Posts Tagged ‘risotto



07
Apr
11

Bärlauch-Woche: Graupen-Risotto mit Papaya

Klingt ziemlich gewagt, findet ihr auch?
Passt aber sehr gut, nicht nur optisch. Papaya ist ja eine eher dezente Frucht, die gut zum Bärlauch passt.

Wichtig finde ich, wenn man Früchte in ein herzhaftes Essen gibt, dass man da nicht zu viel verwendet, sondern die sich meist wirklich dezent im Hintergrund halten sollten, nur Akzente setzen.

Ansonsten gibt es statt Reis heute mal Graupen, weil Herr Mestolo sich das so gewünscht hat. Geschmacklich hat es dann nicht mehr so viel mit Risotto zu tun, aber es schmeckt wirklich gut, wir mochten es sehr.

4 EL Papayawürfel
750ml Gemüsebouillon
200g Graupen
1 Zwiebel
1 Handvoll Bärlauch
90 g geriebener Parmesan
1 EL Butter
Salz, Pfeffer

Die Zwiebel würfeln und in Olivenöl anschwitzen.

Die Graupen dazugeben und mit einem Schöpflöffel Bouillon angießen, alles unter Rühren garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Die Gemüsebouillon nach und nach unter weiterem Rühren dazugeben.

Immer wenn die Flüssigkeit von den Graupen fast aufgesogen bzw. verdunset ist, weitere Bouillon nachgießen, bis die Graupen fast gar sind. das dauert etwas länger als beim Risotto mit Reis.

In der Zwischenzeit den Bärlauch mit etwas Bouillon im Mixer fein pürieren und absieben. Die Flüssigkeit kann man, wenn nötig noch mit verköcheln.

Gegen Ende der Kochzeit das Bärlauchpüree unterrühren, kurz mitköcheln lassen.

Dann 3 EL Papayawürfel dazugeben, sowie den Parmesan und die Butter. Gut verrühren und zugedeckt noch 2 min stehen lassen. Wobei das eher beim Risottokochen wichtig ist, hier ist es mehr die Gewohnheit.

Nochmals gut umrühren, anrichten und mit den restlichen Papayawürfeln sowie frisch gemahlenem Pfeffer servieren.

Ziemlich gut, ich mochte es sehr gern, zumal die Risottozeit jetzt eh in Sommerpause ist, aber mit Graupen man sowas noch gut essen kann.

Traut Euch 🙂

28
Mrz
11

Matcha-Risotto mit Zuckerschoten und Pecorino


Ich hab ja gerade so ein bißchen meine Zuneigung zu Matcha entdeckt und befinde mich derzeit in einer Phase des exzessiven Ausprobierens 🙂
Kekse, eher so eine Standartnummer, gab’s ja schon, heute ist Risotto dran. Und die ein oder andere Idee habe ich noch.

Matcha (jap.: „gemahlener Tee“) ist ein zu feinstem Pulver vermahlener Grüntee, der in der japanischen Teezeremonie verwendet wird. Er hat eine intensive, grüne Farbe, schmeckt leicht herb und enthält viel Katechine, Karotin sowie die Vitamine A,B,C,E. Der für Matcha vorgesehene Grüntee (Tencha) wird von Teesträuchern geerntet, die in der Regel vier Wochen vor der Ernte beschattet werden. Dadurch entsteht ein extrem delikates, dunkelgrünes Blatt. Matcha hat einen lieblichen, süßlichen Geschmack. Nach der Ernte werden die Teeblätter gedämpft, getrocknet und anschließend in Steinmühlen zu feinem Pulver gemahlen.

180g Risottoreis
15 g Matcha
200g Zuckerschoten
6 Mini-Maiskölbchen
1 Schalotte
700ml Gemüsebouillon
200ml trockener Weißwein
1 TL
2 EL Butter
Pfeffer, Salz
50g frisch geriebener Pecorino stagionato

Die Zuckerschoten in kochendem Salzwasser blanchieren, beiseite stellen.

Die Maiskolben kochen (ca. 5 min) und ebenfalls zur Seite Stellen.

Die Schalotte fein würfeln und in Öl glasig braten, den Reis dazu geben und ebenfalls mit anbraten.

Mit dem Weißwein ablöschen. Dann die Bouillon schöpflöffelweise dazugeben und immer wieder rühren. Bouillon immer wieder nachgießen und weiter rühren.

Den Matcha in einer Tasse mit etwas Bouillon klümpchenfrei verrühren.

Die Maiskölbchen quer in Scheiben schneiden.

Nach ca. 15 – 20 Minuten Koch- und Rührzeit die Bouillon mit den Matchatee dazugeben, gut verrühren.

Den Pecorino und die Butter unterheben, die Zuckerschoten und den Mais dazu geben.

Zugedeckt einige Minuten stehen lassen, dann noch einmal umrühren und anrichten.

Auf angewärmten Tellern servieren und mit Maiskölbchen und Schoten garnieren.

Ein sehr schönes Risotto mit feiner Grüntee-Note und knackigen Zuckerschoten. Der Pecorino brachte ein gute Würze rein, ohne zu dominant zu sein. Insgesamt sehr harmonisch.

07
Feb
11

Risotto mit Kräuterseitlingen und Wacholder


Die neue Woche startet mit einem feinen Risotto, das mit einem Teelöffelchen Trüffelcreme aus Italien verfeinert und geschmacksintensiviert wurde. Sollte man diese nicht haben, tut’s sicher auch Trüffel an sich oder ein gutes Trüffelöl. Aber auch davon nur ein bißchen.
Risotti sind eine schöne Sache für die Wintertage und dieses hier hat uns mit seiner Würzigkeit von Pilzen und dem Hauch Wacholder besonders gut geschmeckt.

180g Risottoreis
5 Kräuterseitlinge
75g frisch geriebenen Parmesan
1 TL Trüffelcreme
1 Schalotte
700ml Gemüsebouillon
7 Wacholderbeeren, mit dem Messerrücken leicht angedrückt
200ml Weißwein
1 TL
2 EL Butter
Pfeffer, Salz

Die Seitlinge längs in Scheiben schneiden, 4 der schönsten Scheiben zur Seite legen, die anderen würfeln.

Die Schalotte fein würfeln und mit den Wacholderbeeren in Öl glasig braten, den Reis dazu geben und ebenfalls mit anbraten.

Mit dem Weißwein ablöschen. Dann die Bouillon schöpflöffelweise dazugeben und immer wieder rühren. Bouillon immer wieder nachgießen und weiter rühren.

In einer Pfanne mit etwas Olivenöl zuerst die Pilzwürfel braten und dann die Scheiben, salzen, pfeffern. Zur Seite stellen.

Nach ca. 15 – 20 Minuten Koch- und Rührzeit die Trüffelcreme einrühren und die meisten der Pilzwürfel zum Risotto geben, sowie den den geriebenen Parmesan und die Butter unterrühren.

Zugedeckt einige Minuten stehen lassen, dann noch umrühren und mit den gebratenen Pilzscheiben und -würfeln servieren.

21
Dez
10

Kartoffel-Rosmarin-Risotto

Risotto geht immer, vor allem natürlich wenn’s draußen stürmt und schneit. Und davon gibt’s ja momentan genug, vor allem Schnee, weniger Sturm. Bei Eva war mir das Risotto mit Rosmarin-Kartoffeln aufgefallen und ich habe es flugs nachgekocht, weil ich Risotto, Kartoffeln und Rosmarin gleich gern habe und ich mich hier nicht entscheiden musste, einer Komponente davon den Vorzug zu geben.

Aus dem restlichen Risotto haben wir am nächsten Tag eine Suppe gemacht, die war auch köstlich.

3 mittelgroße Kartoffeln
1 l Gemüsebouillon
180 g Risottoreis
1 Zwiebel
200 ml trockenen Weißwein
1 – 2 EL Butter
Salz, Pfeffer
50 g Gruyère, gerieben

Die Kartoffeln schälen, in kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit dem gehackten Rosmarin garen. Nicht zu dunkel werden lassen, eher garen als braten.

Die Zwiebel würfeln und in einem anderen Topf in Olivenöl anschwitzen.

Den Reis zugeben und unter Rühren glasig werden lassen. Den Wein angießen und alles unter Rühren garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Die Gemüsebouillon nach und nach unter weiterem Rühren dazugeben.

Immer wenn die Flüssigkeit vom Reis fast aufgesogen ist, weitere Bouillon nachgießen, bis der Reis gar ist (nicht zu weich).

Gegen Ende der Kochzeit die Rosmarinkartoffeln unterheben.

Den Reis al dente garen. Nochmals mit etwas Salz und Pfeffer würzen und zum Schluss den geriebenen Gruyère und die Butter unterrühren.

Danach kurz mit geschlossenem Deckel noch ruhen lassen. Einmal umrühren und servieren.

Genial. Das könnte mein Lieblingsrisotto werden.

10
Dez
10

Granatapfel-Risotto


Das Kochevent im Dezember im Gärtner-Blog steht ganz im Zeichen des Granatapfels, verbunden mit der Aufforderung, sich zu neuen Rezepten inspirieren zu lassen. Nichts lieber als das.

Aus unserer Küche steuern wir ein Risotto bei, das neben Granatapfelkernen auch gebratene Champignons enthält. Eine schöne Kombi, das leicht erdige der Champignons verbunden mit dem süßsauren Geschmack der Granatapfelkerne. Letztere verlieren beim Erhitzen etwas an Farbe, man sollte also auch noch welche zum Dekorieren zurückbehalten.

400g Champignons
1 l Gemüsebouillon
180 g Risottoreis
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
200 ml Weißwein
90 g geriebener Parmesan
2 EL Butter
Salz, Pfeffer
Kerne eines 1/2 Granatapfels

Garten-Koch-Event Dezember 2010: Granatapfel [31. Dezember 2010]

Die Champignons in dünne Scheiben schneiden und in einer Pfanne braten.

Die Zwiebel würfeln und die Knoblauchzehen fein hacken und in Olivenöl anschwitzen.

Den Reis zugeben und unter Rühren glasig werden lassen.

Den Wein angießen und alles unter Rühren garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Die Gemüsebouillon nach und nach unter weiterem Rühren dazugeben.

Immer wenn die Flüssigkeit vom Reis fast aufgesogen ist, weitere Bouillon nachgießen, bis der Reis gar ist (nicht zu weich).

Gegen Ende der Kochzeit je 2/3 der Champignonscheiben und der Granatapfelkerne unterheben.

Den Reis al dente garen. Nochmals mit Salz und etwas Muskatnuss würzen und zum Schluss den geriebenen Parmesan und die Butter unterrühren.

Danach kurz mit geschlossenem Deckel noch ruhen lassen.

Mit den restlichen Champignons und Granatapfelkernen servieren.

Sehr köstlich. Wir wünschen Euch allen ein wunderschönes Winterweihnachtswochenende!

07
Okt
10

Kürbiswoche 2: Risotto mit geröstetem Kürbis

Wo fast schon inflatinär Kürbis-Rezepte gebloggt werden, darf ein Risotto damit auf gar keinen Fall fehlen. Und alle, die es schon schmerzlichst vermisst haben und hofften und bangten, dass es doch noch veröffentlicht wird – voilà – ein Kürbis-Risotto.

Der Kürbis (mal wieder ein Hokkaido) wird im Ofen gegart, dann püriert und dann während des Kochvorgangs dem Risotto zugefügt. Super Idee, aber nicht meine, sondern gefunden bei Steph im Kuriositätenladen, die es auch wiederum woanders gefunden hat.

Ausnahmsweise habe ich mich mal fast sklavisch ans Rezept gehalten und es hat sich auf jeden Fall gelohnt. Die Mengenangaben sind für 5 Personen gut ausreichend gewesen.

1 Hokkaido-Kürbis
1,5 l Gemüsebouillon
400 g Risottoreis
2 Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
200 ml Weißwein
90 g geriebener Parmesan
2 EL Butter
Salz, Muskatnuss
4 EL Kürbiskernöl
Kürbiskerne

Den Backofen auf 180° Umluft vorheizen.

Den Kürbis halbieren, entkernen und in Spalten schneiden. Im Backofen dann ungefähr 30-45 min backen, bis sie weich sind.

Dann mit einem Pürierstab fein pürieren, salzen und mit Muskatnuss würzen (allein das war dann schon so köstlich, dass man das prima hätte auch so essen können)

Die Zwiebeln würfeln und die Knoblauchzehen fein hacken und in Olivenöl anschwitzen.

Den Reis zugeben und unter Rühren glasig werden lassen.

Den Wein angießen und alles unter Rühren garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Die Gemüsebouillon nach und nach unter weiterem Rühren dazugeben.

Immer wenn die Flüssigkeit vom Reis fast aufgesogen ist, weitere Bouillon nachgießen, bis der Reis gar ist (nicht zu weich).

Nach ungefähr der Hälfte der Kochzeit 5 – 6 EL Kürbismus hinzufügen und gut verrühren.

Unter stetigem Rühren den Reis al dente garen. Nochmals mit Salz und etwas Muskatnuss würzen und zum Schluss ungefähr 2/3 Drittel der angerösteten Kürbiskerne, den geriebenen Parmesan und die Butter unterrühren.

Danach kurz mit geschlossenem Deckel noch ruhen lassen.

Mit den restlichen angerösteten Kürbiskernen und Kürbiskernöl servieren.

24
Sep
10

Risotto und ein Hühner-Porno

Zum Porno kommen wir später, wir fangen mal bodenständig an. Und nix ist doch bodenständiger als ein schönes Risotto. Oder? Allenfalls Kohl ist noch bodenständiger. Dann ist der Gipfel der Bodenständigkeit doch eigentlich ein Risotto mit Kohl, oder?

Deswegen von uns für Euch vor dem Wochenende ein Risotto, diesmal mit Cavolo nero – wohl auch bekannt als Palmkohl , Schwarzkohl oder Toskanischer Kohl. Beschert hat diesen uns unser wöchentlicher Gemüselieferant. Cavolo nero ist sehr kräftig im Geschmack, auch in der Struktur und den Strunk sollte man bei jedem Blatt entfernen. Passte aber gut ins Risotto.

200 g Risottoreis
300 g Cavolo nero
1 Schalotte
1 EL Butter,
2 EL Parmesan gerieben,
Gemüsebouillon
Mandelstifte, frisch geröstet
Salz, Pfeffer

Den Kohl putzen, die Blattstrünke enfernen und das Grün in schmale Streifen schneiden.

Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Schalotte darin andünsten.

Den Reis zugeben und unter Rühren glasig werden lassen.

Den Wein angießen und alles unter Rühren garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Die Gemüsebouillon nach und nach unter weiterem Rühren dazugeben.

Immer wenn die Flüssigkeit vom Reis fast aufgesogen ist, weitere Bouillon nachgießen, bis der Reis gar ist (nicht zu weich).

Währenddessen den Kohl in einer Pfanne mit etwas Öl garen.

Den Kohl dann zum fertigen Risotto geben und kurz mitziehen lassen.

Dann die Butter, den Parmesan und die frisch gerösteten Mandelstifte unterrühren.

Mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken und den Risotto zugedeckt noch kurz stehen lassen.

Mit einigen Mandelstiften garniert servieren.

Ach ja, der Hühner-Porno 😉

Der Porno ist natürlich kein Porno (allenfalls ab Minute 1:23), sondern ein verfilmtes Rezept – nix für die Mestolos, gedreht in der schuhschachtelgroßen Küche von HansUweKoch, dessen Blog leider nur sehr unregelmäßig gefüttert wird… *zaunpfahlwink*

Viel Spaß damit:

In dem Sinne: Euch allen ein schönes Wochenende!!




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