Posts Tagged ‘kreuzkümmel

28
Jul
11

Küchentourismus: Lauch-Halloumi-Körbchen mit Kreuzkümmel

Heute durfte ich aussuchen, was gekocht wird und ich habe mich in Teilen an ein Rezept gehalten aus Rose Elliot’s „Vegetarian meals in minutes„. Von dort stammt die Grundidee, Lauch mit Halloumi und Kreuzkümmel zu kombinieren.

Das Ganze in Blätterteigkörbchen zu packen, war meine Idee und daran wäre das Essen auch fast gescheitert. Von der Nachbarin gab’s zwar zum Glück noch die dringend benötigte Muffinform, aber Erbsen zum Blindbacken gab es nicht. Deswegen habe ich den Blätterteig mit Schnapsgläschen ausfüllt und so gab es dann doch noch, nach der ersten Ladung mißlungener Blätterteiggebilde, ein paar passable, befüllbare Körbchen.

Reicht für 3 Personen als Hauptgericht und ist aber auch prima als Vorspeise geeignet:

3 Stangen Lauch, in Scheiben geschnitten
2 EL Maiskörner
1 kleine Zucchini, in 1cm großen Würfel
200g Halloumi, in 1cm großen Würfel
Kreuzkümmel
Saft einer halben Zitrone
Pfeffer, Salz

Die halloumiwürfel in einer Grillpfanne rundrum goldbraun braten.

In einer anderen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen, den Lauch und die Zucchini dazugeben und unter stetigem Rühren garen. Eventuell ein bißchen Wasser dazu geben.

Wenn das Gemüse fast gar ist, den Kreuzkümmel und den Mais dazugeben und zu Ende garen.

Den Zitronensaft unterrühren und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Zum Schluss den Halloumi dazugeben und nochmals kurz alles erwärmen.

Zum Servieren in die Blätterteigkörbchen füllen.

Den Blätterteig habe ich ausgerollt, ca. 10cm große Kreise ausgestochen und Muffinförmchen damit ausgelegt. Dann im Ofen bei 180° blindbacken (oder Schnapsgläser reinstellen). Abkühlen lassen und aus der Form holen.

Die gehen sicher auch in hübscher als meine, ich war einfach nur froh, dass ich letztendlich doch noch Erfolg hatte. 🙂

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29
Jun
11

Kreuzkümmel-Fladenbrot mit Chili

Selbstgebackenes Brot ist immer wieder was so schönes, auch wenn ich jetzt nicht mit den reichsten Backfähigkeiten gesegnet bin. Vor allem deswegen bin ich immer wieder froh über leichte, gelingsichere Brotrezepte wie dieses Fladenbrot aus der Pfanne, gewürzt mit Kreuzkümmel und Chili. Dieses Rezept hier ist aus dem Buch „Die neue vegetarische Küche“ vom Maria Elia, daraus gab es hier im Blog schon mal die Rote Bete-Klöße.

Das Brot erinnert ein wenig an die indischen Fladenbrote, deren Name mir gerade nicht einfällt, aber die ebenfalls in der Pfanne gegart werden.

400g Mehl, plus etwas mehr zum Bestäuben
3 TL Meersalz
1 EL natives Olivenöl extra, plus etwas mehr zum Einfetten
3/4 EL Trockenhefe
1/2 EL Zucker
250 ml lauwarmes Wasser (nicht zu heiß, damit die Hefe nicht abstirbt)
2 TL Kreuzkümmel, im Mörser grob zerstoßen
1/2 TL Chiliflocken

Hefe, Zucker und Wasser in einer kleinen Schüssel anrühren. An einem warmen Ort etwa zehn Minuten ruhen lassen, bis die Mischung Blasen wirft.

Das Mehl in eine Rührschüssel sieben, die Gewürze und das Salz zugeben. Das Öl in die Hefemischung geben und alles zum Mehl gießen. Mit dem Knethaken der Küchenmaschine oder mit den Händen vermengen.

Sobald sich die Anteile verbinden, die Masse auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und zehn Minuten zu einem glatten Teig kneten.

Den Teig in eine geölte Schüssel geben, abdecken und an einem warmen Ort etwa ein bis eineinhalb Stunden auf doppelte Größe aufgehen lassen. Wieder auf die bemehlte Arbeitsfläche geben, durchkneten und in acht Kugeln aufteilen.

Mit dem Nudelholz jede Kugel zu einem fünf Millimeter dünnen Fladen ausrollen. Die Fladen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen. Bis hierhin kann man den Teig auch am Vortag vorbereiten und bis zum Weiterverarbeiten kalt stellen.

Eine Grillpfanne vorheizen, jeden Teigfladen mit etwas Olivenöl einfetten und mit der geölten Seite nach unten vorsichtig in die Pfanne geben. Bei mittlerer Hitze etwa eine Minute backen. Der Teig sollte goldbraun werden und leichte Blasen werfen. Wenden und von der anderen Seite backen. Aus der Pfanne nehmen und warm stellen.

Falls man das Brot nicht sofort servieren will, sollte man es vor dem Servieren nochmals kurz aufbacken.

14
Dez
10

Marokkanische Möhrensuppe

Mein Postfach wird täglich mit Rezepten von nahezu 50 Foodblogs gefüllt. Mit dabei ist natürlich Chili & Chiabatta, eins der ältesten und etabliertesten deutschen Blogs. Letzte Woche fand ich dort dieses Rezept für eine Suppe, die mir aufgrund der Einfachheit und der verwendeten Gewürze direkt gut gefallen hat. Vor allem Herrn Mestolo kann ich mit Kreuzkümmel immer glücklich machen und so gab es am Wochenende eben diese Suppe.

Zum Einsatz kamen bei uns cremefarbene Karotten namens Creme de Lite und violette, die allerdings nur in Juliennes geschnitten als Deko.

Das Rezept von Petra habe ich unverändert übernommen, allerdings habe ich auf dem Foto den Sauerahm vergessen (dafür ist etwas Olivenöl mit drauf)

2 EL Butter
2 Zwiebeln; gehackt
450g Möhren; in 1 cm Scheibchen geschnitten
600 ml Gemüsebouillon
1 1/2 TL Kreuzkümmel
2 TL Honig
Zitronensaft
Piment
Sauerrahm

Die Butter in einem mittleren Topf aufschäumen lassen. Die Zwiebeln etwa 2 Minuten darin anschmoren, dann die Möhren zugeben. Die Brühe angießen und alles zum Kochen bringen.

Die Hitze reduzieren und 20-30 Minuten simmern lassen, bis die Möhren sehr weich sind.

Den Kreuzkümmel in einer kleinen Pfanne rösten, bis er duftet. Abkühlen lassen und fein mörsern.

Die Suppe vom Herd nehmen und mit dem Pürierstab fein pürieren.

Mit Honig, Zitronensaft, Kreuzkümmel (etwas zum Bestreuen zurückbehalten), Piment, Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Suppe auf Teller verteilen, etwas Sauerrahm darauf geben und mit Kreuzkümmel bestreuen.

Schmeckt sehr gut, wenig karottig, aber ich denke, das lag an der Sorte und natürlich am Kreuzkümmel. Beides aber eher ein Pluspunkt. 🙂

04
Mrz
10

Falafel

Falafel sind meist frittierte Bällchen aus  Kichererbsenpüree, verschiedenen Kräutern und Gewürzen. Man nimmt an das Falafel in Ägypten entstanden sind und von den dort wohnenden Christen zur Fastenzeit als Speise dienten. Heutzutage findet man Falafel in fast allen Ländern des nahen und Mittleren Ostens und auch Nordafrika.

Ich mochte Falafel nicht, da ich nicht so gerne frittierte Sachen mag, aber die Alternative, sie im Backofen zu garen, ist für mich prima. Falafel sind schnell gemacht, vor allem wenn man alternativ zu vorgekochten Kichererbsen greift.

200g Kichererbsen
2 EL Zitronensaft
Kreuzkümmel, gemörsert
1 gehackte Chilischote
1 Zwiebel, klein gehackt
1 Knoblauchzehe, klein gehackt
2 EL gehackte Petersilie
2 EL Mehl
1 TL Backpulver
2 EL Paniermehl
Öl

Kichererbsen am Tag vorher in reichlich Wasser einweichen.

Am nächsten Tag das Wasser abschütten und die Kichererbsen mit frischem Wasser gar kochen.

Den Ofen auf 200° vorheizen.

Dann die Kichererbsen in der Küchenmaschine mit dem Zitronensaft pürieren.

Die pürierten Kichererbsen mit Salz und Kreuzkümmel kräftig würzen, die gehackte Petersilie hinzufügen, sowie den Knoblauch und die Zwiebel.

Danach das Mehl, Backpulver und Paniermehl mischen und zusammen mit den pürierten Kichererbsen zu einem festen Teig verkneten.

Daraus dann kleine, walnussgroße Bällchen formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Wenn man mag, kann man die Falafel noch mit etwas Olivenöl einpinseln.

Die Falafel für ca. 15 min auf mittlerer Schiene goldbraun backen.

Wir hatten dazu geraffelte Möhren mit Ingwer, Sesam und etwas Öl und Essig, außerdem einen Joghurt mit Minze.

Ging recht schnell und hat uns prima zusammen mit dem Joghurt geschmeckt.




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