Posts Tagged ‘portwein

10
Jun
11

Geschenke aus der Küche: Köstlich auf Eis – Portwein-Sirup

Das Wochenende verspricht wieder viel Sonne und damit alle guten Voraussetzungen für Eisgenuss. Zum Abschluss dieser Woche ein schnelles Rezept für Euch, das sich wirklich prima auf (Vanille)Eis macht. Also, ich finde, am besten auf Vanilleeis, Herr Mestolo mag den Sirup auf jedem Eis.

400ml Portwein
400g Kandis
5 Nelken
1 Stück Zimt

Den Portwein und den Kandiszucker mit den Gewürzen in einem Topf zusammen vermischen und erstmal stehen lassen.

Öfters umrühren, bis der Kandis sich auflöst.

Erhitzen und zu einem Sirup köcheln lassen.

Die Gewürze herausfischen, alles nochmal aufkochen und noch heiß in saubere Flaschen abfüllen.

Schon fertig.

Und auch wenn damit der Verdacht aufkommt, ich würde nur Alkoholisches verschenken, ist dies unser zweiter Beitrag zum Kochtopf-Event „Geschenke aus der Küche“, diesmal ausgerichtet vom Gourmet-Büdchen. Das erste Geschenk war der wunderbar grüne Lorbeerlikör.

Zum Verpacken eignen sich natürlich hervorragend Flaschen, mit einem selbstgeschriebenem Anhänger und rustikaler Kordel.

Blog-Event LXVIII - Geschenke aus der Küche

Wir wünschen Euch allen ein schönes Sonnenpfingsteiswochenende!

03
Feb
11

Nachgekocht: Roberts lorbeerbekränzte Zwiebelsuppe

Nachkochlisten sind toll, halten sie doch für die Ewigkeit all das fest, was man gerne selbst mal essen möchte. Und meistens dauert’s dann auch eine Ewigkeit, bei mir jedenfalls und ich habe die Erfahrung gemacht, was ich nicht innerhalb der nächsten Tage tatsächlich nachkoche, bleibt dann meist auch eine Linkleiche auf meiner Liste.

Roberts lorbeerbekränzte Zwiebelsuppe ereilt dieses Schicksal nun nicht, denn war sie doch vorgestern erst auf seinem Blog, so ist sie heute schon bei uns gegessen.

Fast sklavisch 😉 habe ich mich an das Rezept gehalten, mit der Ausnahme, dass wir die Zwiebeln in Ringe geschnitten und dabei mehr als nur eine Träne geweint haben. Ach ja, und Sbrinz war aus, deswegen haben wir Gruyere genommen für den Sbrinz-Schaum.
Glücklicherweise kann ich auch mittlerweile mit den Schweizer Maßangaben umgehen, so dass ich nicht 5 Liter Alkohol in die Suppe gegossen habe…

600 g rote Zwiebeln, geschält und in Ringe geschnitten
2 geschälte, zerdrückte Knoblauchzehen
1 TL getrockneter Thymian
2 EL Olivenöl
2 EL Weissmehl
250ml Rotwein
250ml roter Portwein
750ml Gemüsebouillon
4 Lorbeerblätter, seitlich eingerissen oder zerknüllt
1 EL Kräutersalz
Pfeffer

für den Schaum:
50 g Gruyere, gerieben
100ml Sahne
Pfeffer, Salz

Die Zwiebelringe und den Knoblauch im Olivenöl lange langsam dünsten. Die Zwiebeln dürfen keine Farbe nehmen.

Dann mit dem Mehl bestäuben und den Rotwein und den Portwein zugeben. Auf die Hälfte einkochen.

Die Gemüsebouillon, das Kräutersalz, den Thymian und die Lorbeerblätter zugeben und mindestens 20 Minuten (besser eine Stunde) leise köcheln lassen. Wir waren hungrig und haben alles 45 min köcheln lassen.

Für den Schaum einfach alle Zutaten miteinander mischen und mit dem Pürierstab aufschäumen.

Die Promille-Variante der Zwiebelsuppe war köstlich und hat mir noch viel besser geschmeckt als unsere „normale“ Zwiebelsuppe vom letzten Jahr. Herrn Mestolo auch und ich glaube, das lag nicht nur am Wein 😉

03
Dez
10

Selbstgemachte rote Rigatoni mit Pflaumen-Portwein-Sauce


Ich sag’s ja immer. Das kommt davon.

Immer wieder hab‘ ich Dir gesagt, schreib Deine Rezepte auf, sofort. Das kann doch nicht so schwer sein, sich ein paar wenige Notizen zu machen, wenn man mal was kocht, so ganz spontan und freestyle, sich ein paar Gedankenstützen dazu zu notieren, um dann zu wissen, wie das Rezept ging. Schließlich wollen die Leute das ja vielleicht mal nachkochen. Aber nein, auf mich hört ja keiner und da hat man dann sehr lange nur das Foto gespeichert und, mit viel Glück noch die Überschrift und sonst?

Nix, niente, nada. Da haben wir den Salat, obwohl es da nicht mal welchen zu gab, Salat, meine ich jetzt.

Die Rigatoni, die waren selbstgemacht, da bekomme ich dann auch noch zusammen, wie wir die gemacht haben.

250g Hartweizengrieß
4 – 5 EL Tomatenmark
(evtl. Wasser)
Salz

Alles miteinander mischen zu einem festen Teig, den Teig dann mindestens eine Stunde ruhen lassen und dann durch den Röhrennudelaufsatz der Kitchenaid jagen. Macht einen Heidenspass und sieht toll aus. 🙂

Aber das andere Problem haben wir damit immer noch nicht gelöst, das Saucenproblem zu dem es keine Notizen gab. Aber, so ganz unter uns, ich fand die Sauce eh nicht sooo klasse, das ich sie nochmal kochen würde 😉

Backpflaumen waren drin, etwas Sahne und Portwein und mir persönlich war sie einfach ein bißchen zu süßlich. Herr Mestolo fand’s prima, bei mir reichte es zum *okay*.

Trotzdem nervt das mit dem Nicht-Aufschreiben, es gibt ja durchaus auch mal Sachen, die es wert sind, nachzukochen. Wie macht ihr das denn dann?

Euch allen ein schönes zweites Advents-Wochenende!




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