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08
Jul
11

Yotam Ottolenghis Socca

Schon wieder ein Armleuteessen und schon wieder ein Rezept von Yotam Ottolenghi. Ich kann ja, trotz des, vielleicht grauenvollen, Covers und auch des sicher wenig ansprechenden deutschen Titels („Plenty“ klingt einfach viel besser als „Genussvoll vegetarisch“) diesem Kochbuch wirklich nur höchstes Lob aussprechen. Aber ich mochte den Ottolenghi auch schon vorher und mir gefällt einfach seine herrlich unverbissene Art, wie er vegetarische Küche einem breiten Publikum schmackhaft macht, ohne erhobenen Zeigefinger und seitenlange Ausführungen zum Thema.

Socca sind eine Art Pfannkuchen aus Kichererbsenmehl, wie bereits erwähnt, war das früher ein Armleuteessen. Das würde man sich heute noch wünschen, wenn man im Laden eine Tüte Kichererbsenmehl käuflich erwerben will und sich fragt, ob die mittlerweile mit Gold aufgewogen werden. 🙂

200g Kirschtomaten, halbiert
Salz und schwarzer Pfeffer
Olivenöl
500g weiße Zwiebeln, in dünne Ringe geschnitten
2 TL Thymianblättchen
½ TL Weißweinessig
125g Kichererbsenmehl
1 Eiweiß
Crème fraiche zum Servieren

Zuerst die Tomaten zubereiten. Dazu den Backofen auf 130°C vorheizen. Die Tomaten mit der Schnittseite nach oben in einer ofenfesten Form verteilen, mit Salz und Pfeffer bestreuen und mit Olivenöl beträufeln. Für 25 Minunten in den Backofen stellen, bis sie halb gar sind. Sie sollen keinesfalls vollständig trocknen.

Inzwischen 2 EL Olivenöl in einer großen Bratpfanne erhitzen. Die Zwiebeln, den Thymian, etwas Salz und Pfeffer hineingeben und eine Minute bei hoher Temperatur unter Rühren anbraten. Bei milder Hitze weitere 20 Minuten garen; gelegentlich umrühren. Die Zwiebeln sollen nun weich, süß und goldbraun (jedoch nicht dunkel) gefärbt sein. Zum Schluss den Essig unterrühren, probieren und bei Bedarf nachwürzen.

Nachdem die Tomaten aus dem Ofen genommen wurden, die Backofentemperatur auf 170°C erhöhen.

Für den Pfannekuchenteig das Kichererbsenmehl mit 225 ml Wasser, 1 EL Olivenöl, 1/2 TL Salz und etwas Pfeffer in eine Schüssel geben. Gründlich verrühren. In einer zweiten Schüssel das Eiweiß steif schlagen, bis weiche Spitzen stehen bleiben. Den Eischnee behutsam unter den Teig heben.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen und mit etwas Olivenöl bestreichen. Eine kleine antihaftbeschichtete Pfanne mit einer Grundfläche von etwa 14 cm Durchmesser mit sehr wenig Öl auspinseln. Bein hoher Temperatur erhitzen. Dann den Herd auf mittlere bis hohe Temperatur einstellen und ein Viertel des Soccateigs in die Pfanne gießen. Der Pfannkuchen sollte etwa fünf Millimeter dick sein. Nach zwei Minuten erscheinen Luftbläschen an der Oberfläche, dann ist die Unterseite gestockt. Mit einer Palette zuerst die Ränder lösen, dann den Pfannkuchen vorsichtig anheben und umdrehen. Eine weitere Minute backen. Danach auf das vorbereitete Backblech legen. Mit dem restlichen Teig ebenso verfahren. Wenn die Pfannkuchen fertig gebacken sind, alle zusammen fünf Minuten im Ofen erhitzen.

Zum Servieren die Socca vollständig mit den Zwiebeln bedecken. Die Tomatenhälften darauf anrichten. Etwa vier Minuten im Backofen erwärmen. Warm servieren, die Crème fraiche dazu reichen.

Nächste Woche gibt es hier wieder eine Themenwoche, natürlich gemüsig, saisonal und regional. Wer es errät, was da eine Woche lang bekocht wird, bekommt einen Gummipunkt. 🙂

Wir wünschen Euch allen ein wunderschönes wolkenloses Julisommersonnenwochenende!

Quelle:
Yotam Ottolenghi
Genussvoll vegetarisch
mediterran-orientalisch-raffiniert
288 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-8310-1843-7
€ 24,95
Dorling Kindersley Verlag

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24
Jun
11

Yotam Ottolenghi-Woche: Gebratene weiße Bohnen mit Feta, Sauerampfer und Sumach


Das letzte Rezept der Ottolenghi-Woche wäre fast nichts geworden, weil wir zuerst keinen Sumach gefunden haben. Dann sind wir aber doch fündig geworden beim türkischen Supermarkt.
Bei diesem Rezept stimmt wieder alles, ich würde allerdings unbedingt empfehlen, getrocknete Bohnen zu nehmen und selbst zu kochen, Bohnen aus der Dose sind einfach schon zu weich gekocht.

Ottolenghi war mir ja nicht unbekannt, ich mochte seine Rezepte schon im Guardian. Diese Woche und das Buch haben mich nochmal bestätigt und ich kann nur wärmstens empfehlen, sich das Buch zu kaufen, es ist auf jeden Fall eine Bereicherung für jede Küche und herrlich undogmatisch vegetarisch 🙂

500g getrocknete weiße Bohnen
2 EL Natron
60g Butter
4 – 5 EL Olivenöl
8 Frühlingszwiebeln, in Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, gepresst
1 frische rote Chilschote, in Ringe geschnitten
200g Sauerampfer, in 2 cm breite Streifen geschnitten, plus etwas mehr in dünne Streifen geschnitten zum servieren
1/2 TL Salz
1 1/2 EL Zitronensaft
150g Feta, zerkrümelt
2 TL Sumach, gemahlen
1 Handvoll gehackte Kräuter wie Kerbel oder Dill

Die Bohnen über Nacht mit reichlich Wasser und 1 TL einweichen. Am nächsten Tag das Wasser erneuern und die Bohnen mit frischem Wasser kochen. Das kann bis zu einer Stunde dauern. Die Bohnen so kochen, dass sie gar, aber auf keinen Fall zu weich sind. Das haben wir bereits am Vortag gemacht.

Dann die Bohnen in einer heißen Pfanne mit Butter und Öl anbraten. Gerade so viel Bohnen hineingeben, dass der Pfannenboden bedeckt ist. Von jeder Seite 1 – 2 min anbraten, bis sie goldbraun gebraten sind und die Haut leichte Blasen wirft.

Beim Anbraten der letzten Portion kurz vor Ende der Garzeit die Frühlingszwiebeln, den Knoblauch, den Chili und den Sauerampfer hinzufügen und etwas 1 min mit braten. Die anderen bereits angebratenen Bohnen wieder zurück in die Pfanne geben, die Pfanne vom Herd nehmen, salzen und die Bohnen abkühlen lassen, bis sie lauwarm sind.

Dann bei bedarf nachwürzen, mit dem Zitronensaft beträufeln und dem Feta und dem Sumach bestreuen und mit den gehackten Kräutern und den schmalen Sauerampferstreifen garnieren. Mit etwas gutem Olivenöl beträufeln und servieren.

Auch das war wieder sehr köstlich, bisher gab‘s von Ottolenghi aber bei uns noch nichts, was ich nicht mochte,

Wir wünschen Euch allen ein wunderbares, erstes Sommersonnenwochenende!!

23
Jun
11

Yotam Ottolenghi-Woche: Castelluccio-Linsen mit Tomaten und Gorgonzola

Die Ottolenghi-Woche neigt sich dem Ende und nach Vorspeise und Hauptgerichten ist meine heutige Wahl ein Salat.
Lauwarmer Linsensalat mit einem reichhaltigen Geschmacksfeuerwerk verschiedener Kräuter und Aromen.

Vom Aufwand eher gering, allerdings brauchen die Tomaten etwas Zeit im Ofen. Auch an diesem Rezept ist alles stimmig, der Salat hat sehr gut geschmeckt. Wichtig ist, einen nicht ganz so kräftigen Gorgonzola zu wählen, der würde sonst die anderen Aromen zu sehr verdrängen.

1 kleine, rote Zwiebel, in sehr dünne Scheiben geschnitten
1 EL guter Rotweinessig
1 TL Maldon Sea Salt
250g Castelluccio-Linsen
3 EL Olivenöl
1 Knoblauchzehe, zerdrückt
3 EL Kerbel, gehackt
3 EL Schnittlauchröllchen
4 EL Dill, gehackt
80g milder Gorgonzola, in unregelmäßige Stücke geschnitten
Pfeffer

Ofengetrocknete Tomaten:
5 Flaschentomaten
8 Zweige Thymian
1 EL Olivenöl
2 EL Balsamico
Salz

Zuerst die ofengetrockneten Tomaten zubereiten. Dazu den backofen auf 130° vorheizen, die Tomaten längs vierteln und mit der Hautseite nach unten auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen.
Die Thymianzweige darauf verteilen. Mit dem Olivenöl und dem Balsamico beträufeln und mit etwas Salz bestreuen.

Für 90 min in den Backofen stellen, bis die Tomaten halb getrocknet sind. Den Thymian entfernen und die Tomaten auf dem Blech kurz abkühlen lassen.

Während die Tomaten trocknen, kann man alles andere gut machen: die Zwiebelscheiben in einer mittelgroßen Schüssel mit dem Rotweinessig übergießen und mit dem salz bestreuen. Umrühren und einige Minuten marinieren, damit die Zwiebeln etwas weicher werden.

Die Linsen in einen Topf mit kochendem Wasser geben ( das Wasser sollte etwa drei Zentimeter über den Linsen stehen) und 20-30 Minuten köcheln lassen, bis sie gar sind. In einem Sieb abgießen, gut abtropfen lassen und noch warm zu den Zwiebelringen geben. Das Olivenöl, den Knoblauch und etwas schwarzen Pfeffer hinzufügen, alles vermischen und abkühlen lassen. Nach dem Abkühlen behutsam die Kräuter unterheben, probieren und bei Bedarf nachwürzen.

Zum Servieren die Linsen hügelförmig auf einen großen Teller oder in einer Schüssel anrichten, dabei die Gorgonzolastückchen und die ofengetrockneten Tomaten nach und nach mit einbauen. Zum Schluss nach Belieben mit der beim Garen der Tomaten ausgetretenen Flüssigkeit beträufeln und servieren.

Quelle:
Yotam Ottolenghi
Genussvoll vegetarisch
mediterran-orientalisch-raffiniert
288 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-8310-1843-7
€ 24,95
Dorling Kindersley Verlag

21
Jun
11

Yotam Ottolenghi-Woche: Frische Polenta mit Auberginengemüse

Die Ottolenghi-Woche geht weiter mit einem absolut fantastischen Rezept, das es wirklich sofort, eigentlich sogar schon beim Lesen, bei mir auf meine persönliche Top Ten-Liste gebracht hat.
Polenta mögen wir ja schon sehr gerne, aber diese hier aus frischem Mais toppt alles und ist auch nicht vergleichbar mit herkömmlicher Polenta. Ottolenghi beschreibt sie als „Babynahrung, allerdings im positiven Sinne: geschmeidig, süßlich, mild und wohltuend, fast wie Haferbrei“.

Sie ist nicht so mächtig wie richtige Polenta, aber auch sehr sättigend, von dem Rezept werden 4 Personen gut satt, auch wenn es erstmal nicht so scheint, während man kocht.
Das Rezept ist etwas aufwändiger und braucht ein bißchen Zeit, aber das lohnt sich allemal, frische Polenta ist einfach göttlich. 🙂

6 Maiskolben
40g Butter, gewürfelt
200g Feta, zerkrümelt
Salz, Pfeffer

Auberginensauce:
150ml Öl
1 mittelgroße Aubergine
2 TL Tomatenmark
60ml Weißwein
200g geschälte, gehackte Tomaten
Salz, Zucker
1 EL gehackter Oregano

Zuerst die Auberginensause zubereiten. Dazu das Öl in einem großen Topf erhitzen und die Auberginenwürfel etwa 15 min anbraten, bis sie eine appetitlich braune Farbe annehmen.

Möglichst viel Öl abschütten, das Tomatenmark in den Topf geben und mit den Auberginen vermischen. 2 min erhitzen, den Weiwein dazugießen und eine weitere Minute erhitzen.

Nun die Tomaten, 100ml Wasser, je zwei Prisen Salz und Zucker sowie den oregano hinzufügen und nochmals 5 min köcheln lassen, damit sich die Aromen entfalten. Zur Seite stellen und vor dem servieren nochmals erhitzen.

Für die Polenta die Maiskörner von den Kolben schneiden, man benötigt ca. 500g Maiskörner.

Die Maiskörner in einem Topf mit 500ml Wasser bedecken und aufkochen, dann ca. 12 min köcheln lassen. Abgießen, aber das Kochwasser aufbewahren.

Die Maiskörner im Blender einige Minuten pürieren, um die feste Haut der Körner möglichst fein zu zerkleinern, ggf. etwas Kochwasser hinzufügen.

Die Maispaste nun zum Kochwasser in den Topf geben und 10 – 15 min unter Rühren bei niedriger temperatur garen, bis sie auf die Konsistenz von Kartoffelpüree eindickt.

Die Butter, den Feta, Salz sowie etwas Pfeffer unterziehen und nochmals 2 min erhitzen.

Die Polenta gleichmäßig auf flache Schalen verteilen und in die Mitte warme Auberginensauce geben.

Quelle:
Yotam Ottolenghi
Genussvoll vegetarisch
mediterran-orientalisch-raffiniert
288 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-8310-1843-7
€ 24,95
Dorling Kindersley Verlag

20
Jun
11

Yotam Ottolenghi-Woche: Rauchige Frittata

Ottolenghi ist zwar kein Gemüse, sondern ein ziemlich guter Koch mit Neigung zum Kochbuchschreiben, und trotzdem steht Yotam ottolenghi diesmal im Mittelpunkt der neuen Mestolo Themenwoche. Grundlage ist das, jetzt nicht mehr ganz so niegelnagelneue, vegetarische Kochbuch vom Carnivore Yotam Ottolenghi „Köstlich vegetarisch“, das momentan in aller Munde ist und mit dem ich diese Kochwoche bestreiten werde, ein kulinarisches Highlight eben (nicht) nur für Vegetarier! Von mir bekommt dieses Buch eine uneingeschränkte Kaufempfehlung. Oder lasst es Euch zum Geburtstag schenken, wie ich.

Was ich an Herrn Ottolenghis Rezepten ja sehr schätze ist, dass sie bisher durch die Bank alle gelungen sind und, das kommt auf der Positivliste natürlich noch hinzu, das sie uns bisher alle ausnahmslos wirklich sehr gut geschmeckt haben.
Die Rezepte haben für uns alle bisher diesen „Ui, das könnte ab sofort eins meiner Lieblingsrezepte sein“-Effekt. 🙂
Besonders hervorzuheben seien da die Karamelisierte Knoblauch-Tarte oder das fantastische Sweetcorn Chowder bis hin jetzt im Juni noch zur Saison den Spargel Mimosa, auch schon aus diesem Kochbuch.

Irgendwie stimmt immer alles und trifft genau unseren Geschmack. Und da kam mir die Idee zu dieser Ottolenghi-Woche und so viel sei verraten – es sind wieder so einige Lieblingsrezepte dabei. Fünf verschiedene Rezepte mit verschieden langen Zutatenlisten und natürlich auch verschieden aufwändig.
Beginnen möchte ich mit der Rauchigen Frittata, die ihren Namen durch Zutaten wie Scamorza und geräuchertem Paprikapulver erhält. Sehr üppig von den Inhaltsstoffen, saftiger als herkömmliche Frittata, kurz – ein feines Rezept, das wieder gut zusammen passt. Vom Aufwand her eher gering, außer Käse reiben und den Blumenkohl zu präparieren gibt’s nicht soviel zu tun.

Für die Ottolenghi-Woche halten wir uns zu 99,9% an die Vorgaben, hier gab es zum Foto noch Schnittlauchröllchen, die waren im Rezept nicht vorgesehen.

1 kleiner Blumenkohl, in mittelgroßen Röschen
6 Eier
4 EL Crème Fraîche
2 EL Dijonsenf
2 TL mildes geräuchertes Paprikapulver
3 EL Schnittlauchröllchen
150g geräucherter Scamorza, mit Rinde gerieben
50g gereifter Cheddar, gerieben
Pfeffer, Salz
2 EL Olivenöl

Den Blumenkohl in einem großen Topf mit kochendem Salzwasser 4 – 5 min garen, bis er fast weich ist. Abgießen und abtropfen lassen.

Den Backofen auf 190° vorheizen.

Eier, Crème fraîche, Senf und Paprikapulver gut miteinander verquirlen, anschließend den Schnittlauch und 2/3 des Käses untermischen. Kräftig mit Pfeffer und Salz würzen.

Das Olivenöl in einer ofenfesten Bratpfanne erhitzen. Darin den Blumenkohl etwas 5 min anbraten, bis er auf einer Seite eine goldbraune Färbung angenommen hat. Mit der Eiermasse übergießen, dann die Röschen mit Hilfe einer Gabel gleichmäßig in der Pfanne verteilen. Etwas 5 min bei mittlerer Hitze garen.

Mit dem restlichen Käse bestreuen, dann die Pfanne in den Backofen stellen. 12 – 15 min backen, bis die Frittata vollständig gestockt ist.

Aus dem Ofen nehmen und 2 – 3 min ruhen lassen. Danach in Tortenstücke schneiden und sofort zusammen mit einem pfeffrig angemachten Blattsalat servieren.

Quelle:
Yotam Ottolenghi
Genussvoll vegetarisch
mediterran-orientalisch-raffiniert
288 Seiten, gebunden
ISBN 978-3-8310-1843-7
€ 24,95
Dorling Kindersley Verlag




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