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28
Jun
11

Minze-Pappardelle mit Pimientos de Padrón-Pesto

Eine alte Küchenweisheit sagt, dass man aus allem Pesto machen kann, genau wie man aus allem Carpaccio machen kann, wenn’s nur dünn genug geschnitten ist 😀

Deswegen gibt’s bei uns heute ein Pesto aus Pimientos de Padrón, den kleinen grünen Paprika aus Spanien, die eigentlich immer am Stück nur gebraten und gesalzen verschlungen werden.

selbstgemachte Pappardelle aus
250g Hartweizengrieß
125 ml Wasser
1/2 TL Salz
Den Teig nach einer halben Stunde Ruhezeit dünn ausrollen und mit einem scharfen Messer ca. 1cm breite Nudeln schneiden.
4 Zweige frische Minze
2 Frühlingszwiebeln

2 EL Kürbiskerne
6 Zweige Kerbel
Salz, Pfeffer, Olivenöl
200g Pimientos de Padrón
2 Zehen frischen Knoblauchs

Für das Pesto die Pimientos de Padrón in einer Pfanne mit Olivenöl rundherum gut anbraten. Abkühlen lassen.

Danach die Stiele entfernen und in einem Mixer zusammen mit dem Knoblauch, den Kerbelblättchen, den Kürbiskernen sowie etwas Salz und Olivenöl schreddern.

Die Minzeblätter in schmale Streifen schneiden, die Frühlingszwiebeln in dünne Ringe.

Salzwasser zum Kochen bringen, die Pasta kochen (das geht sehr schnell bei frischer Pasta), abgießen und im Topf mit etwas Olivenöl, der Minze und den Frühlingszwiebeln vermischen.

Zusammen mit dem Pesto servieren.

Ein frisches Abendessen, durch die Minze werden gute Akzente gesetzt. Ich würde davon abraten, die Minze mit ins Pesto zu geben, da sie dadurch zu dominant wird.
Da bei den Pimientos hin und wieder ein scharfe Schote dabei ist, wird auch das Pesto dezent scharf.

Auf jeden Fall war dieses Pesto keine meiner schlechtesten Ideen, ich würde es wieder machen 🙂

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16
Jun
11

Spargel-Avocado-Pesto

Zum Glück habe ich keine vollständige Garantie gegeben, als ich letztens verkündete, dies sei mein letztes Spargelgericht für dieses Jahr. Da wusste ich nämlich noch nichts von diesem wunderbaren Rezept, gefunden bei Bolli in ihrer französischen Küche.
Das wollte ich dann dann doch noch unbedingt testen und jetzt – mit Garantie – ist das aber wirklich das allerletzte Spargelrezept für diese Saison.

400g grünen Spargel, roh
1 Avocado
150ml Sprudelwasser
Salz
Espelette
Saft einer 1/2 Zitrone
Olivenöl

Den Spargel waschen und im unteren Drittel schälen. Ich habe zur Deko drei Spargelspitzen zurückbehalten und diese geviertelt.

Dann alles zusammen in den Mixer werfen und gut pürieren.

Falls es zu dickflüssig ist, noch etwas Wasser oder Olivenöl dazugeben.

Mit den Dekospitzen und etwas Espelette servieren, wir hatten dazu noch ein wenig gehackte und geröstete Pistazien.

Bolli isst dazu Brot, empfiehlt aber auch Pasta, bei uns, wie so oft Spaghetti alla Chitarra, hausgemacht.

Ein ganz wunderbares, sehr frisches Pesto und rasend schnell gemacht. Empfehlenswert!

Ähm, ich glaube, DAS war jetzt aber wirklich das letzte Spargelrezept… 😉

26
Mai
11

Pasta mit Spargel-Oliven-Sahne

Pasta gab es nun schon lange nicht mehr im Hause Mestolo, das letzte Mal vor dem Urlaub.

Es wurde also höchste Zeit, die Chitarra hervorzuholen, abzustauben und unser Abendessen darauf zu klimpern.
Aus dem güldenen Buch von gestern kommt das Rezept, ein schnelles Spargelrezept für Pasta, zusammen mit Oliven.
Spargel und Pasta sind ein Klassiker, die Oliven machen sich gut dabei.

Für 2 Personen benötigt man für die Pasta:
250g Hartweizengrieß
125ml Wasser
Salz
Und wie es geht, steht hier.

500 g grüner Spargel
2 Schalotten
2 Knoblauchzehen
60 g entsteinte grüne Oliven
2 EL Olivenöl
150 ml Gemüsebouillon
100 g Crème fraîche (wir hatten Sahne, weil die weg musste)
Salz, Pfeffer
2 TL Zitronensaft

Den Spargel waschen, die holzigen Enden abschneiden. Den Spargel schräg in dünne Scheiben schneiden.

Schalotten und Knoblauch schälen und mit den Oliven fein würfeln.

Öl im Topf erhitzen. Spargel darin bei mittlerer Hitze 3-4 Min. braten.

Schalotten und Knoblauch kurz mitbraten.

Bouillon, Crème fraîche und Oliven unterrühren, offen 3-4 Min. kochen lassen.

Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Mit der frisch gekochten Pasta mischen und schnell servieren.

17
Mai
11

Spargel-Menü: Riesenmuschelnudeln, gefüllt mit Spargel-Tomaten-Ragout


Zweiter Gang beim Spargel-Menü, diesmal bestehend aus gefüllten Riesenmuscheln, die ich ja auch schon öfters verwendet habe und einige Varianten auch hier veröffentlicht habe. Das Rezept ist für 4 Personen als kleiner Gang geignet, aber es ist auch prima als Hauptgang, dann sollte man vielleicht etwas mehr anbieten. Ich mochte das Zusammenspiel der Aromen, es ist sehr vielseitig, aber trotzdem wird der Spargel nicht überlagert.
Vielleicht nichts für Spargelpuristen :), die den Spargel ganz schnörkellos mögen, aber ein schönes Rezept, auch gut vorzubereiten.

Im Übrigen möchte ich auf die Spargelkochmethode hinweisen, das Wasser wird mit sehr viel Salz, Zucker, etwas Butter und einer halben Zitrone (damit der Spargel weiß bleibt) aufgesetzt, wenn es kocht, hinein mit dem Spargel, einmal aufkochen lassen, dann vom Herd ziehen und 15 min stehen lassen. Das Ergebnis ist ein wunderbar noch knackiger, auf den Punkt gegarter Spargel.

200g Cherrytomaten
2 Frühlingszwiebeln
100ml Sahne
300ml Spargelkochwasser
1 Knoblauchzehe
etwas Zucker
Pfeffer, Salz
Schnittlauch
12 große Muschelnnudeln
Basilikum
100g Pecorino
(50g geröstete Mandelblättchen)

Den Spargel schälen, die holzigen Enden abschneiden und ein Liter Wasser mit reichlich Salz, der halben Zitrone, Butter und Zucker zum kochen bringen.

Spargelschalen und die Enden ca. 10 min darin auskochen und rausnehmen. Danach den geschälten Spargel ins kochende Wasser geben und den Deckel auf den Topf setzen. Das Wasser einmal aufkochen, den Topf vom Herd ziehen und den Spargel darin ca. 15 min gar ziehen lassen.

Den Spargel herausnehmen und in 3cm lange Stücke schneiden. Vom Spargelsud ungefähr 300ml abschöpfen und beiseite stellen.

Die Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden. Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Frühlingszwiebeln darin anbraten, die Spargelstückchen dazu geben und mit dem Spargelsud sowie der Sahne ablöschen.

Etwas einkochen lassen.

Den Knoblauch schälen und mit dem Basilikum sehr fein hacken. Das zusammen und die Tomaten zur Sauce geben und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Muschelnudeln al dente kochen und mit dem Ragout füllen. Großzügig mit dem Pecorino bestreuen und im Backofen kurz gratinieren.

Auf dem restlichen Ragout anrichten und, wenn man mag mit Schnittlauchröllchen und Mandelblättchen bestreuen.

04
Mai
11

Fremdgekocht: Pasta mit Wildspargeln-Tomaten-Sugo


So, da bin ich wieder. Quasi rundum erholt aus den sonnigen Höhen Umbriens, noch schnell dienstverreist und nun wieder zurück in ESC-geschwängerte Luft Düsseldorfs. 🙂 Auch schön.

Mitgebracht neben ganz vielen anderen Dingen haben wir zum einen lustige Nudeln und zum anderen ein Geschenk, das mir gestern nach einem langem Arbeitstag den Wiedereinstieg ins Kochen erleichterte, weil es nämlich schon fertig gekocht war.

Gekocht von Maria, einer italienischen Freundin und fantastischen Köchin, wie wir schon viele Male erfahren durften.
Das zur Freude für uns, zum Nachteil von Euch, weil es natürlich kein Rezept gibt. Aber ich kann Euch sagen, es hat köstlich geschmeckt.

So ungefähr darin waren Wildspargel aus den italienischen Wäldern, höchstselbst von unseren Freunden gesucht, gefunden und gepflückt, Tomaten, vermutlich Salz und Gewürze. Ich weiß es nicht, aber es ist auch nicht so wichtig. Gut war’s einfach, richtig gut.

Mille grazie, Maria, è stato molto delizioso!!

Und damit’s nicht ganz so langweilig ist, hier ein Vorgucker auf ein schmackhaftes Getränk, dass ich in der letzten Mai-Woche präsentieren kann:

21
Apr
11

Blauregen-Pasta mit Fave und Stracchino


Wir wurden bekocht und durften dieses Essen in der Frühlingssonne Umbriens genießen. Das besondere an diesem Essen war die Verwendung von Blauregenblüten, die nicht nur optisch einen schönen Akzent setzten.

Dazu dann noch frische Fave und Stracchino, zwei der Dinge, die wir in Deutschland nur selten oder nie bekommen. Ein einfaches Essen, aber perfekt.

Es brauchte dafür:
Pasta
Stracchino
frische Fave
1 frische Zwiebel
eine Handvoll Blauregenblüten

Die Pasta kochen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel sehr fein würfeln und die Fave aus ihren Schoten holen.

Blauregenblüten aus dem Garten holen.

Wenn die Pasta al dente ist, mit dem Stracchino, den Zwiebelwürfeln und den Fave vermischen.

Mit den Blauregenblüten garnieren und servieren.

Blauregenblüten (auch als Wisteria oder Glyzinie bekannt) sind nicht giftig (im Gegensatz zu anderen Teilen der Pflanze!), schmecken leicht süßlich und passten gut zu der frischen Pasta. Dadurch dass Zwiebeln und Fave ungegart waren, ergab es zusammen eine sehr frühlingshafte, frische Pasta.

18
Apr
11

Mohn-Daikon-Pasta mit Schabziger

Letztens haben wir mal wieder Spaghetti alla Chitarra selbstgemacht und dazu alle möglichen Reste aus Kammern und Scheunen zusammengetragen.

Heraus gekommen ist eine interessante, schmackhafte und überraschende Pastavariante.

Für die Pasta benötigt man

250g Hartweizengrieß
125ml Wasser
Salz

Im Link oben steht, wie’s geht.

Dazu dann:

2 EL Mohn in der Pfanne anrösten, 2 EL Butter dazu geben und diese schmelzen lassen.

Ein Beet Daikon-Kresse kleinschneiden.

Die Pasta kochen und mit der Mohnbutter und der Kresse vermischen.

Etwas Schabziger-Käse darüber reiben und servieren.

Mit diesem feinen Rezept verabschiede ich mich über die Ostertage nach Italien und werde Euch in losen Abständen mit diversen Leckereien von dort berichten.

Eine schöne Zeit und bis bald!




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