Posts Tagged ‘gelee

08
Dez
10

Überall Schnee verlangt Glühwein-Gelee…

Je kälter es draußen ist, umso heißer wird Hochprozentiges aus lustigen Tassen in Stiefel- oder Nikolausform getrunken.

Eierpunsch, Grog, Whisky-Toddy oder eben Glühwein sind die Renner auf den hiesigen Weihnachtsmärkten. Ganze Horden unserer europäischen Nachbarn, sich verbrüdernd mit den rheinischen Frohnaturen, feiern die Vorweihnachtszeit, Heißgetränkbuden belagernd, bemützt mit lustigen Hüten oder Geweihen, oftmals auch noch blinkend, damit man den schwankenden Gestalten auch ja rechtzeitig ausweichen kann.

Glühwein-Gelee hat gegenüber dem Glühwein viele Vorteile: es macht keinen Kater, man verbrennt sich weder die Flossen noch die Zunge daran, es schwappt auch nicht aus dem Glas, wenn man mal strauchelt (aus welchen Gründen auch immer, das sei dahin gestellt) und man kann es schon morgens sogar im Büro genießen, was bei Glühwein an sich vielleicht einen weniger guten Eindruck macht 😉

Ein Nachteil ist vielleicht, dass es so gar nicht schön klingt, wenn man sich mit zwei Broten zuprostet, das wunderschöne, wohlklingende *Klock*-Geräusch aneinanderstoßender Steingutgefäße mag man vielleicht bei dieser Darreichungsform vermissen.

1 Flasche Rotwein
4 Sternanis
2 Zimtstangen
10 Nelken
1 kg Gelierzucker 1:1

Die Gewürze in einen Topf geben und mit dem Rotwein übergießen.

Etwa eine Stunde ziehen lassen und dann den Rotwein erhitzen.

Die Gewürze entfernen.

(Hier kann man die Geleeherstellung auch noch abbrechen und  doch lieber den Rotwein trinken)

Den Gelierzucker einrühren und alles aufkochen. Dann vier Minuten sprudelnd kochen lassen und alles noch heiß in vorbereitete, saubere Twistoff-Gläser füllen. Flugs verschließen, 5 Minuten auf den Kopf stellen (die Gläser). Fertig. Und wirklich gut.

Prost.

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21
Jun
10

Fußball-WM-Rezept 2010: Neuseeland

Wenn man eine Umfrage machen würde und die Menschen bittet, drei Dinge zu nennen, die ihnen zu Neuseeland einfallen, dann wären doch Kiwis ziemlich sicher dabei… Nicht nur dass die Neuseeländer sich selber als Kiwis bezeichnen, wegen der überaus putzigen, kleinen, pelzigen Vögel, die auch Kiwis heißen und das National- und Wappentier Neuseelands sind, sondern eben auch die kleinen pelzigen Früchte, innen grün, ebenfalls Kiwis genannt.

Was liegt da näher, wenn ich ein neuseeländisches Rezept vorstellen möchte, als etwas mit Kiwis? Den Früchten, mein ich natürlich. Eigentlich ist es eher eine Spielerei, aber warum nicht auch mal Wackelpudding servieren, ohne Tüte oder Päckchen mit richtig gutem Fruchtgeschmack. Hier also ein Rezept für Kiwi-Götterspeise, sicher auch mit anderen Früchten zu verwenden:

1 Kilo Kiwis
1 Beutel Agar-Agar (für 500 ml Flüssigkeit)
150 g Zucker
Kokosraspeln
grüne Lebensmittelfarbe (optional)

Die Kiwis schälen und pürieren.

Das Kiwipüree durch ein Sieb streichen. Die aufgefangene Flüssigkeit mit Wasser etwas strecken bis zu einer Menge von 500 ml. (Viel ist da nicht nötig). Wer es für die Kinder richtig schön bunt haben möchte, kann auch noch grüne Lebensmittelfarbe verwenden. Ich hatte noch einen Rest Grün vom Backen, der kam dazu.

Den Kiwisaft mit Zucker verrühren, aufkochen und mit dem Agar-Agar nach Packungsanleitung gelieren.

In ein Behältnis gießen und erkalten lassen.

Die Götterspeise in Würfel schneiden und mit Kokosraspeln panieren.

Schmeckt fruchtig, intensiv nach Kiwi und die Kokosraspeln passen gut dazu.

Achtung, Bildung! Die Bedeutung der neuseeländischen Flagge:

Die Flagge lässt sich in zwei Bereiche, die sich auf dunkelblauem Hintergrund befinden, unterteilen:

Der Union Jack, die Flagge der ehemaligen Kolonialmacht Großbritannien, befindet sich in der vorderen oberen Ecke der neuseeländischen Flagge und stellt deren Gösch dar. Die Benutzung des Union Jack symbolisiert die Verbundenheit zum Vereinigten Königreich und die Mitgliedschaft Neuseelands im Commonwealth of Nations. (…) Auf dem Flugteil befinden sich auf blauem Grund vier fünfzackige und von einer jeweils 1 cm starken weißen Einfassung umrahmte rote Sterne. Diese stellen das Sternbild Kreuz des Südens dar, das Neuseelands Lage auf der Südhalbkugel zum Ausdruck bringen soll.

Quelle: Wikipedia

Außerdem das Montagsfoto vom Playmobilkönig mit Größenvergleichspeperoni. Das Pflänzli steht jetzt draußen, schießt ins Kraut, aber geizt noch mit Blüten:

15
Jun
10

Fußball-WM-Rezept 2010: England

Ich war verwirrt.

Warum? Weil ich mich doch sehr darüber gewundert habe, wie man konsequent England als WM-Mannschaft benannte und nicht Großbritannien. Das ist doch nicht richtig, fand ich. Ist es aber wohl, habe ich heraus gefunden, weil nämlich Grossbritannien aus vier Nationen besteht, das sind Schottland, Nordirland, Wales  und eben England. Und jede dieser einzelnen Nationen darf eine Nationalmannschaft haben. Wieder was gelernt, diese WM bildet mich.

England also, da fällt mir Fish and Chips, Wildschwein in Pfefferminzsoße (das mochte Asterix auch nicht) und Earl-Grey-Tee ein. Und Whisky. Und Zitronenmarmelade. Und die, bzw. Zitronengelee mit Whisky, gibt es heute:

10 unbehandelte Bio-Zitronen
1 Schnapsglas Whisky
Gelierzucker 2:1

Die Zitronen abwaschen und von der Hälfte die Schale in Zesten entfernen.

Alle Zitronen auspressen und mit soviel Wasser auffüllen, dass man einen 3/4 Liter Flüssigkeit hat.

Den Gelierzucker und die Zesten hinzufügen, alles verrühren und aufkochen und nach Packungsanleitung kochen lassen.

Abschließend den Whisky unterrühren und sofort in ausgekochte Twist-off-Gläser füllen. (Ich mache das immer mit Wasserdampf)

Deckel gut zuschrauben, das Glas umdrehen und ca. 5 min so stehen lassen. Dann wieder umdrehen und komplett erkalten lassen.

Nicht so durchsichtig wie Zitronengelee aus dem Supermarkt, aber es schmeckt uns besser und ist sehr erfrischend und gut mit der leichten Whisky-Note.


Achtung, Bildung! Die Bedeutung der englischen Flagge:

Die Flagge besteht aus einem roten Kreuz in weißem Feld, seine Breite ist ein Fünftel der Höhe der Flagge. Es handelt sich um eine einfache Anwendung des Georgskreuzes, welches auf verschiedenen Flaggen und Wappen christlicher Länder, Städte und Familien zu finden ist.

Ein rotes Kreuz auf weißem Grund ist der Sage nach auch auf dem Schild Galahads zu finden, des Ritters in der Artussage, der am meisten an der Gralssuche beteiligt war und den Gral schließlich auch fand. Dort symbolisiert es ein Kreuz, das Josef von Arimathäa mit dem im Gral aufgefangenen Blut zeichnete.

Quelle: Wikipedia




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