Posts Tagged ‘suppe



25
Mai
11

DKduW: Frühlingszwiebel-Suppe

Schon wirklich lange habe ich nicht mehr bei Foodfreaks Kochevent DKduW Dein Kochbuch, das unbekannte Wesen mitgemacht. Das lag vor allem daran, dass ich kein neues Kochbuch hatte, aus dem ich was hätte kochen können.

Und da lief uns neulich dieses Buch hier über den Weg, in einem schrecklichen Layout, finde ich, einem scheußlichen goldenen Einband *schauder* Nie, wirklich nie, hätte ich dieses Buch auch nur näher angeschaut, wenn nicht der Kochfrosch doch so angetan von diesem Buch gewesen wäre und ich wiederum nicht so angetan von dem Rezept, was ich dann nachgekocht habe. Lange Rede, wenig Sinn, als mir nun dieses güldene Buch über den Weg lief, hab ich’s gekauft.

Den Einband finde ich immer noch ein Designverbrechen, aber das Buch ist toll. Über 400 Rezepte, jedes mit Bild, von alltagstauglich bis ausgefallener, für 20 Euro. Wenig Tofu, gute Aufteilung, saisonal – kurz, ich bin tatsächlich begeistert und empfehle es wirklich sehr.

Hier also unser Mai-Beitrag für Foodfreaks Dauerkochevent DKduW – Dein Kochbuch das unbekannte Wesen!
1 Bund Frühlingszwiebeln (etwa 200 g)
2 EL Butter
125 ml Weißwein
400ml heiße Gemüsebouillon
2 Scheiben Baguette
frisch geriebene Muskatnuss
1 Prise Cayennepfeffer
Salz, Pfeffer
2 TL Sauerrahm

Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden. 1 EL Butter in einem Topf zerlassen und die Zwiebeln darin 2-3 Minuten andünsten. Den Wein und die Bouillon angießen, zum Kochen bringen. Alles zugedeckt 10-15 min bei mittlerer Hitze garen.

Inzwischen die Baguettescheiben in 1-2 cm große Würfel schneiden. Übrige Butter in einer Pfanne zerlassen, mit Muskat und Cayennepfeffer würzen. Die Brotwürfel einrühren und bei mittlerer Hitze knusprig braten.

Zwiebelsuppe salzen, pfeffern und auf Schälchen verteilen. Jeweils einen Klecks Sauerrahm darauf geben, mit Brotwürfeln bestreuen und gleich servieren.

Vegetarisch! Das Goldene von GU
GU
ISBN: 9783833822018
512 Seiten,
Hardcover 18,5 cm x 24,2 cm

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20
Mai
11

Herr Mestolo kann einfach nicht kochen…

…und trotzdem lasse ich ihn immer wieder an den Herd. 🙂 Bevorzugt natürlich dann, wenn ich ungewöhnlich lange arbeiten muss und trotzdem kein Fast Food, sondern Selbstgekochtes essen möchte.

Ich suche dann immer ein recht unkompliziertes Rezept heraus und überlasse ihm die komplette Verantwortung. Bisher war das immer ein großer Erfolg. So auch diesmal und ich denke dann immer, eigentlich müsste ich viel öfter mal sehr lange arbeiten…

Hier also Teil 3 der Erfolgsserie „Herr Mestolo kann nicht kochen“, ein köstliches Süppchen aus Roter Bete und Ingwer, perfekt nach einem langem Arbeitstag und ein wunderschönes Nach-Hause-Kommen.

2 Zwiebeln
1 Stück Ingwer (ca. pflaumengroß)
1 EL Butter
300 g Rote Beten
1 Apfel
1/2 l Rote-Bete-Saft
100 g Sahne
50 g Frischkäse
2 TL Gemüsebouillon
Salz, Pfeffer
2 EL Sauerrahm

Die Zwiebeln und den Ingwer schälen und fein hacken. Die Zwiebeln in der Butter bei schwacher Hitze ca. 2 Min. anschwitzen. Den Ingwer dazugeben und mitbraten.

Die Roten Beten schälen und klein schneiden. Den Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und den Apfel klein schneiden. Apfel und Rote Beten mit in den Topf geben. Den Rote-Bete-Saft, die Sahne, 150 ml Wasser, Frischkäse und Bouillon dazugeben, alles einmal aufkochen und ca. 15 Min. leise kochen lassen.

Die Suppe fein pürieren und ggf. noch etwas Bouillon dazugeben. Weitere 5 Min. leise kochen lassen, salzen und pfeffern. Die Suppe auf zwei Teller verteilen und jeweils mit 1 EL Sauerrahm und ein paar Bete- und Apfelwürfeln servieren.

Also, lasst Euch bekochen von Eurem Herrn Mestolo (oder Eurer Frau Mestolo) – es lohnt sich bestimmt. Euch allen ein schönes Sonnengrillmaiwochenende!!

05
Apr
11

Bärlauch-Woche: Polenta-Bärlauch-Suppe

Schon wieder Suppe, sagt der eine.
Schon wieder Bärlauch, sagt die andere.

Mir doch egal, sag ich 🙂 Ist ja Bärlauchwoche.

Eigentlich sollte diese Suppe eine mit Kartoffeln werden, ganz normal, Kartoffeln kochen, pürieren, Bärlauch auch. Fertig.

Nicht aber, wenn einem die Kartoffeln mit langen, tentakelartigen Leichenfingern aus ihrer Gruft entgegenwinken. Mit derart gekeimten Kartoffeln kann man nur noch dem Kompost beglücken, aber keine Suppe köcheln. Außer für die Adams-Family.

Um die Suppe zu binden, hab ich dann nach einiger Überlegung kurzerhand Polenta genommen, die keimt wenigstens nicht… Hat sich sehr gelohnt, so ist aus einer sehr unspektakulären Kartoffelsuppe ein feines Polentasüppchen geworden. Selbst erfunden.

4 EL Polenta
1,25l Gemüsebouillon
2 kleine Stück getrockneter Steinpilz
1 Zwiebel, gewürfelt
Olivenöl
Chili
1 Bund frischen Bärlauch
100 ml Sahne
Salz, Pfeffer
Sauerrahm

Zwiebel im Öl glasig dünsten, die feingehackte Chili dazugeben und ebenfalls mitbraten.

Mit der Bouillon aufgießen. Den Steinpilz klein gebrochen dazugeben und die Polenta einrühren.

Unter Rühren ca. 15min köcheln lassen.

In der Zwischenzeit den Bärlauch waschen, trockenschütteln und fein zerschneiden.

Ca. 2 EL davon zur Seite legen, diese sehr fein hacken und mit dem Sauerrahm vermischen.

Anschließend den geschnittenen Bärlauch in die Suppe geben, kurz aufkochen und mit einem Stabmixer pürieren.

Mit Salz und Pfeffer abschmecken und zusammen mit dem Sauerrahm servieren.

Konsistenz der Suppe hängt von der Menge der verwendeten Polenta ab, da kann man nach Vorlieben variieren. Diese hier war eher suppiger, nicht ganz so dick.

Hat sehr gut geschmeckt und wird es sicher nicht das letzte Mal in dieser Form geben.

Dauert unter 30 min und ist deswegen unser April-Beitrag für Mipis Dauerkochevent Cucina rapida:

Cucina rapida - schnelle Küche für Genießer. Ein Blog-Event von mankannsessen.de

14
Mär
11

Maiscremesuppe mit Paprika-Öl

Am Wochenende haben wir für Gäste ein Vier-Gänge-Menü gekocht. Der erste Gang sollte eine Rote-Linsen-Suppe mit Orangen sein, die wir schon am Vortag gekocht haben, weil sie, laut Empfehlung des Kochbuchs, dann noch besser sein sollte.

Schon nach dem Fertigstellen waren wir nur mäßig davon angetan, da sie im Nachgang einen bitteren Geschmack hinterließ. In der Hoffnung, dass sich das dann über Nacht geben würde, gaben wir ihr noch eine Chance und ließen sie ruhen.

Aber auch am nächsten Tag hatte sich nichts daran geändert, ein Becher Sahne in der Suppe schaffte auch keine Abhilfe, die Suppe blieb ungenieß- und somit auch unservierbar.

Da unsere Gäste quasi jeden Moment kommen konnten, mussten wir flugs eine gelingsichere Alternative suchen und die fanden wir dann auf der Homepage von Essen & Trinken. Puh, das Menü war gerettet, die Suppe war klasse, auch den Gästen hat’s geschmeckt.

2 El Olivenöl
250 g Kartoffeln
800 ml Gemüsebouillon
200 ml Sahne
4 Frühlingszwiebeln
500g Mais (TK)
Salz, Pfeffer
1 El edelsüßes Paprikapulver

Das Paprikapulver mit Olivenöl verrühren und beiseite stellen.

Kartoffeln schälen, fein würfeln und mit der Gemüsebouillom, Sahne und ca. 350g der Maiskörnern aufkochen.

Mit Salz und Pfeffer würzen und zugedeckt 15 Min. kochen lassen. Dann alles fein pürieren, durch ein Sieb streichen und nochmals aufkochen lassen.

Das Weiße und Hellgrüne von den Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und mit den restlichen Maiskörnern in die Suppe geben.

2 Min. offen kochen lassen, mit Salz und Pfeffer würzen.

Mit dem Paprikaöl und ein paar Frühlingszwiebelringen servieren.

Warum die Linsensuppe so bitter wurde, ist uns weiterhin ein Rätsel, das zu lösen aber auch nicht mehr unser Bestreben ist. Von dem Linsensuppen-Rezept lass ich jedenfalls in Zukunft die Finger, die Maissuppe haben wir allerdings nicht zum letzten Mal gekocht.

03
Feb
11

Nachgekocht: Roberts lorbeerbekränzte Zwiebelsuppe

Nachkochlisten sind toll, halten sie doch für die Ewigkeit all das fest, was man gerne selbst mal essen möchte. Und meistens dauert’s dann auch eine Ewigkeit, bei mir jedenfalls und ich habe die Erfahrung gemacht, was ich nicht innerhalb der nächsten Tage tatsächlich nachkoche, bleibt dann meist auch eine Linkleiche auf meiner Liste.

Roberts lorbeerbekränzte Zwiebelsuppe ereilt dieses Schicksal nun nicht, denn war sie doch vorgestern erst auf seinem Blog, so ist sie heute schon bei uns gegessen.

Fast sklavisch 😉 habe ich mich an das Rezept gehalten, mit der Ausnahme, dass wir die Zwiebeln in Ringe geschnitten und dabei mehr als nur eine Träne geweint haben. Ach ja, und Sbrinz war aus, deswegen haben wir Gruyere genommen für den Sbrinz-Schaum.
Glücklicherweise kann ich auch mittlerweile mit den Schweizer Maßangaben umgehen, so dass ich nicht 5 Liter Alkohol in die Suppe gegossen habe…

600 g rote Zwiebeln, geschält und in Ringe geschnitten
2 geschälte, zerdrückte Knoblauchzehen
1 TL getrockneter Thymian
2 EL Olivenöl
2 EL Weissmehl
250ml Rotwein
250ml roter Portwein
750ml Gemüsebouillon
4 Lorbeerblätter, seitlich eingerissen oder zerknüllt
1 EL Kräutersalz
Pfeffer

für den Schaum:
50 g Gruyere, gerieben
100ml Sahne
Pfeffer, Salz

Die Zwiebelringe und den Knoblauch im Olivenöl lange langsam dünsten. Die Zwiebeln dürfen keine Farbe nehmen.

Dann mit dem Mehl bestäuben und den Rotwein und den Portwein zugeben. Auf die Hälfte einkochen.

Die Gemüsebouillon, das Kräutersalz, den Thymian und die Lorbeerblätter zugeben und mindestens 20 Minuten (besser eine Stunde) leise köcheln lassen. Wir waren hungrig und haben alles 45 min köcheln lassen.

Für den Schaum einfach alle Zutaten miteinander mischen und mit dem Pürierstab aufschäumen.

Die Promille-Variante der Zwiebelsuppe war köstlich und hat mir noch viel besser geschmeckt als unsere „normale“ Zwiebelsuppe vom letzten Jahr. Herrn Mestolo auch und ich glaube, das lag nicht nur am Wein 😉




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