Posts Tagged ‘kekse

21
Mrz
11

Matcha-Mammuts


Herr Mestolo war letztens im Neanderthal, einem Talabschnitt der Düssel im Niederbergischen, ca. 10 km von Düsseldorf weg. Bekannt geworden ist das Neanderthal, als man 1856 Knochenfragmente eines Urzeitmenschen dort gefunden hat, der nun letztendlich auch seinen Namen von dort bekommen hat – der Neanderthaler. Man kann sich heute, wenn man will, noch darüber streiten, ob man nun Neanderthal mit oder ohne h schreibt, muss man aber nicht.

Also, Herr Mestolo war im Museum des Neanderthals (immer ein Besuch wert), dort befindet sich derzeit eine Sonderausstellung zu Mammuts. Und seiner Liebsten, also mir, brachte er von dort ein Minikuschelplüschmammut und eine Mammutkeksform mit.

Dieses Ausstecherle einzuweihen gelang mir am gestrigen Fastensonntag, der mir am Ende einer Woche immer eine leckere, selbstgemachte Süßigkeit beschert 🙂 Schon lange wollte ich mal mit Matcha backen, die tollen grünen Kekse standen schon geraume Zeit auf meiner Liste. Und so verband ich das Angenehme mit dem Angenehmen und es gab Matcha-Mammuts und Matcha-Blümchen.

60 g Puderzucker
130 g weiche Butter
260 g Mehl
3 Eigelbe
10g Matcha
Zucker

Den Backofen auf 180° vorheizen.

Den Puderzucker, die Butter und die Eigelb cremig miteinander verrühren.

Das Mehl und das Matcha-Pulver in einer seperaten Schüssel miteinander mischen.

Dies dann zu den anderen Zutaten geben und zu einem glatten Teig verkneten.

Nach dem Kneten in Frischhaltefolie im Kühlschrank ruhen lassen, mindestens eine Stunde, wir haben den Teig erst am anderen Tag verarbeitet.

Vor dem Weiterverarbeiten den teig aus dem Kühlschrank nehmen und kurz temperieren lassen.

Durchkneten, in 4mm Dicke ausrollen und nach Belieben ausstechen.

Einseitig in Zucker stippen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Ganz weißer Zucker wäre sicher noch hübscher, wir hatten nur braunen Rohrzucker.

Bei 180°C ca. 10-12 min backen.

Sehr aromatisch, nicht zu süß, mit einem guten Matcha-Teegeschmack. Und hübsch.

28
Jun
10

: Fußball-WM-Rezept 2010: Australien

Die Australier sind schon nach Hause gefahren, vielleicht hätten sie mehr von diesen Keksen hier essen sollen, um weiter zu kommen, das sind nämlich wahre Energiebündel…

ANZAC Biscuits sind angeblich ein uraustralisches Gebäck, das für die Soldaten des ANZAC (Australian and New Zealand Army Corps) während des 1. Weltkrieges gebacken wurden.

Ergibt ca. 20 recht große Kekse:

120g Mehl
100g Haferflocken (Kölln’s Kernige)
80g Kokosraspel
150g brauner Zucker
120g Butter
2 EL Zuckerrübensirup
1 TL Natron
2 EL Wasser

Das Mehl mit den Haferflocken, Kokosraspeln und dem braunen Zucker miteinander vermischen.

Die Butter und den Zuckerrübensirup in einen Topf geben und auf niedriger Temperatur langsam schmelzen.

Den Topf vom Herd nehmen und abkühlen lassen. Ofen auf 150° vorheizen.

Das Natron in 2 EL heißem Wasser auflösen und unter die Butter-Sirup-Mischung rühren, alles zusammen dann unter die Haferflockenmischung rühren.

Mit der Hand runde Kekse formen und mit etwas größerem Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Die ANZAC Biskuits gehen noch etwas auseinander.

Auf der mittleren Schiene bei 150° ca. 15 min backen. Erst vollständig abkühlen lassen, bevor man die Anzac Biscuits verpackt, da sie sonst wieder weich werden.

Bei uns sind sie allerdings trotz richtigen Auskühlens nie ganz hart geworden, woran der Geschmack aber nicht gelitten hat, im Gegenteil. Nur Marschgepäcktauglich wären sie dann doch nicht gewesen.


Achtung, Bildung! Die Bedeutung der australischen Flagge:

Die Nationalflagge basiert auf der Blue Ensign und kann in drei Elemente eingeteilt werden:

  • Das linke Obereck trägt den Union Jack, die Flagge des Vereinigten Königreichs Großbritannien und Nordirland, als Zeichen für den Einfluss dieses Landes auf Australien und die Zugehörigkeit zu seinem Commonwealth.
  • Links, unter dem Union Jack, steht ein großer weißer, siebenstrahliger Stern, der Commonwealth Star genannt wird. Sechs Strahlen stehen für die ursprünglich sechs Bundesstaaten Australiens, der siebente für die Territorien.
  • Die rechte Hälfte der Flagge zeigt eine Anordnung von fünf weiteren weißen, unterschiedlich großen Sternen, die das Sternbild des Kreuz des Südens repräsentieren. Einer davon ist fünfstrahlig, die übrigen vier siebenstrahlig.

Quelle: Wikipedia

Das an dieser Stelle übliche Peperonipflänzchen zeige ich Euch morgen, gestern abernd war’s für ein Foto zu dunkel.




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