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11
Mai
11

Grillzeit: Scamorza-Salbei-Röllchen und Weinblatt-Feta-Päckchen


Und weiter wird gegrillt hier bei den Mestolos. Neben den gestrigen Paprika-Schoten waren die Feta-Päckchen mein Favorit, Herr Mestolo fand die Scarmoza-Salbei-Röllchen am besten, war aber auch den anderen Sachen zugetan.

Auch hier ist wieder ein bißchen Vorbereitungszeit nötig, aber auch ein Fleischwurstsalat macht sich schließlich nicht von selbst 😀

Scarmoza-Salbei-Röllchen
1 Aubergine
75g Scamorza
Salbeiblätter
Oliven-Öl
Chili-Öl*
Pfeffer, Salz
Petersilie, gehackt

Die Abergine waschen und in dünne Längsstreifen schneiden.

Kräftig salzen und so einige Zeit beiseite stellen, damit die Aubergine „ausblutet“ (und das auf einem vegetarischen Kochblog…)

Den Scamorza in Stücke schneiden, idealerweise in so viele, wie man Auberginenscheiben hat.

Die Auberginenscheiben nun gründlich waschen und trockentupfen. Von außen mit Oliven-Öl und von innen mit Chili-Öl bepinseln.

Jede Scheibe nun mit Petersilie komplett belegen, sowie 1 – 2 Salbeiblättern und ein Stück Scamorza einrollen. Mit einem Zahnstocher fixieren.

Auf dem Grill unter Wenden braten, bis der Käse schmilzt und die Aubergine ein schickes Grillmuster hat.

Auch dieses Rezept ist sehr vielseitig und lässt viele Möglichkeiten der Befüllung zu.


Weinblatt-Feta-Päckchen
Und noch ein Rezept, das unglaublich viele Möglichkeiten und Varianten bietet:

1 Stück Feta
Pistazien
Weinblätter
Chili-Öl*
2 EL Milch
Semmelbrösel
Pfeffer, Salz

Den Feta mit einer Gabel zerdrücken und mit der Milch vermischen.

1 TL Chili-Öl dazugeben, die Pistazien hinzufügen und dann Semmelbrösel dazugeben, bis die Masse fester wird.

Alles gut vermischen und salzen und pfeffern.

Jetzt kann man entweder einzelne Weinblätter mit je einem Teelöffel Füllung einrollen oder größere Päckchen machen, in dem man mehrere Weinblätter nebeneinander legt und mit Zahnstochern verschließt.

Ich hatte beide Varianten und ziehe die mit den größeren Päckchen vor (= weniger Arbeit, mehr Geschmack und leichter zu grillen)

*Das Chili-Öl ist selbstgemacht (nicht von uns) und besteht in der Basis aus süditalienischen Peperoncini, kleingeschnitten und mit Oliven-Öl begossen. Höllescharf und gut 🙂

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10
Mai
11

Grillzeit: Mit Kräuterpolenta gefüllte Grillpaprika


Aufgrund eines momentan noch bestehenden Computerproblems (genauer Router) heute etwas später als gewohnt, aber die Technik hat ihre Tücken und hält damit gerade nicht hinterm Berg 🙂

Nummer zwei der Grillrezepte. Zugegebenermaßen sind die aufwändiger als eben eine (Tofu-)Bratwurst auf den Grill zu werfen, es bedarf etwas mehr Vorbereitung, aber Essen soll ja auch Genuss sein und da gehört die sinnliche Zubereitung schon dazu. Für mich jedenfalls.
Wenn man bei diesem Rezept zu einer Instant-Polenta greift, beschränkt sich die Vorbereitungszeit auf vielleicht 10 min.

6 kleine Paprikaschoten
1/2 Tasse Polenta
1/2 Tasse Sahne (kann man weglassen und durch Wasser ersetzen, musste aber weg)
1,5 Tassen Wasser
verschiedene Kräuter nach Wahl, fein gehackt
Pfeffer, Salz
3 EL geriebener Pecorino

Wasser und Sahne zum Kochen bringen und die Polenta einrühren. Die Kräuter dazu geben.
Nach Packungsanleitung kochen, bis sie gar ist. Den geriebenen Pecorino einrühren.

Von den Paprika die Hütchen abschneiden. Zum besseren Befüllen habe ich sie mit der Öffnung nach oben in Schnapsgläschen gestellt.
Mittels zweier kleiner Löffel die Polenta in die Schoten füllen und noch stehen lassen, bis die Polenta abgekühlt ist.

Die restliche Polenta haben wir auf ein Brett gegossen und ebenfalls abkühlen lassen.

Zum besseren Handling beim Grillen habe ich den Fischgriller zweckentfremdet, was sich als sehr praktisch erwies. Von oben und unten je 3 – 5 min grillen. Das es dabei gewendet werden muss, ist selbstredend.


Ein bißchen der Polenta stürzte sich beim Grillen in die Glut, allerdings sehr wenig nur.
Das nächste mal würde ich vielleicht die Hütchen der Paprika wieder draufsetzen und mit Zahnstochern befestigen, sähe sicher auch hübsch aus.

Die Polenta ohne Paprika haben wir ebenfalls gegrillt, dies ist allerdings eine wirkliche Herausforderung, da die Polenta sehr geschmeidig wird und droht, durch die Gitter zu fallen. Ist aber gut gegangen.

Ein feines Grillrezept, diese gefüllten Paprikaschoten, finde ich und ich habe noch einige Ideen, wie man das modifizieren und noch alternativ vielseitigst befüllen kann.

21
Jul
10

Gegrilltes: Dorade

Heute mal grillierter Fisch. Als Pseudo-Vegetarierin, die ich bin, ist gegrilltes Meeresgetier hin und wieder das, was ich mag, wenn ich keinen Halloumi oder gegrillte Zucchini mehr sehen kann. (Ich weiß, da gibt’s noch viel mehr, was man vegetarisch vergrillen könnte, aber Über- oder Untertreibungen sind ein Stilmittel und dienen der Verdeutlichung von  Sachverhalten).

Um Dorade zu grillen, braucht es nicht viel, am wichtigsten sind eigentlich die Doraden.

Doraden, küchenfertig ausgenommen
Kräuter nach Wahl (bei uns: Lavendel, Thymian, Rosmarin)
1/2 Schalotte, in Streifen
2 Zitronenscheiben
Salz, Pfeffer

Die Doraden abwaschen (auch innen) und mit Küchenpapier abtrocknen.

Innen etwas salzen und pfeffern und die Kräuterstängel und Schalottenstreifen hinein legen.

Die Dorade von außen mit Olivenöl einreiben.

Die beiden Zitronenscheiben hinter die Kiemen klemmen und die so vorbereitete Dorade in den Fischgriller legen.

Mit einem Fischgriller (wie auf dem oberen Foto) kann man hervorragend Fisch grillen. Ohne Fischgriller bleibt die Haut des Fisches am Grillrost kleben und der Fisch geht in den allermeisten Fällen ziemlich kaputt beim Wenden.
Alternativ kann man den Fisch auch in Alufolie wickeln, das ist allerdings erstens eine Umweltsauerei und zweitens wird der Fisch dann zwar gar, aber nicht gebräunt.

Gegrillt wird die Dorade bei nicht zu hoher Temperatur von beiden Seiten ungefähr je 10 min. Zwischendurch eventuell noch mal mit ein bißchen Öl bepinseln.

Varianten für die Füllung gibt es viele: Dill, Basilikum, Liebstöckel, Knoblauch, Zitrone mit rein, da kann man viel probieren. Ich mag sie gerne so, auch mit dem Lavendel, geschmacklich ist das sehr dezent, vordergründiger sind der Thymian und der Rosmarin.

Dorade, auch Goldbrasse genannt, ist ein festfleischiger, grätenarmer und obendrein noch sehr wohlschmeckender Fisch aus dem Mittelmeer. Im Fischführer des WWF wird die Dorade als akzeptabel bis empfehlenswert (je nachdem aus welcher Zucht sie stammt) einsortiert, Dorade als Wildfang aus dem Nordost-Atlantik sei allerdings nicht mehr empfehlenswert. Diese hier stammt aus einer Zucht, ist damit gerade noch akzeptabel.

Dazu gab es in der Pfanne mit reichlich Kräutern gebratene gelbe Zucchini, noch warm mariniert mit Essig und lauwarm serviert.




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