Posts Tagged ‘kichererbsen



12
Okt
10

Herbstlicher Kichererbsen-Gemüse-Kuchen

Gemüsekuchen kommt immer gut und seit ich das Rezept auf Barbaras Spielewiese gefunden hatte, die ihn wiederum vom Sammelhamster hat, gab es den (Gemüsekuchen, nicht den Sammelhamster) bei uns auch schon häufiger und in verschiedenen Varianten.

Als Variante diesmal war die Idee, gekochte Kichererbsen hinzuzufügen. Die machten sich auch gut darin. Die Kichererbsen hatte ich am Abend vorher eingeweicht und dann vorgekocht, alternativ bieten sich natürlich welche aus der Dose an.

Letztendlich haben wir fast zu viel Gemüse verwendet, so dass der Kuchen wenig Teig und viel Gemüse hatte, aber das war gut so. Und so im Nachhinein denke ich, könnte er ruhig ein bißchen bunter sein, das finde ich dann doch ein bißchen schade, nachdem die anderen immer so tolle Farbtupfer hatten.

Eigentlich wär der Gemüsekuchen auch prima mit Kürbis… 😉 Das ich da nicht drauf gekommen bin.

1/2 Kohlrabi
4 kleine Karotten
1 Zwiebel
1 rote Paprika
3 große Champignons
270g gekochte Kichererbsen
3 EL Mais (TK)
3 EL gehackte Petersilie

180g Weizenmehl
50g Roggenmehl
2 TL Natron
4 Eier
200g Sauerrahm
100g Bergkäse, am Stück
1 EL getrockneten Thymian
1/2 Peperoncino, eigene Ernte, gehackt

Den Ofen auf 180° vorheizen.

Das Gemüse würfeln. Eines Großteil des Käses klein würfeln.

Das Gemüse gut mit dem Mehl und dem Natron mischen.

Eier, Sauerrahm, Petersilie, Käse, Peperoncino, Thymian, Salz und Pfeffer verquirlen und dann mit dem Gemüse und dem Mehl vermischen.

Diese Masse in die mit Backpapier ausgelegte Springform geben und noch etwas Käse darüber reiben.

Im Ofen für ca. 40 min backen.

Immer wieder schön, wenn auch nicht so bunt wie sonst. 🙂

02
Jun
10

Fünf Flüsse, ein Teebeutel und zwei Teller

Was für’n komischer Titel, werdet ihr denken, zwei Teller ist ja klar, die sieht irgendwie noch jeder, aber fünf Flüsse?? Ich erklär’s Euch ein bißchen. 🙂

Das, was ihr da oben seht, sind Kicherbsen im Punjab-Style – und, jetzt kommt’s: der Name „Panj-ab“ kommt aus dem Hindi (einer Amtssprache Indiens) und bedeutet wörtlich „Fünf Flüsse“, eine Anspielung auf die fünf großen Flüsse, welche durch die Punjab-Region fließen. Punjab liegt oben links in Indien, direkt neben Pakistan.

Zugegebenermaßen ist das Rezept nicht ganz richtig indisch, ich hatte noch die ein oder andere Zutat, die, wie ich, fand, auch gut dazu passte. Unter anderem einen Ziegenfeta, der in kleinen Mengen dazu kam und sich schön in den Gesamtgeschmack einfügte. Der Käse war eh toll, eine Neuentdeckung aus der Metro.

Und, so lange ich kein richtig gutes indisches Restaurant in meinem Dunstkreis kenne, muss ich eben so kochen, wie ich mir indisch wünsche:

250 g Kichererbsen
1 Beutel PG-Tips (Schwarztee)
2 große Kartoffeln, festkochend
1 Zwiebel
1 kleine Schalotte
1 Stück frischer Ingwer, walnußgroß
2 Knoblauchzehen
6 kleine Tomaten
Salz, Öl
1 TL Kreuzkümmelsamen
1 rote Chili, fein geschnitten
2 TL Koriandersaat, gemörsert
1 TL Kurkuma
2 TL Mangopulver
80 g Ziegenfeta
1 Frühlingszwiebel
6 Blätter Zitronenmelisse
1 TL Zucker
1/2 TL Garam Masala

Die Kichererbsen über Nacht in ausreichend Wasser einweichen.

Am nächsten Tag das Wasser abgießen und die Kichererbsen mit dem Teebeutel und mit Wasser bedeckt bei schwacher Hitze garen.

Danach den Teebeutel entfernen und die Kichererbsen abgießen.

Die Kartoffeln schälen und dünne Pommesform schneiden.

Die Zwiebel schälen, längs halbieren und in dünne Scheiben schneiden.

Ingwer und Knoblauch schälen und fein würfeln.

Die Tomaten waschen und klein würfeln.

Öl in einem Topf erhitzen, darin die Zwiebel anbraten, bis sie leicht gebräunt ist.

Den Kreuzkümmel und den Knoblauch hinzufügen und kurz mitbraten

Danach die Pommes dazu geben und unter Wenden kurz mit anbraten.

Ingwer, Chili, Koriander, Kurkuma und das Mangopulver unterrühren und dann die Tomaten zugeben.

Die Kichererbsen  zu den Kartoffeln geben, mit Salz und dem Zucker abschmecken.

Weitere 15 – 20 min bei kleiner Hitze kochen lassen. Eventuell etwas Wasser nachgießen, damit nichts anbrennt.

Die Schalotte und die Bundzwiebel in dünne Ringe schneiden, die Melisse in feine Streifen. Den Ziegenkäse in kleine Würfel schneiden.

Das Garam Masala unter die Kartoffel-Kichererbsen rühren, den Ziegenkäse, die Melisse und die Bundzwiebel ebenfalls. Wenn man mag, kann man etwas zur Deko zurückbehalten.

Auf Tellern anrichten, mit den Schalottenringen und den restlichen Ziegenkäsewürfeln sowie Bundzwiebelringen dekorieren und schmecken lassen. Khaane Kaa Mazaa Lejye!

04
Mrz
10

Falafel

Falafel sind meist frittierte Bällchen aus  Kichererbsenpüree, verschiedenen Kräutern und Gewürzen. Man nimmt an das Falafel in Ägypten entstanden sind und von den dort wohnenden Christen zur Fastenzeit als Speise dienten. Heutzutage findet man Falafel in fast allen Ländern des nahen und Mittleren Ostens und auch Nordafrika.

Ich mochte Falafel nicht, da ich nicht so gerne frittierte Sachen mag, aber die Alternative, sie im Backofen zu garen, ist für mich prima. Falafel sind schnell gemacht, vor allem wenn man alternativ zu vorgekochten Kichererbsen greift.

200g Kichererbsen
2 EL Zitronensaft
Kreuzkümmel, gemörsert
1 gehackte Chilischote
1 Zwiebel, klein gehackt
1 Knoblauchzehe, klein gehackt
2 EL gehackte Petersilie
2 EL Mehl
1 TL Backpulver
2 EL Paniermehl
Öl

Kichererbsen am Tag vorher in reichlich Wasser einweichen.

Am nächsten Tag das Wasser abschütten und die Kichererbsen mit frischem Wasser gar kochen.

Den Ofen auf 200° vorheizen.

Dann die Kichererbsen in der Küchenmaschine mit dem Zitronensaft pürieren.

Die pürierten Kichererbsen mit Salz und Kreuzkümmel kräftig würzen, die gehackte Petersilie hinzufügen, sowie den Knoblauch und die Zwiebel.

Danach das Mehl, Backpulver und Paniermehl mischen und zusammen mit den pürierten Kichererbsen zu einem festen Teig verkneten.

Daraus dann kleine, walnussgroße Bällchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Wenn man mag, kann man die Falafel noch mit etwas Olivenöl einpinseln.

Die Falafel für ca. 15 min auf mittlerer Schiene goldbraun backen.

Wir hatten dazu geraffelte Möhren mit Ingwer, Sesam und etwas Öl und Essig, außerdem einen Joghurt mit Minze.

Ging recht schnell und hat uns prima zusammen mit dem Joghurt geschmeckt.

17
Feb
10

حمص متبل

حمص متبل – Hummus – ein Klassiker im orientalischen Vorspeisenbereich – immer wieder gerne genommen und gerne gegessen. Hummus war auch so ziemlich das erste, das mir zum Kochevent Marokko von Tobias kocht! eingefallen ist. Meine anfänglichen Skrupel, ob ich das wirklich bloggen kann, ob der geringfügigen Anstrengung, die damit verbunden ist… Naja, wie ihr seht, habe ich diese Skrupel überwinden können – am Aschermittwoch muss man auch schon mal kürzer treten müssen… Jeck we can – ein schönes und passendes Motto des diesjährigen Düsseldorfer Karnevals – aber nu isset das dann auch schon wieder gewesen. Achso, was wir noch dazu gegessen haben, zu diesem Hummus, das zeige ich Euch morgen.

5ter mediterraner Kochevent - Marokko - tobias kocht! - 10.02.2010-10.03.2010

300 g Kichererbsen
3 Knoblauchzehen
2 EL Tahini
3 EL Olivenöl
Saft von einer 1/2 Zitrone
1/2 Bund großblättrige Petersilie, gehackt

Die Kichererbsen über Nacht in Wasser einweichen.

Am nächsten Tag das Wasser abgießen und die Kichererbsen in frischem Wasser mit etwas Salz 40 – 50 min kochen.

Die Kichererbsen dann abkühlen lassen und mit dem Knoblauch, Tahini, Olivenöl und Zitronensaft im Mixer pürieren und vermischen.

Wenn das Püree zu trocken ist, mehr Öl oder Wasser hinzufügen. Anschließend die gehackte Petersilie untermischen.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Kein großer Aufwand, keine Zauberei – ist aber trotzdem gut 🙂

Und weil mir grad so ein bißchen lokalpatriotisch zu Mute ist:

Den Text schicke ich auf Anfrage gern per Mail.

01
Feb
10

Garbanzos con grelos

Dumdidum, ich hab‘ ein Kochbuch gewonnen, beim 2. Mediterranen Kochevent Spanien, ausgerichtet von Tobias. Es heißt Spanisch kochen: Die mediterrane Küche frisch genießen. In der Kurzbeschreibung steht folgendes:

Aus den Bergen, Ebenen und Meeren Spaniens kommt eine Fülle prächtiger frischer Zutaten – köstliche, sonnengereifte Tomaten, feurige Chilis und glänzende Auberginen, saftige Orangen, pralle Pfirsiche und süße Feigen, meisterhaft verarbeitetes Fleisch, frischer Fisch und köstliche Meeresfrüchte.
Alle Rezepte dieses Buches zeichnen sich durch Vielseitigkeit, Frische und Qualität der Zutaten aus und bieten das Beste der spanischen Küche: Tapas, Suppen und Salate, Gemüse, Fleisch und Geflügel, Fisch und Meeresfrüchte und originelle Desserts.

Das Kochbuch ist toll, mit schönen spanischen Gerichten, die sehr ansprechend aufgeführt und fotografiert sind.

Als wir dann das Kochbuch in der Post hatten (Vielen Dank nochmal, Tobias!!) wünschte Herr Mestolo sich direkt nachfolgendes Rezept: Kichererbsen und Mangold.

Da Mangold sowieso gerade Saison hat, passte das sehr gut und Kichererbsen haben wir sowieso immer im Haus. Einzig erfordert es so viel Voraussicht, am Abend vorher die Kichererbsen einzuweichen.

Und weil schon wieder Februar ist, passt es somit gut ins Dauerkochevent „Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen“ von Foodfreak.

Zusammen mit dem neuen Olivenöl von Campo Grande aus der Ernte 2009 ein wirklich gute, griffige Mahlzeit, ausgewogen in den frischen und lagerfähigen Zutaten. Im Sommer kann ich mir das auch gut mit frischem Spinat vorstellen, dann vielleicht lauwarm serviert.

Im Original-Rezept wird der Mangold am Ende nochmals ca. 5 min mitgekocht, das habe ich nicht gemacht, da er mir dann zu müde und zerkocht wird. So hatte der Mangold noch eine gute Konsistenz und viel von seinem ihm typischen Aroma.

250g Kichererbsen
750ml Wasser
1 Karotte
2 Zwiebeln, eine weiß und eine rot
2 Lorbeerblätter
2 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen
1 Dose Tomaten
400g Mangold, die Stiele kleingeschnitten, die Blätter in Streifen geschnitten

Die Kichererbsen über Nacht in reichlich kaltem Wasser einweichen.

Am nächsten Tag die Kichererbsen abgießen, spülen und mit 750 ml Wasser in einen großen Topf geben.

Die kleingeschnittene Karotte, die Lorbeerblätter und die feingewürfelte weiße  Zwiebel hinzufügen.

Zum Kochen bringen und auf kleiner Flamme ca. 20-25 Minuten köcheln, bis die Kichererbsen weich sind.

Inzwischen den Knoblauch und die rote Zwiebel in Olivenöl ca. 3-4 Minuten in einer Pfanne unter häufigem Rühren anbraten.

In den Topf mit den Kichererbsen geben und dann die geschnittenen Mangoldstengel (das weiße) unterrühren. Für ca. 5 min

Erst jetzt salzen und pfeffern, dann einmal aufkochen. Dann vom Herd nehmen, da der Mangold sonst zu weich wird.

Mit einem Faden Olivenöl servieren.

4ter mediterraner Kochevent - Kroatien - tobias kocht! - 10.01.2010-10.02.2010Momentan läuft bei Tobias übrigens schon das 4. Mediterrane Kochevent, diesmal mit dem Thema Kroatien und auch da gibt es wieder ein Kochbuch zu gewinnen.

Mal sehen, ob mir dazu noch was einfällt.






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