Posts Tagged ‘indisch



20
Jan
10

Indische Woche: Kubuli

Liebe Freunde der indischen Küche, wir kochen heute Kubuli, eine Art Reisauflauf mit Chana Dal, gespaltenen Schälerbsen.

Die Mengenangaben beziehen sich auch hier wieder auf 4 – 5 Personen.

1/2 TL Kurkuma
1 Stück Ingwer, walnussgroß
2 Knoblauchzehen
6 EL Naturjoghurt
2 Zwiebeln, in feine Ringe geschnitten
2 Chilis, grün
1/2 TL Kreuzkümmel, ganz
4 Nelken
4 Kardamom, ganz
3 cm Zimtstange, in Stücke gebrochen
Saft einer Zitrone
1/2 Bund Koriander, die Blätter
1/2 Bund Minze, die Blätter
Salz
Ghee
250g Basmati
100g Chana Dal

Den Reis al dente kochen.

Das Chana Dal ebenfalls weichkochen, in ungesalzenem Wasser.

In einem schweren, breiten Topf (am besten Gusseisen) das Ghee erhitzen und den Kreuzkümmel, Zimt, Nelken und Kardamom darin anbraten.

Dann die Zwiebelringe dazu geben, und diese braten, bis sie weich sind und gebräunt.

Den Ingwer reiben und die Knoblauchzehen pressen und beides zu den Zwiebeln geben.

Ca. 3 Minuten köcheln lassen, dabei die Zwiebeln in Bewegung halten.

Die Chilis, den Joghurt, die Hälfte des Korianders und der Minze dazu geben und auf kleiner Flamme braten.

Abschließend die Linsen, Zitronensaft und Salz hinzu fügen.

In einer ofenfesten Form zuunterst die Hälfte vom Reis schichten. Darauf die Linsenmischung verteilen und mit dem restliches Reis bedecken.

Im vorgeheizten Ofen bei 80° – 100° ca. 15 – 20 min backen.

Vor dem Servieren mit der restlichen Minze und dem Koriander bestreuen.


Dazu hatte ich mir von der Sauce vom Rezept morgen dazu getan und obwohl ich kein großer Freund von Reis bin, mochte ich dieses Pilaw gerne. Es passte auch prima zu all den anderen Sachen.

Quelle: Kochkurs „Indisch vegetarisch“ bei Anu Hey, Frank Petzchen Kochbücher & Kochseminare

19
Jan
10

Indische Woche: Rasam

नमस्कार.

Weiter gehts in der indischen Woche mit Rasam, einer Suppe aus roten Linsen mit frischem Koriander. Auch wird Tamarinde verwendet, einem beliebten Gewürz in der indischen bzw. asiatischen Küche. Der säuerliche Geschmack von Tamarindenmark passt sehr gut zur Schärfe der verwendeten Chilis und natürlich auch zu den Linsen. Selbst hier ist es ja in verschiedenen Regionen Deutschlands üblich, Essig in die Linsensuppe zu geben.

Einen weiteren besonderen Geschmackskick bekommt die Suppe durch den so genannten „Tadka“ am Schluss.

Auch dieses Rezept ist als Vorspeise geeignet für 4 – 5 Personen.

100g rote Linsen
6 Tassen Wasser
1 EL Tamarindenmark
2 EL Ghee
6 rote Chili, getrocknet
1 TL schwarze Pfefferkörner
1 EL Koriander, gemahlen
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 Messerspitze Asafoetida
4 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt
1/4 TL Kurkuma
1 TL brauner Zucker
1 Bund Koriandergrün, die Blätter

Tadka:
4 rote Chili, getrocknet
1 TL schwarze Senfkörner
10 Curryblätter, frisch
1 EL Öl

Die Linsen mit 3 Tassen Wasser weichkochen.

Das Tamarindenmark in einer Tasse heißem Wasser auflösen.

Das Ghee erhitzen und die Chilis, Zwiebeln, Pfefferkörner, Koriander- und Kreuzkümmelpulver sowie das Asafoetida darin 3 – 4 min anbraten.

Die Gewürze abkühlen lassen, zu den Linsen geben und alles zusammen gut pürieren.

Das Tamarindenmark, Kurkuma, Zucker und Salz ebenfalls zu den Linsen geben.

Alles mit 2 – 3 Tassen Wasser auffüllen und ca. 10 min kochen lassen.

Für das Tadka in etwas heißem Öl die anderen Gewürzen anbraten, bis die Körner platzen und die Curryblätter braun sind.

Auf die Linsen gießen und SOFORT mit einem Deckel verschließen, damit das Aroma nicht entweichen kann.

Bis zum Servieren auf kleiner Flamme warm halten.

In Suppenschälchen füllen und mit dem gehackten Koriander garniert servieren.

Die angegebene Menge an Chilis kann man selbstverständlich reduzieren, wenn die Suppe weniger scharf gewünscht wird. Ich fand sie allerdings durchaus gut geschärft, aber ich bin auch mittlerweile einiges gewohnt.

Durch die Tamarinde bekommt die Suppe eine angenehme leichte säuerliche Note, die in Verbindung mit den anderen indischen Gewürzen gut zusammenpasst. Die Suppe lässt sich gut vorbereiten und warmhalten.

Quelle: Kochkurs „Indisch vegetarisch“ bei Anu Hey, Frank Petzchen Kochbücher & Kochseminare

18
Jan
10

Indische Woche: Tomaten-Chutney auf Pappadums

Hier nun das erste Rezept aus dem Kochkurs letzte Woche, als Vorspeise für 4 – 5 Personen:

Chutney:
250g gehackte Tomate (Dose), abgetropft
1 Zwiebeln, klein gewürfelt
1/2 Bund Koriander, die Blätter
1 Knoblauchzehe, gepresst
Salz
5 grüne Chilis, gehackt
1 TL Zucker
1 EL Pflanzenöl

Gewürzmischung:
1 rote Chili, getrocknet
1/2 TL schwarze Senfkörner
3 Curryblätter
1 TL Pflanzenöl

10 Mini-Pappadums, erhältlich im Asialaden Eures Vertrauens oder diversen Internet-Versandshops.

In einem Wok reichlich Sonnenblumenöl erhitzen und die Papadums  darin ausbacken. Das geht in Sekunden, die Teilen ploppen auf und sehen dann ein bißchen aus wie die Krabben-Chips beim Chinesen. Auf Küchenkrepp ablegen.

Pappadums sind aus Linsenmehl und es gibt sie verschieden gewürzt. Da sie sehr schnell Wasser aufnehmen, sollte man sie nur kurz vorher im Öl ausbacken, sie werden sonst weich. Alternativ zum Ausbacken ist auch toasten möglich oder aufbraten in einer Pfanne, allerdings puffen sie dann weniger auf.

Für das Chutney:

Das Ö in einer Pfanne erhitzen und die gehackte Zwiebel, den Knoblauch und die grünen Chilis anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.

Salz, Zucker und den Koriander hinzufügen und alles köcheln lassen für ca. 1 min.

Die Tomaten dazu geben und so lange in der offenen Pfanne weiterköcheln, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Den Herd ausmachen.

In einer anderen Pfanne Öl erhitzen und die rote Chili, die Senfkörner und Curryblätter anbraten, bis sie braun werden. Rasch zu den Tomaten gießen und gut vermischen.

Alles etwas abkühlen lassen und zusammen mit den Pappadums servieren.

Geschmacklich ist es eine Gewürzexplosion, scharf, aber passend und in Verbindung mit den Pappadums eine gute Mischung verschiedener Texturen. Ich würde ungewürzte Pappadums empfehlen, da das Chutney gut gewürzt ist.

Quelle: Kochkurs „Indisch vegetarisch“ bei Anu Hey, Frank Petzchen Kochbücher & Kochseminare

03
Dez
09

Rotkohl, indisch

Beim Kochfrosch fand ich letztens ein Rezept für einen Rotkohl mit indischen Gewürzen und Linsen, das mich sehr angesprochen hatte. Rotkohl hatte ich bisher noch nie selbst gekocht, immer nur die mehr oder weniger guten Alternativen aus dem Glas oder Beutel gekauft. Unsere Gemüsekiste brachte dann einen frischen Rotkohl und ich erinnerte mich an Kochfroschs Rezept. Ich habe es ein bißchen nur verändert.

200g Puy-Linsen
400g Rotkohl
75g gewürfelte, getrocknete Aprikosen
3 EL Oliven-ÖL
je 1 TL Koriandersamen, Bockshornklee, Kreuzkümmel – grob gemörsert
1 TL Zucker
2 TL Garam Masala
200ml Kokosmilch
2 EL Zitronensaft

Linsen aufsetzen und kochen. In der Zwischenzeit den Rotkohl putzen, den Strunk entfernen und das andere in feine Streifen schneiden.

In einem Topf das Öl erhitzen und die Gewürze zugeben. Braten, bis es zu duften beginnt, dann die Rotkohlstreifen hinzufügen und unter Rühren 5 Min. braten. Ein EL Zucker und das Garam Masala einrühren, kurz aufbraten und mit der Kokosmilch ablöschen.

Danach den Zitronensaft und die Aprikosenwürfel unterrühren und bei kleiner Hitze im geschlossenen Topfleise kochen lassen, bis der Rotkohl gar, aber noch knackig ist

Den Rotkohl und die Linsen salzen und zusammen servieren. Dazu passt Chapati oder Raita, der Kochfrosch hatte Reis. Wir haben den Rotkohl und die Linsen ohne noch etwas zusätzliches genossen.

Sehr angenehm empfanden wir die Mischung mit den Linsen und dass der Rotkohl trotz der Gewürze seinen typischen Geschmack nicht verloren hat. Würde ich jederzeit wieder kochen.

Fazit: Foto grausig, Rotkohl prima.

01
Dez
09

Aloo Gobi

Aloo Gobi

Herr Mestolo und ich mögen indisch, gerne auch scharf. Als wir neulich für Freunde kochten sollte es allerdings etwas weniger scharf, fast schon mild sein und unsere Wahl fiel auf Aloo Gobi, Kartoffel-Blumenkohl-Curry. Vom Rezept her ist es immer relativ gleich, es braucht Kartoffeln, Blumenkohl, Tomaten und diverse indische Gewürze. Gefunden haben wir Aloo Gobi bei den Küchengöttern, aber auch bei FoodFreak oder bei Anikó.

Rezept für 4 Personen

800 g Blumenkohl
6 Kartoffeln
2 Zwiebeln
1 Stück frischer Ingwer (ca. 2 cm)
4 Tomaten
3 Lorbeerblätter
3 EL Butter (oder Ghee)
1 -2 TL Kurkumapulver
2 Peperoncini
1-2 TL gemahlener Kreuzkümmel
350 g TK-Erbsen
6 EL Joghurt
1-2 TL Garam Masala
Salz

Blumenkohl waschen, putzen und in Röschen brechen.

Kartoffeln schälen, waschen und würfeln.

Zwiebeln und Ingwer schälen, beides hacken.

Tomaten waschen und ohne den Stielansatz würfeln.

Lorbeerblätter in der erhitzten Butter  anrösten, Zwiebeln und Ingwer zugeben, hellbraun anbraten.

Blumenkohl, Kartoffeln, Kurkumapulver, die kleingehackten Peperoncini und den gemahlenen Kreuzkümmel zugeben, unter Rühren 2 Min. braten.

Tomaten, Joghurt und 500ml Wasser zugeben, salzen, zugedeckt in 15-20 Min. garen. Dann die Erbsen* hinzufügen und noch weitere 5 min garen lassen. Abschließend das Garam Masala unterrühren und servieren. Dazu hatten wir auch noch Joghurt gereicht.

*In den meisten Rezepten werden die Erbsen direkt mit den Tomaten dazu gegeben. Da aber Erbsen sicher keine 20 min kochen müssen, um gar zu werden, füge ich sie erst gegen Ende hinzu.

Es hat allen sehr gut geschmeckt und für Einsteiger in die indische Küche ist Aloo Gobi ein sicher gutes, leicht zu kochendes und nicht allzu scharfes Gericht.




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