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13
Apr
10

Spinat-Feta-Pfannkuchen

„Essen ist Liebe“ heißt es, glaube ich, in irgendeiner Werbung für irgendein Plastikessen. (Weiß jemand, wo das herkommt?)

Essen – also ich meine richtiges Essen – ist tatsächlich Liebe und weit mehr, als nur die körperlichen Bedürfnisse nach Energie zu bedienen. Kochen ist Inspiration und wenn ich in der Küche stehe, gehen mir viele Gedanken durch den Kopf, ich erinnere mich an Schönes, lasse mich ein bißchen treiben, bin kreativ oder Herr Mestolo und ich erfreuen uns zusammen an unseren Erinnerungen und wir schwelgen darin, wie in einem warmen Bad guter Gefühle.

Franca Magnani nannte den Titel eines ihrer Bücher „Wer sich erinnert, lebt zweimal“ und ich erinnere mich mit diesem einfachen, guten Essen gerne an ein paar wirklich schöne Tage in der Schweiz vor einigen Jahren, es war das erste mal, dass unser Lieblingskoch C. Ontadino (damals noch unter anderem Namen) für uns gekocht hat und wir waren absolut hingerissen davon. Und noch heute sind eben diese Pfannkuchen einfach untrennbar mit Erinnerungen an den Schweizaufenthalt verbunden und auch damit, dass dort sicher unsere Liebe zum Kochen und guten Essen begonnen hat, auch wenn wir noch ein wenig länger gebraucht haben, uns zu dieser Liebe zu bekennen.

Nicht nur gut und gut für schöne Erinnerungen, sondern auch auch schnell und einfach zubereitet, also genau das Richtige für das Dauerkochevent von mankannsessen.de Cucina rapida.

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

Und es braucht so wenig, um gut zu essen:

120g Mehl
250ml Milch
Salz
2 Eier
2 TL gehackte Petersilie

frischen Spinat
bulgarischen Schafskäse
Öl, Salz, Pfeffer

Aus dem Mehl, der Milch, der Petersilie und dem Salz einen Teig verquirlen. Diesen Teig ungefähr 20 min stehen lassen und dann erst die 2 Eier darunter rühren.

In diesen 20 min, wo der Teig quillt, kann man den Spinat waschen und in feine Streifen schneiden.

Salzen, pfeffern und den zerkleinerten Schafskäse dazu geben. Wir hatten bulgarischen Schafskäse, weil der so wunderbar zerkrümelt, absolut ungeeignet ist eben der Feta, der sich nicht aus der Form bringen lässt.

Dann den Spinat mit einem Kartoffelstampfer bearbeiten, bis sich alles gut zu einer Masse vermischt hat.

Noch etwas Olivenöl dazugeben nach Belieben.

Ich mache das immer in einer ziemlich großen Schüssel, weil der Spinat ja ein großes Volumen hat.

In einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und drei bis vier Pfannkuchen backen.

Die Pfannkuchen mit dem Spinat belegen und einrollen.

Ich wünsche Euch einen schönen Tag, möge er Euch gute Erinnerungen bringen.

23
Mrz
10

Conchiglioni Giganti mit Spinat-Frischkäse und Parmesanschaum

Gestern sprach ich noch davon, welch‘ wunderbare Inspiration doch bloggen ist. Wenn mir ein Rezept gefällt, speichere ich es unter meinen Favoriten ab und dort wartet es dann, bis es nachgekocht wird. Seit Anfang des Jahres warteten dort die gefüllten Riesenmuschelnudeln von Arthurs Tochter auf‘ Nachkochen.

Frischen Spinat gab’s wieder aus der Biokiste und die Pasta ist dieses Mal nicht selbst gemacht…

250 g Conchiglioni

Eine Schalotte

2 Knoblauchzehen
600 g Blattspinat

200 g Ziegenfrischkäse

Pfeffer, Salz, Muskatnuss

Die Muschelnudeln vorkochen, ca. 6 min lang.

Die Schalotte und den Knoblauch schälen, kleinschneiden und in etwas Olivenöl glasig andünsten.

Den Blattspinat waschen und blanchieren, dann mit dem Ziegenkäse mischen und würzen. Im Mixer grob hacken.

Schalotte und Knoblauch ebenfalls dazu geben.

Mit einem kleinen Löffel die vorgekochten Nudeln füllen und dann in eine ausgebutterte Auflaufform setzen. Teilwiese hatten wir noch etwas Ziegengouda obenauf gesetzt.

Im vorgeheizten Backofen ungefähr 20 min bei 180° überbacken lassen.

In der Zwischenzeit 200 ml Gemüsebouillon und 100 ml Weißwein aufkochen und um die Hälfte reduzieren lassen.

2 EL geriebenen Parmesan und 50 ml Sahne einrühren, dann ein Eigelb darunter ziehen und mit wenig Salz und Pfeffer und etwas gehackter Petersilie würzen. Mit einem Schneebesen aufschäumen.

Auf vorgewärmten Tellern anrichten.

Schmeckt toll und die Teile zu füllen ging viel einfacher mit dem Löffel als mit dem Spritzbeutel.

18
Feb
10

Melanzana, Spinacio e yoghurt

Gestern hatte ich Euch Hummus gezeigt und dabei versprochen, heute zu verraten, was es dazu gab. Hummus ist was Feines, aber was Frisches, Grünes dazu macht die Sache noch besser, gerade jetzt, wo es nicht nur grau und kalt ist (wenn auch etwas wärmer), sondern auch noch regnet. Schon blöd, das mag ich gar nicht so gerne.

Einmal die Woche kommt unsere Biobauern-Gemüsekiste und brachte Spinat und Auberginen. Wunderbare Zutaten also für was Frisches und Grünes zum Hummus.

Außerdem war in der Kiste noch Vorzugsmilch, Taleggio, Birnen, Bananen, Bockshornklee-Käse, Eier und noch vieles andere mehr. Wundervoll – seitdem man auch noch zusätzlich bestellen kann, erledigen der Biobauer und ein Gang pro Woche in den grooooßen Laden ums Eck unseren Wocheneinkauf.

2 kleine Auberginen
Olivenöl
1 TL Thymian, getrocknet
300 g Spinat, frisch
1 rote Zwiebel

Die Auberginen in ca. 1 cm dicke Scheiben schneiden und mit Olivenöl, etwas Wasser und Thymian in eine Pfanne legen. Unter Wenden braten, bis sie gar sind.

Den Spinat, von Stielen befreit und die sehr fein gehackte Zwiebel mit in die Pfanne geben und nur so lange darin mitgaren, bis der Spinat zusammenfällt. Das sollte nicht länger als 2 -3 min dauern.

Dazu gab es eine ganz simple Joghurtsauce aus Joghurt (ach was), Petersilie und etwas Minze, Salz und Pfeffer. Mit dem Hummus zusammen äußerst gut und richtiges Comfort-Food. Wichtig ist eben, den Spinat nur kurz zu erhitzen, dass er nicht zu müde wird.




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