Posts Tagged ‘kochkurs

18
Jan
11

Kochkurs: Rucolasorbet mit Parmesanchips und warmen Balsamico-Zwiebeln

Heute geht’s los, wie gestern bereits versprochen, mit dem kompletten Menü aus dem Kochkurs „Die neue vegetarische Küche“

Schon die Vorspeise war traumhaft, sah aus wie ein Dessert und punktete mit drei verschiedenen Komponenten, die wunderbar zusammen passten.

Eins nach dem anderen, die Mengenangaben sind für 4 – 6 Personen ausgerichtet (reichte aber locker für 10):

Rucola-Sorbet
200ml Mineralwasser
200ml Weißwein
50g Zucker
Saft einer Limone
4 Eiweiß
1 – 2 Bund Rucola

Wasser und Wein auf die Hälfte einkochen und abkühlen lassen.

Den Limonensaft hinzufügen.

Die Eiweiß steif schlagen, nach und nach den Zucker einrieseln lassen und so lange weiterschlagen, bis die Masse glänzt und fest ist.

Eiweiß und das Wasser-Wein-Gemisch miteinander verrühren und in der Eismaschine gefrieren lassen.

Gegen Ende des Gefriervorgangs den kleingeschnittenen Rucola hinzufügen.

Balsamico-Zwiebeln
600g Perlzweiebeln
100g brauner Zucker
2 EL Honig
400ml Balsamico
200ml Gemüsebouillon
Salz, Pfeffer, Thymian

Die Zwiebeln schälen. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Zwiebeln darin glasig andünsten und mit Zucker, Balsamico und der Gemüsebouillon zum Kochen bringen.

Bei starker Hitze ca. 10 – 12 min sämig einkochen lassen und dabei gelegentlich anrühren.

Anschließend vom Herd nehmen, mit Salz, Pfeffer und Honig abschmecken und nach belieben mit gehacktem Thymian bestreuen.

Parmesan-Chips
250g Parmesan
1 EL gehackte Petersilie
1 EL gehackter Schnittlauch

Alle Zutaten miteinander mischen und in Kreisen mit dem gewünschten Durchmesser auf ein Backblech geben. Dabei genügend Abstand lassen.

Im Backofen bei 200° grillieren, bis der Käse Blasen wirft.

Alles zusammen hübsch anrichten und servieren.

Quelle: Kochkurs „Die neue vegetarische Küche“ bei Frodo Schäfer, Frank Petzchen Kochbücher & Kochseminare

17
Jan
11

Kochkurs „Die neue vegetarische Küche“ mit Frodo Schäfer in der Kochschule Frank Petzchen

Nach fast genau einem Jahr nach unserem ersten Kochkurs (indisch-vegetarisch) im Januar 2010 haben wir in der Kochschule von Frank Petzchen einen weiteren Kurs gebucht. Thema war „Die neue vegetarische Küche“, also wie geschaffen für die Mestolos. Wir waren insgesamt zehn Teilnehmer, Frodo Schäfer als Küchenchef und ein sogenannter Smutje – ein hilfreicher Mensch, der alle anfallenden, nicht ganz so angenehmen Küchenarbeiten wie Aufräumen, Spülen und Putzen erledigt.

Der gesamte Kurs war über vier Stunden angesetzt. Im Preis von 85€ p.P. sind neben den Speisen alle Getränke wie Prosecco, ein Weiß- und ein Rotwein zur Auswahl, Wasser, Kaffeespezialitäten sowie eine Auswahl an Digestifs nach dem Essen inklusive. Außerdem bekommt man naürlich die Rezeptesammlung mit nach Hause.

Wir wurden sehr freundlich von unserem Koch Frodo Schäfer begrüsst und unsere überaus sympathische Smutje Svenja übernahm die Einführung und Einweisung in die Küche und dann ging es los.

Geplant waren insgesamt vier Gerichte, Vorspeise, Suppe, Hauptgericht und Dessert. Jeweils zwei bis drei Teilnehmer kümmerten sich um einen Gang. Das Menü bestand aus
– Rucolasorbet mit Parmesanchips und warmen Balsamico-Zwiebeln
– Tomatenconsommé mit Spinatklösschen
– selbstgemachten Ravioli gefüllt mit Rote Bete, Backpflaumen und Ricotta dazu Birnen-Spitzkohlgemüse auf Zitronenschaum und
– weißem Espressoparfait mit Zimtchips.

Frodo übernahm sozusagen die Aufsicht, sprang allen Teams hilfreich bei Fragen und Unsicherheiten zur Seite, angenehm unaufdringlich, sympathisch, witzig und mit gutem Fachwissen und Tipps. Als ausgebildeter Koch hat er lange Zeit im Schloss-Hotel Friedestrom in Zons gearbeitet und geht laut eigener Aussage inhaltlich-kochend in die Richtung „Junge Wilde“.  Die Küche in der Kochschule Benrather Straße ist für bis zu 12 Köche groß genug, es gibt genügend Arbeitsflächen und Utensilien, die Küche ist gut ausgestattet mit qualitativ hochwertigen Gerätschaften. Der Einkauf für den Kurs war selbstverständlich schon erledigt, alles frische und gute Sachen, die ich sicher nahezu genauso auch selber kaufen würde.

Nach der Verteilung der einzelnen Gerichte an die Teams und der Ausstattung mit Küchenschürzen ging es also los. Die Teams suchten sich nach Rezept ihre Zutaten heraus, es wurde das Mis en place vorbereitet. Die Atmosphäre war angenehm zwanglos, gelassen und die Auswahl der Rezepte sehr gut. Alles was wir gekocht haben, wurde selbstverständlich auch gegessen und es schmeckte wunderbar. Alle vier Rezepte werde ich den nächsten Tagen hier verbloggen.

Wer in netter Atmosphäre recht ungezwungen lernen möchte, gute, vegetarische Sachen zu kochen, dem sei dieses Kochseminar „Die neue vegetarische Küche“ (und auch die anderen) sehr zu empfehlen. Alles in allem war der Kurs absolut gelungen, hat sehr viel Spaß gemacht und kaum dass wir wieder zu Hause waren, haben wir schon den nächsten Kurs im Mai gebucht, da wird dann Spargel die Hauptrolle spielen.

Die Auswahl an Seminaren in der Kochschule Frank Petzchen ist riesig, fast täglich findet ein Kurs statt, und der ein oder andere ist tatsächlich auch mit dem Schwerpunkt auf die vegetarische Küche. Carnivore finden aber noch viel mehr ansprechende Angebote von Steak über Wild bis hin zu Kobe.

21
Jan
10

Indische Woche: Malai Kofta

Malai Kofta sind Kartoffelbällchen, mit einer sehr aromatischen Füllung und in einer würzigen Sauce. Ich fand sie köstlich, da ich den Geschmack von Kreuzkümmel sehr liebe.

750g Kartoffeln
5 Cashewkerne, fein gehackt
1 EL Rosinen
2 Chilis, grün, fein gehackt
1/2 TL Zucker
je 1 TL Koriander-, Kreuzkümmel- und Chilipulver
1/2 TL Kardamompulver
Salz
4 EL Ricotta, abgetropft
Öl zum Fritieren

Für die Sauce:
2 Zwiebeln, sehr fein gehackt
3 Knoblauchzehen, gepresst
3 cm Ingwer, gerieben
3 Tomaten, gepellt, entkernt und fein gehackt
1 TL Chilipulver
je 1/2 TL Garam Masala, Kreuzkümmel- und Korianderpulver
2 TL Mohnsamenpaste
1/2 TL Zucker
1 EL Cashewkerne, fein gehackt
4 EL Creme-Double
Ghee (oder Öl)

Die Kartoffeln waschen und kochen. Danach schälen, stampfen bzw. durch die Kartoffelpresse schicken, salzen und abkühlen lassen.

Aus den anderen Zutaten die Füllung mischen.

Dann aus dem Kartoffelteig kleine Kreise formen und in jeden etwas von der Füllung in die Mitte setzen. Kleine Bällchen formen, gut verschließen.

Diese nun in heißem Fett ausbacken und im Ofen warmhalten. (Oder die Sauce vorher kochen)

Für die Sauce die fein gehackten Zwiebeln in etwas Ghee goldgelb anbraten. Dann Ingwer, Knoblauch und die Mohnpaste nacheinander dazu geben und anbraten.

Tomaten und alle anderen Gewürze hinzu fügen und langsam anbraten.

Anschließend Zucker, Cashews und die Creme-Double unterrühren und so lange auf kleiner Flamme köcheln lassen, bis die Sauce eindickt.

Auf einem Teller mit den Koftas anrichten und servieren.

Dazu gab es den Reispilaw von gestern und frittierte Blumenkohlröschen mit Gemüse.

Dafür wurden Blumenkohlröschen in einem Teig getunkt und ebenfalls in heißem Öl ausgebacken.

Für die Sauce wurde Paprika längs geschnitten und mit Essig, Soyasauce und Ketchup aufgekocht zu einer süß-säuerlichen Sauce. Absolut unfotogen, aber schmackhaft und passte gut zum Menü. Vor allem die Gemüsesauce mochte ich wohl, die frittierten Blumenkohlteile waren auch gut, aber die muss ich nicht unbedingt haben.

Quelle: Kochkurs „Indisch vegetarisch“ bei Anu Hey, Frank Petzchen Kochbücher & Kochseminare

20
Jan
10

Indische Woche: Kubuli

Liebe Freunde der indischen Küche, wir kochen heute Kubuli, eine Art Reisauflauf mit Chana Dal, gespaltenen Schälerbsen.

Die Mengenangaben beziehen sich auch hier wieder auf 4 – 5 Personen.

1/2 TL Kurkuma
1 Stück Ingwer, walnussgroß
2 Knoblauchzehen
6 EL Naturjoghurt
2 Zwiebeln, in feine Ringe geschnitten
2 Chilis, grün
1/2 TL Kreuzkümmel, ganz
4 Nelken
4 Kardamom, ganz
3 cm Zimtstange, in Stücke gebrochen
Saft einer Zitrone
1/2 Bund Koriander, die Blätter
1/2 Bund Minze, die Blätter
Salz
Ghee
250g Basmati
100g Chana Dal

Den Reis al dente kochen.

Das Chana Dal ebenfalls weichkochen, in ungesalzenem Wasser.

In einem schweren, breiten Topf (am besten Gusseisen) das Ghee erhitzen und den Kreuzkümmel, Zimt, Nelken und Kardamom darin anbraten.

Dann die Zwiebelringe dazu geben, und diese braten, bis sie weich sind und gebräunt.

Den Ingwer reiben und die Knoblauchzehen pressen und beides zu den Zwiebeln geben.

Ca. 3 Minuten köcheln lassen, dabei die Zwiebeln in Bewegung halten.

Die Chilis, den Joghurt, die Hälfte des Korianders und der Minze dazu geben und auf kleiner Flamme braten.

Abschließend die Linsen, Zitronensaft und Salz hinzu fügen.

In einer ofenfesten Form zuunterst die Hälfte vom Reis schichten. Darauf die Linsenmischung verteilen und mit dem restliches Reis bedecken.

Im vorgeheizten Ofen bei 80° – 100° ca. 15 – 20 min backen.

Vor dem Servieren mit der restlichen Minze und dem Koriander bestreuen.


Dazu hatte ich mir von der Sauce vom Rezept morgen dazu getan und obwohl ich kein großer Freund von Reis bin, mochte ich dieses Pilaw gerne. Es passte auch prima zu all den anderen Sachen.

Quelle: Kochkurs „Indisch vegetarisch“ bei Anu Hey, Frank Petzchen Kochbücher & Kochseminare

19
Jan
10

Indische Woche: Rasam

नमस्कार.

Weiter gehts in der indischen Woche mit Rasam, einer Suppe aus roten Linsen mit frischem Koriander. Auch wird Tamarinde verwendet, einem beliebten Gewürz in der indischen bzw. asiatischen Küche. Der säuerliche Geschmack von Tamarindenmark passt sehr gut zur Schärfe der verwendeten Chilis und natürlich auch zu den Linsen. Selbst hier ist es ja in verschiedenen Regionen Deutschlands üblich, Essig in die Linsensuppe zu geben.

Einen weiteren besonderen Geschmackskick bekommt die Suppe durch den so genannten „Tadka“ am Schluss.

Auch dieses Rezept ist als Vorspeise geeignet für 4 – 5 Personen.

100g rote Linsen
6 Tassen Wasser
1 EL Tamarindenmark
2 EL Ghee
6 rote Chili, getrocknet
1 TL schwarze Pfefferkörner
1 EL Koriander, gemahlen
1 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1 Messerspitze Asafoetida
4 mittelgroße Zwiebeln, fein gehackt
1/4 TL Kurkuma
1 TL brauner Zucker
1 Bund Koriandergrün, die Blätter

Tadka:
4 rote Chili, getrocknet
1 TL schwarze Senfkörner
10 Curryblätter, frisch
1 EL Öl

Die Linsen mit 3 Tassen Wasser weichkochen.

Das Tamarindenmark in einer Tasse heißem Wasser auflösen.

Das Ghee erhitzen und die Chilis, Zwiebeln, Pfefferkörner, Koriander- und Kreuzkümmelpulver sowie das Asafoetida darin 3 – 4 min anbraten.

Die Gewürze abkühlen lassen, zu den Linsen geben und alles zusammen gut pürieren.

Das Tamarindenmark, Kurkuma, Zucker und Salz ebenfalls zu den Linsen geben.

Alles mit 2 – 3 Tassen Wasser auffüllen und ca. 10 min kochen lassen.

Für das Tadka in etwas heißem Öl die anderen Gewürzen anbraten, bis die Körner platzen und die Curryblätter braun sind.

Auf die Linsen gießen und SOFORT mit einem Deckel verschließen, damit das Aroma nicht entweichen kann.

Bis zum Servieren auf kleiner Flamme warm halten.

In Suppenschälchen füllen und mit dem gehackten Koriander garniert servieren.

Die angegebene Menge an Chilis kann man selbstverständlich reduzieren, wenn die Suppe weniger scharf gewünscht wird. Ich fand sie allerdings durchaus gut geschärft, aber ich bin auch mittlerweile einiges gewohnt.

Durch die Tamarinde bekommt die Suppe eine angenehme leichte säuerliche Note, die in Verbindung mit den anderen indischen Gewürzen gut zusammenpasst. Die Suppe lässt sich gut vorbereiten und warmhalten.

Quelle: Kochkurs „Indisch vegetarisch“ bei Anu Hey, Frank Petzchen Kochbücher & Kochseminare

18
Jan
10

Indische Woche: Tomaten-Chutney auf Pappadums

Hier nun das erste Rezept aus dem Kochkurs letzte Woche, als Vorspeise für 4 – 5 Personen:

Chutney:
250g gehackte Tomate (Dose), abgetropft
1 Zwiebeln, klein gewürfelt
1/2 Bund Koriander, die Blätter
1 Knoblauchzehe, gepresst
Salz
5 grüne Chilis, gehackt
1 TL Zucker
1 EL Pflanzenöl

Gewürzmischung:
1 rote Chili, getrocknet
1/2 TL schwarze Senfkörner
3 Curryblätter
1 TL Pflanzenöl

10 Mini-Pappadums, erhältlich im Asialaden Eures Vertrauens oder diversen Internet-Versandshops.

In einem Wok reichlich Sonnenblumenöl erhitzen und die Papadums  darin ausbacken. Das geht in Sekunden, die Teilen ploppen auf und sehen dann ein bißchen aus wie die Krabben-Chips beim Chinesen. Auf Küchenkrepp ablegen.

Pappadums sind aus Linsenmehl und es gibt sie verschieden gewürzt. Da sie sehr schnell Wasser aufnehmen, sollte man sie nur kurz vorher im Öl ausbacken, sie werden sonst weich. Alternativ zum Ausbacken ist auch toasten möglich oder aufbraten in einer Pfanne, allerdings puffen sie dann weniger auf.

Für das Chutney:

Das Ö in einer Pfanne erhitzen und die gehackte Zwiebel, den Knoblauch und die grünen Chilis anbraten, bis die Zwiebeln glasig sind.

Salz, Zucker und den Koriander hinzufügen und alles köcheln lassen für ca. 1 min.

Die Tomaten dazu geben und so lange in der offenen Pfanne weiterköcheln, bis die Flüssigkeit verdunstet ist. Den Herd ausmachen.

In einer anderen Pfanne Öl erhitzen und die rote Chili, die Senfkörner und Curryblätter anbraten, bis sie braun werden. Rasch zu den Tomaten gießen und gut vermischen.

Alles etwas abkühlen lassen und zusammen mit den Pappadums servieren.

Geschmacklich ist es eine Gewürzexplosion, scharf, aber passend und in Verbindung mit den Pappadums eine gute Mischung verschiedener Texturen. Ich würde ungewürzte Pappadums empfehlen, da das Chutney gut gewürzt ist.

Quelle: Kochkurs „Indisch vegetarisch“ bei Anu Hey, Frank Petzchen Kochbücher & Kochseminare




Mestolo: DAS vegetarische Kochblog!

Vegetarische Küche, möglichst biologisch, regional und saisonal - mit Ausnahmen. Einmal wöchentlich geöffnet.

"Gutes Essen kann gesundheitsschädlich sein, schlechtes ist es immer." Wolfram Siebeck

Koch-Events:

Was ich wichtig finde:

Ärzte ohne Grenzen - Gesundheit ist ein Menschenrecht

Kochbuch:

Rezeptebuch

Und außerdem:

Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits

Küchenblogs