Posts Tagged ‘indisch



18
Jan
10

Indische Woche: Tomaten-Chutney auf Pappadums

Hier nun das erste Rezept aus dem Kochkurs letzte Woche, als Vorspeise für 4 – 5 Personen:

Chutney:
250g gehackte Tomate (Dose), abgetropft
1 Zwiebeln, klein gewürfelt
1/2 Bund Koriander, die Blätter
1 Knoblauchzehe, gepresst
Salz
5 grüne Chilis, gehackt
1 TL Zucker
1 EL Pflanzenöl

Gewürzmischung:
1 rote Chili, getrocknet
1/2 TL schwarze Senfkörner
3 Curryblätter
1 TL Pflanzenöl

10 Mini-Pappadums, erhältlich im Asialaden Eures Vertrauens oder diversen Internet-Versandshops.

In einem Wok reichlich Sonnenblumenöl erhitzen und die Papadums  darin ausbacken. Das geht in Sekunden, die Teilen ploppen auf und sehen dann ein bißchen aus wie die Krabben-Chips beim Chinesen. Auf Küchenkrepp ablegen.

Pappadums sind aus Linsenmehl und es gibt sie verschieden gewürzt. Da sie sehr schnell Wasser aufnehmen, sollte man sie nur kurz vorher im Öl ausbacken, sie werden sonst weich. Alternativ zum Ausbacken ist auch toasten möglich oder aufbraten in einer Pfanne, allerdings puffen sie dann weniger auf.

Für das Chutney:

Das Ö in einer Pfanne erhitzen und die gehackte Zwiebel, den Knoblauch und die grünen Chilis anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.

Salz, Zucker und den Koriander hinzufügen und alles köcheln lassen für ca. 1 min.

Die Tomaten dazu geben und so lange in der offenen Pfanne weiterköcheln, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Den Herd ausmachen.

In einer anderen Pfanne Öl erhitzen und die rote Chili, die Senfkörner und Curryblätter anbraten, bis sie braun werden. Rasch zu den Tomaten gießen und gut vermischen.

Alles etwas abkühlen lassen und zusammen mit den Pappadums servieren.

Geschmacklich ist es eine Gewürzexplosion, scharf, aber passend und in Verbindung mit den Pappadums eine gute Mischung verschiedener Texturen. Ich würde ungewürzte Pappadums empfehlen, da das Chutney gut gewürzt ist.

Quelle: Kochkurs „Indisch vegetarisch“ bei Anu Hey, Frank Petzchen Kochbücher & Kochseminare

03
Dez
09

Rotkohl, indisch

Beim Kochfrosch fand ich letztens ein Rezept für einen Rotkohl mit indischen Gewürzen und Linsen, das mich sehr angesprochen hatte. Rotkohl hatte ich bisher noch nie selbst gekocht, immer nur die mehr oder weniger guten Alternativen aus dem Glas oder Beutel gekauft. Unsere Gemüsekiste brachte dann einen frischen Rotkohl und ich erinnerte mich an Kochfroschs Rezept. Ich habe es ein bißchen nur verändert.

200g Puy-Linsen
400g Rotkohl
75g gewürfelte, getrocknete Aprikosen
3 EL Oliven-ÖL
je 1 TL Koriandersamen, Bockshornklee, Kreuzkümmel – grob gemörsert
1 TL Zucker
2 TL Garam Masala
200ml Kokosmilch
2 EL Zitronensaft

Linsen aufsetzen und kochen. In der Zwischenzeit den Rotkohl putzen, den Strunk entfernen und das andere in feine Streifen schneiden.

In einem Topf das Öl erhitzen und die Gewürze zugeben. Braten, bis es zu duften beginnt, dann die Rotkohlstreifen hinzufügen und unter Rühren 5 Min. braten. Ein EL Zucker und das Garam Masala einrühren, kurz aufbraten und mit der Kokosmilch ablöschen.

Danach den Zitronensaft und die Aprikosenwürfel unterrühren und bei kleiner Hitze im geschlossenen Topfleise kochen lassen, bis der Rotkohl gar, aber noch knackig ist

Den Rotkohl und die Linsen salzen und zusammen servieren. Dazu passt Chapati oder Raita, der Kochfrosch hatte Reis. Wir haben den Rotkohl und die Linsen ohne noch etwas zusätzliches genossen.

Sehr angenehm empfanden wir die Mischung mit den Linsen und dass der Rotkohl trotz der Gewürze seinen typischen Geschmack nicht verloren hat. Würde ich jederzeit wieder kochen.

Fazit: Foto grausig, Rotkohl prima.

01
Dez
09

Aloo Gobi

Aloo Gobi

Herr Mestolo und ich mögen indisch, gerne auch scharf. Als wir neulich für Freunde kochten sollte es allerdings etwas weniger scharf, fast schon mild sein und unsere Wahl fiel auf Aloo Gobi, Kartoffel-Blumenkohl-Curry. Vom Rezept her ist es immer relativ gleich, es braucht Kartoffeln, Blumenkohl, Tomaten und diverse indische Gewürze. Gefunden haben wir Aloo Gobi bei den Küchengöttern, aber auch bei FoodFreak oder bei Anikó.

Rezept für 4 Personen

800 g Blumenkohl
6 Kartoffeln
2 Zwiebeln
1 Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm)
4 Tomaten
3 Lorbeerblätter
3 EL Butter (oder Ghee)
1 -2 TL Kurkumapulver
2 Peperoncini
1-2 TL gemahlener Kreuzkümmel
350 g TK-Erbsen
6 EL Joghurt
1-2 TL Garam Masala
Salz

Blumenkohl waschen, putzen und in Röschen brechen.

Kartoffeln schälen, waschen und würfeln.

Zwiebeln und Ingwer schälen, beides hacken.

Tomaten waschen und ohne den Stielansatz würfeln.

Lorbeerblätter in der erhitzten Butter  anrösten, Zwiebeln und Ingwer zugeben, hellbraun anbraten.

Blumenkohl, Kartoffeln, Kurkumapulver, die kleingehackten Peperoncini und den gemahlenen Kreuzkümmel zugeben, unter Rühren 2 Min. braten.

Tomaten, Joghurt und 500ml Wasser zugeben, salzen, zugedeckt in 15-20 Min. garen. Dann die Erbsen* hinzufügen und noch weitere 5 min garen lassen. Abschließend das Garam Masala unterrühren und servieren. Dazu hatten wir auch noch Joghurt gereicht.

*In den meisten Rezepten werden die Erbsen direkt mit den Tomaten dazu gegeben. Da aber Erbsen sicher keine 20 min kochen müssen, um gar zu werden, füge ich sie erst gegen Ende hinzu.

Es hat allen sehr gut geschmeckt und für Einsteiger in die indische Küche ist Aloo Gobi ein sicher gutes, leicht zu kochendes und nicht allzu scharfes Gericht.

30
Apr
09

Seb Ki Chatni, Varaan und Pudina Ka Raita

 

Vorspeisen, indisch

Indische Vorspeisendips mit einem schnellen Fladenbrot

Varaan (Strauchbohnen-Mus), oben
50g Straucherbsen, enthülst und gespalten
1 TL Salz
1/2 TL Kurkuma
1 Msp. Asafoetida
1/2 TL Zucker
200ml Wasser
1 Peperoncino
2 TL Olivenöl (oder Ghee, das hab ich aber nie)

Die Straucherbsen waschen und abtropfen und zusammen mit den Gewürzen und dem Wasser in einem Topf bei mittlerer Hitze ca. 30 Minuten weichkochen. Pürieren, das Öl unterziehen und nochmals aufkochen.

Pudina Ka Raita (Minzesalat mit Joghurt), unten links
5 EL frische, gehackte Minze
1 kleine Zwiebel, fein gehackt
1 grüne Chilischote, fein gehackt
etwas Salz
150 g Joghurt
zum Garnieren einige Minzeblätter
Alle Zutaten in einer Schüssel gut verrühren und für eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
Seb Ki Chatni (Apfel-Chutney) unten rechts
2 Boskop-Äpfel, geschält und entkernt
1 grüne Chilischote
1/4 TL Salz, 1 TL Zucker, Saft einer halben Zitrone, 1 TL Kreuzkümmel
8 EL Wasser
Ingwer in dünne Streifen geschnitten zum garnieren

 

 

 

Alle Zutaten im Mixer fein pürieren, eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Anschließend garnieren.

Dazu Chapati: (15 Stück)
Chapati

400 g Vollkornmehl oder Weizenmehl Typ 1050
2 EL Olivenöl (oder Ghee)
1 TL Salz
225 ml Wasser

Mehl in eine Schüssel sieben.
Öl, Salz und Wasser hinzufügen und zu einem Teig verarbeiten, durchkneten und zu einer Kugel formen.

Mit einem Tuch abdecken und 20 min ruhen lassen.
Teig in 15 Teile teilen, auf bemehlter Arbeitsfläche zu sehr dünnen Fladen ausrollen.

Eine schwere Pfanne bei mittlerer Hitze heiß werden lassen.
Fladen hineingeben und je 1 Minute von jeder Seite backen.




Mestolo: DAS vegetarische Kochblog!

Vegetarische Küche, möglichst biologisch, regional und saisonal - mit Ausnahmen. Einmal wöchentlich geöffnet.

"Gutes Essen kann gesundheitsschädlich sein, schlechtes ist es immer." Wolfram Siebeck

Koch-Events:

Besucherzahlen:

  • 1.102.426 Topfgucker

Internationale Beobachter:

free counters

Wikio - Top Blog - Kochblogs

Wikio - Top Blog - Gastronomie

Blog Top Liste - by TopBlogs.de

Was ich wichtig finde:

Ärzte ohne Grenzen - Gesundheit ist ein Menschenrecht

Kochbuch:

Rezeptebuch

Und außerdem:

Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

Küchenblogs