Posts Tagged ‘fenchel

11
Jan
12

Curry-Couscous mit gerösteter Birne und Fenchel

Momentan ist es zwar schon so, dass ich mich als gesund bezeichnend wieder arbeiten gehe. Das entbindet mich allerdings derzeit noch nicht von der, manchmal lästigen, Pflicht, zweimal wöchentlich nach der Arbeit ein Sportstudio aufzusuchen, um an einem Rehanachsorgeprogramm teilzunehmen.

Das braucht Zeit, die mir definitiv in der Küche fehlt… Deswegen koche ich zwar wieder selbst, aber meist schnell und unkompliziert. Man muss eben Prioritäten setzen 🙂 und Rücken geht erstmal vor.

Dieses Couscous ist schnell und unkompliziert, war in der Kombi süßlich-scharf aber wirklich schmackhaft.

180g Couscous
1 TL Currypaste
Gemüsebouillon
1 Zwiebel, gewürfelt
2 Zehen Knoblauch, fein gehackt
1 Fenchel, in Streifen geschnitten
1 Birne, in Streifen geschnitten
Salz, Pfeffer, Olivenöl
2 EL Kürbiskerne, geröstet und grob gehackt

Den Couscous mit der Gemüsebouillon aufgießen, in der die Currypaste aufgelöst wurde. Beiseite stellen.

In einer Grillpfanne (eine normale tut’s auch) etwas Olivenöl erhitzen und Knoblauch und Zwiebel andünsten. Die Fenchel- und Birnenstreifen dazu geben und bei reichlich Hitze schnell anbraten. Bratspuren sind durchaus gewünscht.

Am Ende den Couscous dazugeben, kurz nochmal erhitzen, mit Salz und Pfeffer würzen und zusammen mit kleingehacktem Fenchelgrün und den Kürbiskernen bestreut servieren.

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29
Aug
11

Lieblingsessen

Mit dem ersten Artikel nach unserem ausführlichen Urlaub beteilige ich mich direkt am momentan laufenden Gärtnerblog-Event zum Thema Fenchel.
Warmen Fenchel finde ich ja immer noch zum Davonlaufen, aber frisch als Orangen-Fenchel-Salat oder eben als Lieblingsessen – herrlich.

Das Rezept heute geht schnell, ist einfach und überzeugt durch wenige, aber gute Zutaten. Eigentlich ist es auch gar kein richtiges Rezept 🙂 Aber es ist eins meiner Lieblingsessen und nachdem ich festgestellt habe, dass das Foto doch recht gut gelungen ist, möchte ich es gerne zum Event einreichen. Ansonsten ist Kartoffelpüree doch eher ein schwieriges Fotomodel.

Garten-Koch-Event August 2011: Fenchel [31.08.2011]

1kg Kartoffeln, geschält
125g Ricotta
etwas Milch
2 – 3 Fenchelknollen
Kürbiskernöl
Kürbiskerne
Salz

Die Kartoffeln schälen und in Salzwasser garkochen.

In der Zwischenzeit den Fenchel putzen und in feine Streifen schneiden. Das Grüne vom Fenchel fein hacken.

Die Kürbiskerne anrösten und einen Teil davon hacken.

Die gegarten Kartoffeln mit dem Ricotta und der Milch stampfen, den Fenchel sowie die gehackten Kürbiskerne und einen guten Schuß Kürbiskernöl darunter mischen. Abschmecken und salzen

Mit den anderen Kürbiskernen, dem gehackten Grün und etwas Kürbiskernöl servieren.

Absolutes Comfort-Food.

28
Feb
11

Birnen-Fenchel-Couscous mit Sprossen

Wenn’s mal wieder schnell gehen soll, bietet sich gerne Couscous an, das sich sich ja quasi von selbst kocht, indem man es nur mit kochendem Wasser übergießt und dann 10 min ausquellen lässt. In der Zwischenzeit kann man flugs die anderen Zutaten für die gesamte Mahlzeit vorbereiten.
Couscous ist unglaublich vielseitig und mit fast allen Zutaten ein schmackhaftes Gericht.

200g Couscous
1 TL Harissa
1 mittelgroße Fenchelknolle
Petersilie
Sprossenmix
1/2 Birne
Saft einer Orange
200g Shitakepilze
2 Knoblauchzehen
Pfeffer, Salz
Olivenöl

Garten-Koch-Event Februar 2011: Orangen [28.02.2011]Das Couscous mit kochendem Wasser übergießen, mit der Harissapaste vermischen, etwas salzen und ausquellen lassen.

Die Pilze und die Fenchelknolle in Streifen schneiden, die Knoblauchzehen in dünne Scheiben.

Die halbe Birne in Julienne schneiden und mit dem frisch gepressten Orangensaft vermischen.

In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Pilze und den Knoblauch darin braten.

Gegen Ende den Fenchel dazugeben und nur ganz kurz mitdünsten.

Die Sprossen mit viel klaren Wasser spülen und dann in kochendem Salzwasser kurz blanchieren, abgießen.

Die Petersilie hacken.

Zum Schluss einfach alles miteinander mischen und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Birne und Fenchel sowie die Pilze passten gut zusammen, der Orangensaft gibt noch sein Übriges dazu für einen dezent-fruchtigen Kick als Kontrapunkt zur leicht scharfen Harissapaste. Und es passt damit noch sehr gut ins Gartenblog-Kochevent zum Thema Orangen.

Sehr schön auch die nussigen Sprossen dazu, alternativ – wenn man keine Sprossen hat, kann ich mr auch Mandeln oder einige Haselnüsse gut dazu vorstellen.

09
Feb
11

Liebe ist, etwas zu kochen, was man selber nicht mag…


…und zwar für den Liebsten, natürlich Herrn Mestolo. Fenchel mag ich gern, aber nicht warm, da ist er mir ein Graus. Herr Mestolo hingegen mag Fenchel in jedem Aggregatzustand, sogar flüssig (ich meine den Tee…) und so war es mir eine Freude und ein Quell nie endender Liebe, für meinen Herrn Kochlöffel Pasta mit Fenchel zu kochen.

So, genug Romantik, zum Rezept. Dafür brauchten wir Pasta und es boten sich, wie immer oft bei den Mestolos, die unkomplizierten Pasta alla Chitarra an, für die wir wie gehabt

Blog-Event LXIV - Valentinstag kulinarisch (Einsendeschluss 16. Februar 2011)250g Hartweizengrieß
125ml Wasser
Salz brauchten. Im Link steht, wie’s geht.

Außerdem
1 Fenchel
1/2 TL Fenchelsamen
1 EL Mascarpone
100 ml Orangensaft
Pfeffer, Salz

Den Fenchelsamen fettfrei rösten und mit dem Mörser etwas zerstoßen.

Den Fenchel in Streifen schneiden und mit etwas Olivenöl in der Pfanne anbraten, den zerstoßenen Fenchelsamen dazugeben und mit Orangensaft ablöschen.

10 min köcheln lassen, den Mascarpone einrühren und kräftig mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Mit dem Fenchelgrün, fein geschnitten, liebevoll bestreut 😀 servieren. Für mich gab’s die gleiche Pasta aber mit dem zweckentfremdeten Brotaufstrich von gestern, der sich, wie vermutet, auch dafür gut eignete.

So waren wir beide sehr zufrieden und haben uns verliebt angeschaut. 😉 Und weil wir so verliebt waren sind, soll dies unser Beitrag zu Zorras Valentinstag sein, diesmal ausgericht von Alice aus dem Kulinarischen Wunderland.

01
Feb
11

GOOMF-Salat

Letztens waren wir bei Freunden eingeladen, die extra für uns nur vegetarisch (und sehr gut) kochten und als Vorspeise gab es diesen Salat. Ich hatte das rezept abfotografiert, dabei aber vergessen, auch den Rezepttitel mit abzulichten und deswegen nenne ich den Salat mal GOOMF-Salat, nach den jeweils ersten Buchstaben der Zutaten Granatapfel, Orange, Olive und Fenchel.

Das Rezept ist aus dem Kochbuch „Orient“ und ist nicht nur eine absolute Augenweide wegen der tollen Farben, sondern auch ein Gaumenschmaus. Die Menge reicht für 4 Personen:

1 Fenchel
1/2 Zitrone
Pfeffer, Salz
3 Orangen
1 Granatapfel
125g entsteinte, schwarze Oliven
1/2 Bund Minze

Den Fenchel putzen, waschen und die Blätter ablösen. Die Blätter in feine Scheiben schneiden.

Für die Marinade die Zitrone auspressen und mit Salz, Pfeffer und Olivenöl verrühren.

Die Orangen schälen, dabei auch die weiße Haut entfernen. Die Filets herausschneiden und den austretenden Saft auffangen und zur Marinade geben.

Den Fenchel und die Orangenfilets mit der marinade vermischen und für 20 min im Kühlschrank ziehen lassen.

Den Granatapfel halbieren, die Kerne herauslösen und mit den Oliven unter den Salat mischen.

Die Minze entblättern und 2/3 der Blätter grob hacken und ebenfalls zum Salat geben.

Gut durchmischen, anrichten und servieren.

Eine tolle Alternative zum Orangen-Fenchel-Salat-Klassiker. Und weil es zwar nicht meins, aber dennoch ein schönes Buch ist, aus dem das Rezept stammt, soll dies unser Februar-Beitrag zum Dauerkochevent von Foodfreak sein: Dein Kochbuch – das unbekannte Wesen.

31
Aug
10

Schmorfenchel mit Steinpilzen und Aprikosen-Polenta

Fast schon herbstlich mutet dieses Gericht an, aber bei der derzeitigen Wetterlage passt es hervorragend, zumindest in die hiesigen Gefilde. Auf meiner Suche nach etwas anderen Steinpilz-Rezepten stieß ich auf dieses hier aus dem Buch „Vegetarisch genießen“ von Dagmar von Cramm und Martin Kintrup.

Erst wollte ich nicht so recht, da ich  gegartem Fenchel eigentlich nicht mag, aber dennoch hatte mir das Rezept direkt gut gefallen, zumal ich vor allem Polenta sehr gerne esse. Also bin ich einfach mal über meinen Schatten gesprungen – und es hat sich gelohnt.


Passt gut für Foodfreaks Dauerkochevent „Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen“, weil wirklich viel habe ich aus diesem Buch noch nicht gekocht. Also eigentlich noch gar nichts, außer dieses Rezept jetzt hier.

2 Knoblauchzehen
1,5 Fenchelknollen, mittelgroß
Olivenöl, Butter
3 Rosmarinzweige
1 TL Honig
60ml Martini
100 ml Gemüsebouillon
400 g Steinpilze
4 getrocknete Aprikosen
2 TL Kapern
Salz
50 g Parmesan, gerieben
60 g Polenta
Pfeffer

Den Knoblauch schälen und halbieren. Fenchel putzen, das Fenchelgrün beiseitelegen. Die Knollen halbieren, den Strunk entfernen und die Fenchelhälften in Spalten schneiden.

Backofen auf 220° vorheizen. Fenchel in einer ofenfesten Pfanne mit etwas Butter und Olivenöl sowie 2 Rosmarinzweigen anbraten, bis er leicht gebräunt ist.

Den Honig dazugeben, leicht karamellisieren lassen und mit Martini ablöschen. (Im Originalrezept stand Weißwein, der war aber aus)

Die Knoblauchzehen und Gemüsebouillon hinzufügen und die Pfanne für 15 min in den Ofen stellen und zugedeckt schmoren lassen.

Inzwischen die Steinpilze putzen und in Streifen schneiden. Die Aprikosen fein würfeln.

Die Nadeln vom restlichen Rosmarinzweig zupfen und fein hacken.

Steinpilze und Kapern zum Fenchel geben, alles einmal durchrühren und mit Salz nachwürzen. Weitere 15-20 min im Ofen schmoren, bis der Fenchel gar ist.

350 ml Wasser mit Salz  aufkochen. Die Polenta einrieseln lassen, gut verrühren und den gehackten Rosmarin und die Aprikosen hinzufügen und unter stetigem Rühren ca. 25 min auf kleiner Flamme garen lassen.

Den Parmesan und 1 EL Butter unterrühren, den Topf von der Kochstelle nehmen und die Polenta im geschlossenen Topf noch einige Minuten nachquellen lassen.

Den Fenchel mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Polenta auf die Teller verteilen, den Fenchel daneben anrichten und mit Fenchelgrün garnieren.

Schmeckt wirklich prima und seit diesem Rezept mag ich gegarten Fenchel.

05
Nov
09

Nachgebacken: Tarallucci napoletani

Ich gebe es ja zu, ich habe Hemmungen – Backhemmungen. In einem Brotbackbuch, welches ich mir optimistischerweise zugelegt habe, stand sinngemäß drin, dass viele gute Köche (ich zähle mich mal dazu) von sich behaupten, nicht backen zu können. Tu ich auch. Nach Meinung des Autors läge es aber daran, dass diese Leute es nicht tun würden (stimmt auch), weil Backen eigentlich soooo schwer nicht sei (hmmm, ich weiß ja nicht). Las es also und buk weiterhin nicht. Dabei möchte ich wirklich, also backen können (vor allem Brot) und so tolle Meisterwerke zaubern wie Eva von Deichrunner, Jutta Schnuppschnüss oder Zorra, wahrscheinlich muss ich mich einfach mal trauen, wie Robert, damit ich meinen Erfahrungshorizont erweitere und meine Backhemmungen abbaue.

Also, begonnen mit der Therapie habe ich dann mit einem Rezept von Peppinella bzw. Peppinellas neapolitanischer Schwiegermutter: Tarallucci napoletani. So im Nachhinein sehr vermessen von mir, ausgerechnet mit einem Rezept anzufangen, das nur über derart vage Mengenangaben verfügt.

Ich hab dann also mal das Rezept halbiert und angefangen.

500g Mehl
1/2 Würfel Frischhefe
100ml Olivenöl und noch ein bißchen
100ml Weißwein und noch ein bißchen
100ml Wasser und noch ein bißchen
1/2 TL Salz
1 TL getrockneten Rosmarin
1 gehäuften TL Fenchelsamen

Den halben Hefewürfel habe ich in dem warmen Wasser aufgelöst, dann alle Zutaten miteinander vermischt und zu einem Teig verknetet. Der hatte dann Phasen von extrem bröckelig (zu wenig Flüssigkeit) bis schleimig (zu viel Flüssigkeit). Also noch ein wenig Mehl dazu bis er dann eine für mich ganz richtige Konsistenz hatte. Kaum hatte er die richtige Konsistenz, fiel mir auf, dass ich das Salz vergessen hatte. Tarralucci ohne Salz, na prima…

Unter ein Küchentuch versteckt geht der Salzlose dann eine Stunde. So war der Plan. Nach 30 Minuten mal vorsichtig geäugt – nix. Nach 60 min – nix. Nach 2 Stunden sah er dann doch gegangen aus und ich habe ihn weiterverarbeitet. Backofen auf 180 – 200 Grad vorheizen. Aus dem Teig erst Würstchen, dann Ringe formen und dann für ca 25 min in den Backofen.

Sehen tatsächlich passabel aus.

Mit Salz wären die richtig gut gewesen, so waren sie halt etwas salzarm.




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