Posts Tagged ‘marmelade

18
Okt
10

Apfel-Zimt-Marzipan-Marmelade

Apfel, Zimt und Marzipan – ein himmlische Kombination, gerade jetzt, wo doch Weihnachten schon fast vor der Tür steht. Und wenn man nach den Angeboten in den Supermärkten geht, möchte man eh meinen, Weihnachten sei schon nächste Woche.

Wir im Hause Mestolo haben allerdings die eherne Regel: vor dem 1. Advent wird kein Weihnachtszeugs gekauft! Aber selbst machen, auch wenn die Marmelade (oder ist es Konfitüre?) nicht ausschließlich weihnachtlich ist.

1400 g Äpfel (geschält und entkernt gewogen)
150 g Marzipanrohmasse
300 ml Apfelsaft
500 g Gelierzucker 2:1
1 TL Zimt

Das Marzipan klein schneiden und in 150 ml Apfelsaft auflösen.

Inzwischen die Äpfel schälen, entkernen und grob schneiden.

Die Äpfel mit 150 ml Apfelsaft in einem Topf so lange köcheln lassen, bis sie weich sind.

Dann die Äpfel mit dem Kartoffelstampfer (wahlweise Pürierstab) zerkleinern.

Danach das aufgelöste Marzipan, den Zimt und den Gelierzucker dazugeben und nach Anweisung 3 min sprudelnd kochen lassen.

In über Wasserdampf sterilisierten Twistoff-Gläser einfüllen, verschlüssen und 5 min auf dem Deckel stehen lassen.

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04
Okt
10

Kürbiswoche 2: Muskatkürbis-Marmelade

Weiter geht’s mit Kürbiswoche und zum Beginn dieser Woche mal kein Hauptgericht, sondern eine Marmelade aus Kürbis. Wir haben uns hier für Muskatkürbis entschieden, da in unserer Küche noch ein 5-Kilo-Exemplar trohnte und verarbeitet werden wollte. Aber nach Hokkaido– und Butternut-Kürbis-Rezepten (und sogar Rezepten mit grünschaligem Hokkaido) in der letzten Woche kommt ein Muskatkürbis doch gerade richtig für ein bißchen Abwechslung.

1,2 kg Muskatkürbis, geschält und gewürfelt
250 ml Ahornsirup
250 g klarer Honig
2 Zimtstangen
250g Gelierzucker 1:1

Die Kürbiswürfel, die Zimtstangen, den Ahornsirup und den Honig in einem Topf gut miteinander verrühren und aufkochen.

Ungefähr eine Stunde auf kleiner Hitze köcheln lassen, dabei immer mal wieder umrühren.

Dann die Zimtstangen entfernen.

Anschließend den Kürbis pürieren und nochmals eine halbe Stunde köcheln lassen, auch jetzt immer wieder umrühren.

In der Zwischnzeit die sauberen Gläser und Deckel in einem geschlossenem Topf über einem Dampfeinsatz sterilisieren.

Zum Abschluss den Gelierzucker hinzufügen und alles nochmals für 4 min aufkochen.

Das heiße Kürbismarmelade in die Gläser füllen, sofort verschließen und für 5 min auf dem Deckel stehen lassen.

Herr Mestolo meint, das sei die beste Marmelade, die wir je gemacht hätten. Besonders gelungen finde ich sie auf Brot zusammen mit einem Ziegenfrischkäse, das passt einfach perfekt und schmeckt genial.

04
Jun
10

Die Rharbarberbarbara



Passend dazu unsere Lieblingsmarmelade (links)

1 kg Erdbeeren

0,5 kg Rharbarber

3 TL Provenceblüten

und die entsprechende Menge Gelierzucker , nach Packungsangaben zubereiten.

Schmeckt wirklich toll.

Euch allen ein schönes Wochenende!

11
Jun
09

Marmellata di fragole e fiori

Erdbeermarmelade

Ein Blogeintrag von der Kochschlampe hat mich überzeugt, dass Marmelademachen doch nicht so schwer ist, wie ich immer befürchtet hatte. Trotzdem haben wir erstmal wirklich kleinklein angefangen mit einem Pfund Erdbeeren und einem Restbestand Herbaria Provençalische Wildblütenmischung, die ich statt Rosmarin oder Lavendel verwendet habe.

500 g Erdbeeren
500 g Gelierzucker 1:1
2 TL Provençalische Wildblütenmischung (Herbaria)*

Die Erdbeeren putzen und kleinschneiden, mit dem Gelierzucker und der Wildblütenmischung verrühren und 3 Stunden stehen lassen. Dann das ganze auf dem Herd 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.

In saubere Twist-off-Gläser noch heiß einfüllen. Diese auf den Deckel stellen und 5 Minuten so stehen lassen. Dann wieder richtig herum drehen und erkalten lassen.

*Die Provençalische Wildblütenmischung enthält Hibiskus-, Holunder-, Kornblumen-, Lavendel-, Orangenblüten, Thymianblüten und -blätter, Veilchen-, Erika-, Schafgarbenblüten und Safranfäden und schmeckt in Verbindung mit den Erdbeeren sehr gut, es gibt dem Ganzen eine besondere Note. Ein bißchen weniger süß wär nicht schlecht, ich werde also demnächst die 2:1 oder 3:1-Varianten testen.

Und dann – das erste Brötchen mit der ersten eigenen Marmelade war schon auch was besonderes:

Marmeladen-Brötchen

Mindestens ein weiterer Versuch mit Mispeln wird folgen. Und vielleicht Limetten. Oder Zitronen. Orangen? Mal sehen.

29
Mai
09

DKduW: Crostata di marmellata

Crostata
 
Frisch gekauft und sehr begeistert bin ich von meiner neusten Errungenschaft auf dem Kochbuch-Sektor: La Cucina Casalinga. Tolle italienische, traditionelle Landküche für alle Anlässe: Antipasti, primi e secondi, carne, pesce, cotorni e dolci.  Das neue Kochbuch liefert mir einen guten Grund bei Foodfreaks DKduW mitzumachen: Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen.  
 
Hier nun unser Beitrag aus der Abteilung Dolci: Crostata di marmellata, ein Mürbeteigkuchen mit Marmeladenfüllung, ein typisches Rezept aus der Emilia Romagna.

200g Mehl
100g Zucker
100g Butter
die abgeriebene Schale einer Zitrone
säuerliche Marmelade (hier: Johannisbeer-Gelee)

Aus Mehl, Butter, Zucker und Zitronenschale einen glatten Teig zubereiten. Backpapier auf einer Arbeitsfläche auslegen und den Teig darauf ca. 0,5 Zentimeter ausrollen. Etwas Teig für das Gittermuster abschneiden und den restlichen Teig kreisrund ausrollen.

Den Teig dann in eine gefettete Springform legen, einen Rand von ca. 1 Zentimeter Höhe bilden. Den Boden dünn mit Marmelade bestreichen.

Aus dem restlichen Teig ein Gittermuster auf den Kuchen legen und alles bei 180°C (vorgeheizt)  ungefähr 25 – 30 Minuten backen.

Das typische Gittermuster

So gern ich koche, so schwer fällt mir das Backen Der Kuchen ist zwar relativ schnell und einfach zu machen, vielleicht nicht wirklich anspruchsvoll, aber für mich um so vieles anstrengender als ein 3-Gänge-Menu zu zaubern. Ich werd‘ ihn trotzdem wieder backen 😉

Ach so, und das Buch, das möchte ich nach dem ersten Durchblättern schon nicht mehr missen, es ist ein wundervoller Quell an Kücheninspiration für Rezepte, genau wie wir sie mögen.

 




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