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30
Sep
10

Kürbiswoche: Couscous mit Hokkaido und Aprikosen

Nicht schon wieder Kürbis, mag der ein oder andere denken… Aber, hey, es ist Kürbiswoche bei den Mestolos – und das ist auch gut so. Und eines Tages werdet ihr uns dankbar sein, auf ein so schönes Repertoire an Kürbisrezepten zurück greifen zu können 😉

Nach einem selbst ausgedachtem Rezept und einem, das schon in gefühlten 800 Varianten im Netz herumschwirrt, heute ein nachgekochtes Rezept. Gefunden habe ich es in der Athener Küche von Tobias und es passt wunderbar zur Themenwoche Kürbis.

1/2 grüner Hokkaido-Kürbis
6 -8 getrocknete Aprikosen
Saft und Schale von 1 Zitrone
150 g Couscous
Gemüsebouillon
2 EL Minze, in Streifen geschnitten
1 kleine grüne Chilischote, in Ringe
ein paar Fäden Safran
Salz, Pfeffer
Olivenöl
je einen 1/2 TL Koriandersaat, Kreuzkümmel, frisch gemörsert
Zimt, Cayennepfeffer

Den Kürbis schälen und in große Würfel schneiden. In Öl wenden, salzen und pfeffern.

Die Chili in einer Pfanne anbraten und die Kürbiswürfel dazu geben. So lange braten, bis der Kürbis essbar, aber noch nicht zu weich ist.

In der Zeit die Aprikosen mit heißem Wasser übergießen, ziehen lassen, dann herausnehmen und in Streifen schneiden.

Couscous in einen Topf geben, mit allen Gewürzen und dem Safran mischen. Die kochende Bouillon darauf gießen und gut umrühren. Abdecken und ca. 7 min ziehen lassen.

Danach das Couscous gegenfalls nochmals mit Salz und Pfeffer würzen, dann den Zitronensaft und die Zitronenschale dazu geben.

Anschließend dann die Kürbiswürfel mit dem Couscous vermischen und auch die Minze und die Aprikosen dazugeben.

Gut vermischen, mit einem Faden Olivenöl servieren und sich’s schmecken lassen.

Und damit’s nicht allzu langweilig wird, gibt es morgen was mit Butternut-Kürbis.

29
Jul
10

Safran-Birnen mit Honig

Während alle noch erfolgreich mit Melonen herum experimentieren, bin ich schon mal zu Birnen übergegangen…

Das leichte, sommerliche und hüftfreundliche Dessert erfordert eine 24-stündige Vorlaufzeit, damit die Birnen im Sud richtig durchziehen können, aber es lohnt sich allemal.

1 Bio-Zitrone
400 ml Weißwein
100 g Honig
50 g Rohrzucker
1 Stange Zimt
Safranfäden
2 Birnen

Die Zitrone heiß abspülen und in o,5cm dicke Scheiben schneiden.

Den Wein mit 300 ml Wasser mit dem Honig, dem Zucker, den Zitronenscheiben sowie Zimt und Safran in einem Topf aufkochen.

In der Zwischenzeit die Birnen schälen und am Boden etwas begradigen, sodass sie stehen können.

Danach die Birnen senkrecht in den Sud stellen. Unter Umständen mit einem Teller oder dem umgedrehten Topfdeckel beschweren, damit die Birnen ganz von der Flüssigkeit bedeckt sind.

Bei mittlerer Hitze leicht köchelnd ungefähr 30 min pochieren.

Danach die Birnen vom Herd nehmen, in der Flüssigkeit abkühlen lassen und mindestens 24 Stunden zusammen mit dem Sud kühl stellen.

Zusammen gut gekühlt mit etwas von der Flüssigkeit servieren. Die restliche Flüssigkeit habe ich übrigens im Verhältnis 1:1 mit Wasser gemischt und als Saft getrunken.

Ein sehr würziges Dessert, nicht zu süß.

22
Apr
10

Risotto milanese und Schillernder Wolf

Schillernder Wolf, so’n Quatsch.

Grätige Zumutung wäre mein Name für Hecht, dessen lateinischer Name Esox lucius wohl Schillernder – wahlweise auch Hungriger – Wolf bedeutet.

Über das Essen hier habe ich mich nur geärgert. Der Hecht hat mehr Gräten als Fleisch, das Risotto ist zu rot, alles blöd.

Das Rezept für’s Risotto habe ich irgendwo im Netz gefunden und dort stand Rot-oder Weißwein und entgegen meinem Gefühl habe ich Rotwein verwendet. Mag sich geschmacklich nicht auswirken, optisch fand ich es schon enttäuschend, weil Risotto Milanese doch so hübsch gelb ist. Meins nun nicht.

Und Hecht schmeckt gut, kommt mir aber nie (!) wieder ins Haus, die Grätenanzahl übersteigt meine Toleranzgrenze um ein Vielfaches.

Der Safran ist aus Città della Pieve (Umbrien), unserem bevorzugten Reiseziel in Italien.

1 Schalotte
1 EL Butter
200 g Risottoreis (wir hatten Vialone Nano)
1 Glas Rotwein
3/4 l Gemüsebouillon
einige Fäden Safran
50 g Parmesan, frisch gerieben
Salz

Die Schalotte schälen und fein würfeln.

Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Schalotte darin andünsten.

Den Reis zugeben und unter Rühren glasig werden lassen.

Den Wein angießen und alles unter Rühren garen, bis die Flüssigkeit verdampft ist.

Die heiße Gemüsebouillon nach und nach unter weiterem Rühren dazugeben.

Immer wenn die Flüssigkeit vom Reis fast aufgesogen ist, weitere Bouillon nachgießen, bis der Reis gar ist (bissfest, nicht zu weich)

Die Safranfäden in etwas warmem Wasser auflösen und in den Risotto rühren.

Zum Schluss die Butter und den Parmesan unterrühren.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Risotto zugedeckt noch kurz ziehen lassen.


Auf vorgewärmten tiefen Tellern anrichten und noch mit einigen Safranfäden garnieren.

Der olle Gräterich ist einfach nur gebraten.

Geschmeckt hat’s schon gut, aber ich werde das unbedingt wiederholen und dann mit Weißwein und ohne Hecht.




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