter, die meisten vom Balkon, angenehm gekühlt und abgerundet durch die gebratene Aubergine.

1 große Aubergine
2 Knoblauchzehen
Olivenöl
gemischte Kräuter (Petersilie, Basilikum, Minze, Dill, Schnittlauch)
1-2 EL frisch gepresster Zitronensaft
etwas abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
200g Sauerrahm
200g Ziegenjoghurt
500g Dickmilch
Salz, Pfeffer, 1 Prise Zucker

Die Aubergine waschen, putzen und 1 cm groß würfeln.

Knoblauch schälen und fein hacken. In einer beschichteten Pfanne 2 ½ EL Öl erhitzen. Aubergine und die Hälfte des Knoblauchs dazugeben und unter Rühren 5-7 Min. bei mittlerer Hitze braten, dabei ab und zu 1-2 EL Wasser dazugeben, damit nichts anbrennt ‒ das Wasser sollte aber immer sofort wieder verdampfen. Aubergine vom Herd nehmen.

Kräuter abbrausen, trocken schütteln und grobe Stängel wegschneiden, ein paar Kräuter beiseitelegen, den Rest grob schneiden.

Die Kräuter mit übrigem Knoblauch, 1 EL Zitronensaft, der Zitronenschale und der Hälfte der Dickmilch mit einem Stabmixer fein pürieren.

Übrigen Dickmilch, Joghurt und Sauerrahm kurz untermixen. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und eventuell noch etwas Zitronensaft würzen. Zugedeckt ca. 1 Std. im Kühlschrank durchkühlen lassen.

Übrige Kräuter fein hacken, mit den Auberginen mischen. Kaltschale in Schälchen verteilen, Auberginen-Mix daraufgeben, mit restlichem Öl beträufeln.

So einfach wie köstlich, ein feines Rezept, auch für eine Sommerparty mit Büffet. Und weil das Buch zwar vom Trödelmarkt, aber für uns neu ist soll dies unser Juli-Beitrag für Foodfreaks Dauerkochevent DKduW – Dein Kochbuch das unbekannte Wesen!

Wir wünschen Euch allen ein schönes erstes Julisommersonnenwochenende!

Werbeanzeigen
03
Jun
11

Yotam Ottolenghis Spargel „Mimosa“

So, jetzt hab ich’s auch: Das neue vegetarische Kochbuch von Yotam Ottolenghi „Genussvoll vegetarisch“. Zum Geburtstag gewünscht und bekommen.

Yotam Ottolenghi, der mir vorher schon von seiner Kolummne „The new vegetarian“ aus dem Guardian bekannt war, hat ein schönes Kochbuch auf den Markt gebracht, mit ansprechenenden und teilweise ungewöhnlichen Kreationen. Viele Blogs haben schon darüber berichtet und waren ebenso angetan davon wie ich. Was mich besonders freut, dass es fast ausschließlich nicht-vegetarische Blogs sind 😉

Als erstes ausgesucht habe ich mir einen Spargelklassiker, der von ausgewählten Zutaten lebt, weil es ein sehr einfaches Gericht ist und jede Zutat eine Hauptrolle spielt – Spargel „Mimosa“.

Für 2 Personen als Hauptgericht benötigt man:

2 Eier
500g grünen Spargel
Olivenöl
2 TL Kleine Kapern
1 TL Maldon Sea Salt
Pfeffer

Die Eier hart kochen, gut abschrecken, schälen und grob hacken.

Den Spargel putzen, gegenenfalls unten schälen und in einem Topf mit kochenendem Wasser ungefähr 3 min kochen.

Den Spargel abgießen, etwas abkühlen lassen und lauwarm auf die Teller verteilen.


Mit Olivenöl beträufeln und mit Salz, Pfeffer und den Kapern bestreuen und abschließend mit dem Ei garnieren.

Wenn man mag, sei wohl etwas grob gehackter Estragon eine gute Ergänzung dazu.

So einfach wie köstlich, ein feines Rezept. Und weil das Buch neu ist soll dies unser Juni-Beitrag für Foodfreaks Dauerkochevent DKduW – Dein Kochbuch das unbekannte Wesen!

Wir wünschen Euch allen ein schönes erstes Junisommersonnenwochenende!

25
Mai
11

DKduW: Frühlingszwiebel-Suppe

Schon wirklich lange habe ich nicht mehr bei Foodfreaks Kochevent DKduW Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen mitgemacht. Das lag vor allem daran, dass ich kein neues Kochbuch hatte, aus dem ich was hätte kochen können.

Und da lief uns neulich dieses Buch hier über den Weg, in einem schrecklichen Layout, finde ich, einem scheußlichen goldenen Einband *schauder* Nie, wirklich nie, hätte ich dieses Buch auch nur näher angeschaut, wenn nicht der Kochfrosch doch so angetan von diesem Buch gewesen wäre und ich wiederum nicht so angetan von dem Rezept, was ich dann nachgekocht habe. Lange Rede, wenig Sinn, als mir nun dieses güldene Buch über den Weg lief, hab ich’s gekauft.

Den Einband finde ich immer noch ein Designverbrechen, aber das Buch ist toll. Über 400 Rezepte, jedes mit Bild, von alltagstauglich bis ausgefallener, für 20 Euro. Wenig Tofu, gute Aufteilung, saisonal – kurz, ich bin tatsächlich begeistert und empfehle es wirklich sehr.

Hier also unser Mai-Beitrag für Foodfreaks Dauerkochevent DKduW – Dein Kochbuch das unbekannte Wesen!
1 Bund Frühlingszwiebeln (etwa 200 g)
2 EL Butter
125 ml Weißwein
400ml heiße Gemüsebouillon
2 Scheiben Baguette
frisch geriebene Muskatnuss
1 Prise Cayennepfeffer
Salz, Pfeffer
2 TL Sauerrahm

Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. 1 EL Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebeln darin 2-3 Minuten andünsten. Den Wein und die Bouillon angießen, zum Kochen bringen. Alles zugedeckt 10-15 min bei mittlerer Hitze garen.

Inzwischen die Baguettescheiben in 1-2 cm große Würfel schneiden. Übrige Butter in einer Pfanne zerlassen, mit Muskat und Cayennepfeffer würzen. Die Brotwürfel einrühren und bei mittlerer Hitze knusprig braten.

Zwiebelsuppe salzen, pfeffern und auf Schälchen verteilen. Jeweils einen Klecks Sauerrahm darauf geben, mit Brotwürfeln bestreuen und gleich servieren.

Vegetarisch! Das Goldene von GU
GU
ISBN: 9783833822018
512 Seiten,
Hardcover 18,5 cm x 24,2 cm

19
Okt
10

Muschelsuppe mit Kartoffeln

Es begab sich zu der Zeit, als die Monate ein R hatten, als Herr Mestolo und ich in den schier unerfindlichen Weiten eines Großmarktes wandelten, auf der Suche nach Inspiration, einer Idee – einem Abendessen. Relativ schnell waren wir uns einig, Muscheln sollten es sein, die ganz einfachen Pfahlmuscheln, auch als Miesmuscheln bekannt. Aber wie? Die Rheinische Art hatte ich schon gebloggt, überbacken gab’s die auch erst letztens.

So beschlossen wir denn, uns weitere Inspiration in der Kochbuchecke zu holen, fanden ein Buch, Herr Mestolo griff zu, schlug es auf und wir sahen eine Muschelsuppe mit Kartoffeln, die sofort von uns gekocht werden wollte. Ich begann also das Rezept zu memorieren, aber ein Blick auf die Rücksite zeigte, dass es 99 Cent kosten sollte, also haben wir es eingepackt und somit ist dies kleine, unscheinbare, fast geschenkte Buch ein willkommener Teilnehmer für Foodfreaks Dauerkochevent DKduW – Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen:  „Fisch und Meeresfrüchte“ aus der Metro.

Die Änderungen bzw. die Original-Rezeptangaben sind in Klammern gesetzt, ich habe ein bißchen dran herum geschraubt, da mir das eine oder andere doch zuviel vorkam. Auch nach den Änderungen ist die Suppe immer noch kein Diätessen, aber dafür ziemlich sehr gut 🙂

300g ausgelöste Miesmuscheln, gekocht
2 EL Olivenöl
75 g Butter (im Original: 100g)
Petersilie
1 Zwiebel gewürfelt
2 Knoblauchzehe, gehackt
60 g Mehl
500 g Kartoffeln in Scheiben geschnitten
100g Sauerrahm und 100g Schlagsahne (im Original: 300g Crème double)
Safran (im Original: keiner)
1 EL Zitronensaft, frisch gepresst
Salz und Pfeffer
(im Original: waren noch 100g kleine Muschelnudeln und 2 Scheiben Schinkenspeck vorgesehen)

Wasser im großen Topf aufsetzen, Muscheln, Pfeffer und Öl zugeben und so lange kochen, bis sie sich öffnen. Ab und an schütteln.

Danach die Muscheln abgießen und den Sud auffangen.

Muscheln aus den Schalen lösen. Die Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch 4 min andünsten lassen. Dann langsam das Mehl einrühren und 1,2 l des Muschelsuds zugießen, die Safranfäden dazu geben.

Dann die Kartoffelscheiben zugeben und 10 min köcheln lassen. Zitronensaft zugeben und den Sauerrahm und die Schlagsahne einrühren. Vorsichtig mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dann die Muscheln mit zugeben, alles nochmal 4 min erwärmen lassen, aber nicht kochen.

Mit Petersilie bestreut servieren. Ein feines Süppchen.

08
Jun
10

Von Taschen, Suppen und anderen Begehrlichkeiten

Kochbloggen weckt Begehrlichkeiten. Meist erwischt es mich bei Kochbüchern, die ich dann auf einen ansehnlichen Beitrag in einem anderen Blog oder eine Empfehlung hin unbedingt auch kaufen muss.

Das ging mir schon so bei Franz oder Mipi oder auch Robert und zuletzt zu vorletzt jetzt bei SchnickSchnackSchnuck. Das letzte Buch, worauf ich meinen begehrlichen Blick gerichtet habe, ist noch nicht gekauft… Das funktioniert aber nicht nur bei Büchern, auch mit ihrem Apfeltaschenbeitrag hat Steph dafür gesorgt, dass ich nun eine Kunstrasentasche mein eigen nenne. Wunderschön, aus grünem Kunstrasen, ein farblich passender Elch appliziert, wird diese Tasche meine bescheidene Taschenkollektion wirkungsvoll erweitern. Wie gut, dass Stephs Beitrag zeitlich günstig in meine Vorgeburtstagswoche fiel.

Jetzt aber wieder zu den Büchern: bei SchnickSchnackSchnuck kam also das Buch Vegetarisch aus aller Welt von Martin Kintrup zum Einsatz und heute stelle ich es vor, um meinen Juni-Beitrag für das DKduW-Dauerkochevent von Foodfreak zu leisten.

2 rote Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
200 g mehlig kochende Kartoffeln
1 EL Butter
2 gehäufte TL getrockneter Thymian
1 Prise Pul biber (durch etwas getrockneten Chili ersetzt)
200 ml Weißwein
500 ml Gemüsebouillon
4 getrocknete Tomaten in Öl
10 schwarze Oliven ohne Stein (wir hatten nur welche mit Stein)
80 g Ziegenfrischkäse
1-2 TL Honig

Die Zwiebeln und den Knoblauch schälen und jeweils fein hacken.

Die Kartoffeln schälen und klein würfeln.

Die Zwiebeln in der Butter glasig werden lassen.

Knoblauch, Thymian und etwas gehackten Chili dazugeben und kurz mitbraten.

Wein und Bouillon angießen und alles einmal aufkochen.

Die Kartoffeln dazugeben. Alles ca. 15 Min. leise kochen lassen.

Inzwischen die abgetropften Tomaten in kleine Stücke schneiden.

Den Ziegenkäse in die Suppe geben, kurz weiterkochen lassen, dann alles mit dem Pürierstab pürieren und evtl. mit Honig abschmecken.

Mit den Tomaten und Oliven garniert servieren.

Quelle: Martin Kintrup „Vegetarisch aus aller Welt“

Und weil es ja gestern schon so viele Fotos gab, heute erst unser Peperoncinipflänzchen mit Größenvergleichskönig:


01
Feb
10

Garbanzos con grelos

Dumdidum, ich hab‘ ein Kochbuch gewonnen, beim 2. Mediterranen Kochevent Spanien, ausgerichtet von Tobias. Es heißt Spanisch kochen: Die mediterrane Küche frisch genießen. In der Kurzbeschreibung steht folgendes:

Aus den Bergen, Ebenen und Meeren Spaniens kommt eine Fülle prächtiger frischer Zutaten – köstliche, sonnengereifte Tomaten, feurige Chilis und glänzende Auberginen, saftige Orangen, pralle Pfirsiche und süße Feigen, meisterhaft verarbeitetes Fleisch, frischer Fisch und köstliche Meeresfrüchte.
Alle Rezepte dieses Buches zeichnen sich durch Vielseitigkeit, Frische und Qualität der Zutaten aus und bieten das Beste der spanischen Küche: Tapas, Suppen und Salate, Gemüse, Fleisch und Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte und originelle Desserts.

Das Kochbuch ist toll, mit schönen spanischen Gerichten, die sehr ansprechend aufgeführt und fotografiert sind.

Als wir dann das Kochbuch in der Post hatten (Vielen Dank nochmal, Tobias!!) wünschte Herr Mestolo sich direkt nachfolgendes Rezept: Kichererbsen und Mangold.

Da Mangold sowieso gerade Saison hat, passte das sehr gut und Kichererbsen haben wir sowieso immer im Haus. Einzig erfordert es so viel Voraussicht, am Abend vorher die Kichererbsen einzuweichen.

Und weil schon wieder Februar ist, passt es somit gut ins Dauerkochevent „Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen“ von Foodfreak.

Zusammen mit dem neuen Olivenöl von Campo Grande aus der Ernte 2009 ein wirklich gute, griffige Mahlzeit, ausgewogen in den frischen und lagerfähigen Zutaten. Im Sommer kann ich mir das auch gut mit frischem Spinat vorstellen, dann vielleicht lauwarm serviert.

Im Original-Rezept wird der Mangold am Ende nochmals ca. 5 min mitgekocht, das habe ich nicht gemacht, da er mir dann zu müde und zerkocht wird. So hatte der Mangold noch eine gute Konsistenz und viel von seinem ihm typischen Aroma.

250g Kichererbsen
750ml Wasser
1 Karotte
2 Zwiebeln, eine weiß und eine rot
2 Lorbeerblätter
2 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
1 Dose Tomaten
400g Mangold, die Stiele kleingeschnitten, die Blätter in Streifen geschnitten

Die Kichererbsen über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen.

Am nächsten Tag die Kichererbsen abgießen, spülen und mit 750 ml Wasser in einen großen Topf geben.

Die kleingeschnittene Karotte, die Lorbeerblätter und die feingewürfelte weiße  Zwiebel hinzufügen.

Zum Kochen bringen und auf kleiner Flamme ca. 20-25 Minuten köcheln, bis die Kichererbsen weich sind.

Inzwischen den Knoblauch und die rote Zwiebel in Olivenöl ca. 3-4 Minuten in einer Pfanne unter häufigem Rühren anbraten.

In den Topf mit den Kichererbsen geben und dann die geschnittenen Mangoldstengel (das weiße) unterrühren. Für ca. 5 min

Erst jetzt salzen und pfeffern, dann einmal aufkochen. Dann vom Herd nehmen, da der Mangold sonst zu weich wird.

Mit einem Faden Olivenöl servieren.

4ter mediterraner Kochevent - Kroatien - tobias kocht! - 10.01.2010-10.02.2010Momentan läuft bei Tobias übrigens schon das 4. Mediterrane Kochevent, diesmal mit dem Thema Kroatien und auch da gibt es wieder ein Kochbuch zu gewinnen.

Mal sehen, ob mir dazu noch was einfällt.



14
Jan
10

Gebratene Jakobsmuscheln mit Rote Bete-Risotto und Kräutercreme

Der Weihnachtsmann hat mir noch mehr Bücher gebracht.

Eines ist von Jan Weiler, dessen Buch Maria, ihm schmeckt’s nicht mich Anfang letzten Jahres sehr begeistert hat. Es dürfte hinlänglich bekannt sein, Jan Weiler beschreibt darin äußerst amüsant und mit viel Liebe zu italienischen Eigenheiten die Erlebnisse mit seiner italienischen Sippe, allen voran seinem Schwiegervater Antonio Marcipane. Mittlerweile gibt es das auch als Film, den kenne ich allerdings noch nicht.

Zurück zum Weihnachtsmann. Der brachte mir nun also ein Buch von eben diesen Jan Weiler und es heißt: Das Marcipane Kochbuch und in Zusammenarbeit mit dem Koch Corbinian Kohn entstanden. Jan Weiler und Corbinian Kohn führen am Starnberger See die Vinoteca Marcipane.

Im Buch wechseln sich gute Rezepte und unterhaltsame Kurzgeschichten ab, das bleibt wohl nicht aus, wenn sich ein Koch und ein Schriftsteller zuammen tun. Begleitet von schönen Fotos. Die Rezepte sind gut, gut beschrieben und ansprechend präsentiert. Lange Rede, kurzer Sinn: mit nachfolgendem Rezept möchte ich mich am Dauerkochevent DKduW von Foodfreak beteiligen.

Hier also nun das Rezept.  Im Kochbuch standen die Mengenangaben für 4 Personen, hier runter gerechnet auf 2 Esser.

Für die Rote Bete:
1/4 l Gemüsebouillon
1/8 l Rotwein
1 kleine Rote Bete, geschält
etwas Aceto Balsamico
1 Thymianzweig

Für die Kräutercreme:
1 kleiner Becher Crème fraîche
1 Spritzer Zitronensaft
1 Prise Zucker
100 g frische Kräuter, gehackt (Petersilie, Schnittlauch, Thymian)

Für den Risotto:
500ml Gemüsebouillon
2 EL Olivenöl
1 kleine Schalotte
125 g Risottoreis (Carnaroli)
125ml Weißwein
Staudensellerie (mag ich nicht)
10 6 Jakobsmuscheln
etwas Mehl
3 EL Butter
50g Parmesan, frisch gerieben
Salz, Pfeffer

ZUBEREITUNG

1. Schritt: Zubereitung der Roten Bete
Gemüsebouillon, Rotwein und Balsamico sprudelnd aufkochen und den Thymian und die Rote Bete dazu geben.

Die Bete gar kochen, herausnehmen, abkühlen lassen und in kleine Würfel schneiden.

2. Schritt: Zubereitung der Kräutercreme
Alle Zutaten cremig miteinander verrühren und kühl stellen.

3. Schritt: Vorbereitung des Risotto
Gemüsebrühe in einem Topf zum Kochen bringen und am Köcheln halten.
In einem anderen Topf das Olivenöl bei mittlerer Temperatur erhitzen und darin die gewürfelte Schalotte weich schwitzen, ohne das diese Farbe annimmt.

4. Schritt: Zubereitung des Risotto
Den reis einstreuen und die Temperatur höher schalten. Ab jetzt heißt es immer wieder rühren.
Nach 1 Minute sollte der Reis etwas glasig geworden sein.
Den Weißwein dazugießen und rühren, bis der Alkohol verflogen ist.

5. Schritt: Risotto fertigstellen
Die Temperatur reduzieren, eine Schöpfkelle Gemüsebouillon und eine Prise Salz zum Reis geben und rühren. Der Reis sollte nur leicht blubbern.

Sobald die Bouillon vom reis aufgesogen ist, den Vorgang wiederholen.

Immer wieder rühren. Nach 15 – 20 min sollte der Reis gar sein. Also weich, aber noch mit Biss.

6. Schritt: Vorbereitung der Jakobsmuscheln
Die Jakobsmuscheln in Mehl wenden und anschließend vorsichtig abklopfen, so das diese von einer dünnen Mehlschicht umhüllt sind.

7. Schritt: Risotto ruhen lassen
Risottotopf vom Herd nehmen, Butter, Parmesan und Rote Bete-Würfel vorsichtig unterheben und mit geschlossenem Deckel 3 min ziehen lassen.

8. Schritt: Zubereitung der Jakobsmuscheln
Während der Risotto-Ruhezeit in einer beschichteten Pfanne eine Mischung aus Öl und Butter erhitzen und die Jakobsmuscheln darin von jeder Seite 1 – 2 min braten.

Die Muscheln sollen nur Farbe annehmen und innen noch glasig sein.

9. Schritt: Servieren
Den Risotto auf den Tellern verteilen, die Jakobsmuscheln darauf anrichten und alles mit der Kräutercreme beträufeln.

Quelle: Jan Weiler, Corbinian Kohn „Das Marcipane Kochbuch“, Gräfe und Unzer, ISBN-10: 3833813962

Fazit: Das Rezept ist einfach und gut beschrieben und war dementsprechend nachvollziehbar nachkochbar. Die Geschichten im Buch sind unterhaltsam und kurzweilig, im Stil Jan Weilers. Die Bilder sind hübsch und im allgemeinen vereinen die Rezepte oft exotischeres mit heimischen Produkten. Mir gefällt das Buch sehr gut.




Mestolo: DAS vegetarische Kochblog!

Vegetarische Küche, möglichst biologisch, regional und saisonal - mit Ausnahmen. Einmal wöchentlich geöffnet.

"Gutes Essen kann gesundheitsschädlich sein, schlechtes ist es immer." Wolfram Siebeck

Koch-Events:

Was ich wichtig finde:

Ärzte ohne Grenzen - Gesundheit ist ein Menschenrecht

Kochbuch:

Rezeptebuch

Und außerdem:

Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

Küchenblogs

Werbeanzeigen